TabletPC EinkaufsHilfe

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TabletPC EinkaufsHilfe

Beitragvon Eshmael » 14.11.08 12:41

Ich überlege mir in näherer Zukunft nen TabletPC zu kaufen.
Er soll vistafähig sein (wegen guter Schrifterkennung) und nach Möglichkeit ewig laufen (großer Akku zukaufbar bspw.) und einen digitalen (nicht berührungsempfinlichen) Touchscreen haben.
Das ganze unter nem Kilo und wenns dann noch nix kostet...

Ich habe einen Schönen gefunden (siehe hier).
Vistafähig, leider berührungsempf. Touchscreen (evtl weiss jemand wie gut man auf diesem schreiben kann? Die Qualität ist ja sehr unterschiedlich) super Preis.

Ich bin über jede Idee und jeden Erfahrungsbericht dankbar.
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Re: TabletPC EinkaufsHilfe

Beitragvon heipei » 14.11.08 16:10

Eshmael hat geschrieben:Das ganze unter nem Kilo und wenns dann noch nix kostet...

Also ich bin nicht auf dem letzten technischen Stand, aber bei den Kriterien bleibt denk ich nur noch das Modell "Collegeblock" uebrig.
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Beitragvon oxygen » 14.11.08 17:19

Ein vernünftigen TabletPC in convertible Bauweise (Slate und Hybrid sind Unsinnig meiner Meinung nach), kostet schon so seine 1300-1500 Euro. Viel billiger ist das Schenker da ja auch nicht (Habs mal konfiguriert und käme auf 1200). Die bekanntesten Vertreter sind da sicherlich Dell Latitude XT und Lenovo x61t. Bekommst du beide auch mit Studentenrabatt.
Ein Kilo Gewicht ist aber natürlich nicht drin. 1,5 kg - 2 kg wiegt so ein TabletPC in 12,1" typischerweise.
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Beitragvon mirko » 14.11.08 17:24

wie hast du das denn konfiguriert? ich kam da auf <800...
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Beitragvon oxygen » 14.11.08 17:51

T9300
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8 Zellen Akku
3 Jahre Garantie

~ 1180 Euro
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Beitragvon Eshmael » 14.11.08 19:02

oxygen hat geschrieben:T9300
3 GB Ram
250 GB Festplatte
Intel Wifi 5300
Bluetooth
8 Zellen Akku
3 Jahre Garantie

~ 1180 Euro


Ich brauche keine 250gig Platte
Ich brauche keine 3 Jahre garantie (bei den Kosten lohnt es sich nicht)
Ich brauche definitiv kein Bluetooth.
Da nehm ich lieber die vollen 4 gig ram (will ja ohnehin studentenvista drauf hauen) und neben dem 8zellenAkku noch einen in Reserve... macht 900Kröten.

Das wo ich mir am unsichersten bin:

Ich kenne bisher nur 3 Tablets auf denen ich geschrieben habe (also mim stift, denn darum gehts ja.. stift+Texterkennung = getexte MatheVL's =)

Davon funktioniert das Asus mit digitalem Touchscreen (stift ist ca 5mm vom Screen entfernt und die Maus reagiert bereits. Je stärker der druