[Diskrete] Beängstigende Globalübung

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Beängstigende Globalübung

Beitragvon HappyCosinus » 23.11.06 13:52

Hallöchen, hm.. In letzter Zeit bin ich etwas frustriert und diese Frustration ist vor allem durch das Fach Diskrete Strukturen begründet. Ehrlichgesagt finde ich, dass dieses Fach zur Zeit das anspruchsvollste ist, was wir haben. In den anderen Fächern kommt man ja noch ganz gut mit, wenn man sich alles nochmal gut anschaut, aber in Diskrete Strukturen.. Vor allem, wenn man sich mal anschaut, was uns da in der Globalübung vorgeturnt wird, dann frage ich mich echt, wie ich sowas auch nur ansatzweise selbstständig hinbekommen soll. Auch die Vorlesungen sind alles andere als "trivial", aber auch nochmal ne ganze ecke einfacher als die Globalübung. Vor allem, ist es oft etwas seltsam, wenn unser Übungsleiter da sagt, wie "trivial" doch so vieles davon ist, sich dann aber selbst andauernd vertut. So ganz trivial scheint es dann wohl doch nicht zu sein? Ich entschuldige mich für den übermäßigen gebrach des Wortet "trivial" aber daran rege ich mich zur Zeit öfters auf, denn das wurde bisher immer genau an den Stellen verwendet, an denen ich rein garnichts verstanden habe. :) Was haltet ihr bisher vom Fach Diskrete Strukturen? Kommt ihr da noch gut zurecht, oder gibt es auch noch andere Menschen, die da einige Probleme haben? Ich habe bisher auch keine wirkliche Ahnung, wie ich mir das dort geforderte Wissen aneignen kann.. Jedenfalls nicht das Wissen, um solche Beweise hinzubekommen. Die Onlineübungen sind ja meißt mehr rechnerei, wenn in der späteren Klausur nur sowas dran kommt, dann wäre es vielleicht noch irgendwie möglich damit zurechtzukommen, aber wenn nur sowas vorkommen würde, dann hätte die Globalübung ja bisher nicht soo viel gebracht.. Also, egal, wie stehts bei euch mit diesem Fach? :)
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Beitragvon Muffi » 23.11.06 14:48

Sehe ich sehr ähnlich. Nicht nur, dass der Assistent vor zwei Wochen eine Viertelstunde zu spät kam (okay, ich auch, aber ich war vor ihm da, also pünktlich ;)); aus allen drei Übungen bin ich bisher rausgegangen mit dem Gefühl, dass ich auch besser hätte zu Hause bleiben können. Sein Stil ist eine totale Katastrophe, er verrechnet sich dauernd, schreibt undeutlich und nuschelt in sein imaginäres Bärtchen, hinter dem er sich am liebsten verstecken würde. Das meiste wird einfach hingeschmiert, wenig dazu erklärt. Zugegeben, wenn man sich dran gewöhnt hat, dass man sehr viel mitdenken und nacharbeiten muss, kommt man auch mit. Das ist allerdings nicht der "Verdienst" des Assistenten und nicht Sinn einer Übung.
Die Online-Übungen allerdings empfinde ich als erheblich leichter. Allerdings ist der Aufgabentyp und -stil völlig anders. Hauptsächlich multiple choice eben.

Die Vorlesung an sich gefällt mir eigentlich wirklich gut. Ich mag auch den Prof, irgendwie kommt er cool rüber. Ich will später Richtung Kryptologie gehen, er hat mir mit RSA also nichts Neues erzählt, aber Bonuspunkte gesammelt. ;) Insgesamt mag ich seine Art und Weise und komme damit gut klar.

Fazit: Vorlesung gut, Übung hat doofe Ohren, Assistent raus!
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Beitragvon maddinac » 23.11.06 14:55

Fazit: Vorlesung gut, Übung hat doofe Ohren, Assistent raus!


Super Aussage.
Wobei ich die aktuelle Übung echt happig fand.
Ich dachte die ganze Zeit, ach diskrete, MC, das wird schon.
Aber da lag ich wohl falsch.

Hab mir dann heute mal das Buch gekauft, was ich eigentlich nicht wollte.
Aber wo will man sonst noch mal etwas nachlesen, was man schon in der Vorlesung nicht ganz gerafft hat.
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Beitragvon Coolcat » 23.11.06 15:51

Ich höre zwar weder Vorlesung noch Globalübung, aber ich gebe auch mal meinen Senf dazu :P

Sein Stil ist eine totale Katastrophe, er verrechnet sich dauernd, schreibt undeutlich und nuschelt in sein imaginäres Bärtchen, hinter dem er sich am liebsten verstecken würde.

Wenn das wirklich so sein sollte, geht kurz vor/nach der Globalübung nach vorne zu ihm hin und sagt ihm das! (wenn auch vielleicht besser nicht in der Form ;) ) Verbessert sich sein Vortragsstil dann immer noch nicht, meldet euch bei der Fachschaft. Wenn sich dort die Beschwerden sammeln und klar ist das es sich nicht nur um eine Einzelperson handelt die diese Meinung vertritt, dann wird sich die Fachschaft darum kümmern.

Ich entschuldige mich für den übermäßigen gebrach des Wortet "trivial" aber daran rege ich mich zur Zeit öfters auf, denn das wurde bisher immer genau an den Stellen verwendet, an denen ich rein garnichts verstanden habe.

Das ist durchaus normal. :wink:
Denke kurz darüber nach warum das trivial ist, frage ggf. deinen Nachbarn. Wenn der auch nichts kapiert hat, dann frage den Prof./Assistent/Tutor! Normalerweise haben in so einem Fall ca. 80% der Personen (das sind die die versuchen der Vorlesung zu folgen) im Raum zur gleichen Zeit die selbe Frage. Wenn niemand fragt wird angenommen, dass es eben allen völlig klar ist....

Prof. Triesch reagiert auf Fragen in der Vorlesung eigentlich ziemlich offen und antwortet ausführlich.

ach diskrete, MC, das wird schon.

Mit MC Aufgaben kann man eine Klausur beliebig schwer machen. Man kann nur antworten wenn man sich 100%ig sicher ist. Raten funktioniert nicht, weil man dann statistisch genau bei 0 Punkten landet.

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Beitragvon heipei » 23.11.06 16:57

naja, also ich muss sagen ich versteh deine situation sehr gut (besonders im ersten semester). und _grade_ wenn da jemand sagt das ist "trivial" denkt man sich "ok, dann muss es wirklich einfach sein und ich blamier mich erst recht wenn ich nach was trivialem frage". letztens meinte jemand in einer afi uebung nach ca 1 stunde "was ist denn das ueberhaupt für ein kringel?" ($f \circ g$). zuerst hab ich geschmunzelt, aber dann ist mir eingefallen dass es mir im ersten semester kein stueck anders ging und selbst auf der ersten seite von so manchem mathe-buch schon nur dinge standen für die man andere dinge wissen musste die eben nicht drin standen ;)
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Beitragvon oxygen » 23.11.06 17:11

Früher ging es den meisten Studenten mit LA im ersten Semester ähnlich. Diskrete ist im Vergleich zwar einfacher, aber ich kanns verstehen. Im ersten Semester fehlt eineme einfach sowohl die Denkweise als auch die formalen Mittel.... kommt Zeit, kommt Rat.
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Beitragvon Alexander Urban » 23.11.06 18:20

Ja, Diskrete Strukturen war letztes Semester für mich auch der extreme Hammer.

Knüppel zwischen die Beine, selbige in die Hand nehmen und dann mit Vollgas durch den Mathedschungel, und gleich gegen den ersten Baum. :lol:

Mir ging es ganz genauso; war ja auch mein erstes Semester... "damals". Die erste Vorlesung bestand zu einem gefühlten Drittel aus den Wörtern surjektiv, injektiv, bijektiv (nie vorher gehört).

Habt ihr sowas wie Kleingruppenübungen? Wenn ja - hingehen, gerne auch zu mehreren. Ich war regelmäßig bei meiner sowie öfter mal bei zwei anderen, wenn ich was nicht verstanden habe. Die erste hat meist nämlich nur zum Aufnehmen und Anschauen des Lösungsweges gereicht, verstanden hab ich das alles erst in der zweiten oder dritten KGÜ.
Außerdem: Die Tutoren löchern, dafür sind sie schließlich da.
Und: in Pausen mit Kommilitonen treffen, Lernraum oder so. Irgendwer hat schon ein paar Fetzen verstanden, und wenn ihr das Wissen zusammenschmeißt, kommt meist was brauchbares bei rum. Ich hab den Fehler gemacht, es alleine zu versuchen; hab's zwar trotzdem geschafft, dieses Semester wäre ich damit aber total aufgeschmissen.
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Beitragvon kb » 23.11.06 18:25

oxygen hat Recht, im ersten Semester dauert es ne Weile, bis man sich an die Methoden und Denkweisen gewöhnt hat. Bei mir war auch alles injektiv, surjektiv, lipschitz-stetig und was weiß ich :D

Ich war leider noch nicht bei der Diskrete VL, weil sich das mit PuL überschneidet, aber da soll ja weniger Stoff behandelt werden, wie bei der Nebe, richtig?

Ach ja, und MC-Aufgaben nie unterschätzen, vor allem wenn man in einer Klauser eine Mindestpunktzahl darin braucht (man denke nur an AfI...)!!
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Beitragvon lebowski » 23.11.06 21:13

ich hatte diese frau dingens letztes semester in diskrete. meiner meinung nach liegt es an ihr, dass keienr was versteht.
wollte ich nur mal gesagt haben.
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Beitragvon fw » 23.11.06 22:14

ich fand professor nebe gut.. nur leider viel zu schnell.. viel schlimmer war dieser schreckliche assistent der viel zu winzig klein geschrieben und viel zu schrecklich geredet hat.. *schauder*
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Beitragvon oxygen » 23.11.06 22:48

fw hat geschrieben:ich fand professor nebe ...

:?

Absicht?
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Beitragvon fw » 23.11.06 23:03

hm?
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Beitragvon Alexander Urban » 23.11.06 23:05

lebowski hat geschrieben:ich hatte diese frau dingens

Sach doch einfach Gaby. ;)
meiner meinung nach liegt es an ihr, dass keienr was versteht.
Dass ein jetziger Erstsemester nichts versteht, liegt nicht direkt an ihr. Und nein, inzwischen (nach 4 Wochen MaLo) bin ich der Ansicht, dass es definitiv zu schaffen war - auch wenn man in der Vorlesung nix verstanden hat.
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Beitragvon lebowski » 26.11.06 16:34

Alexander Urban hat geschrieben:[...]inzwischen (nach 4 Wochen MaLo) bin ich der Ansicht, dass es definitiv zu schaffen war - auch wenn man in der Vorlesung nix verstanden hat.
jo. jetzt wo man mir in MaLo erklärt hat, was eine struktur eigentlich ist. ich musste nur zwei seiten im MaLo skript lesen und schon ging mir ein licht auf und ich wusste was der körper der reellen zahlen war.
in diskrete strukturen wurde mir das irgendwie nie erklärt. wahrscheinlich hatte frau nebe dafür einfach nicht genug zeit.
herr, du hast mir das können genommen
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Beitragvon p0llux » 26.11.06 17:18

Also ich persönlich hab' nie das Problem nachzufragen wenn doch was trivial ist :) Aber mir ist's auch egal was andere dazu sagen. Kann halt nicht jeder ein Braniac sein ^^
Frag' mich nicht, ich putz' hier nur...
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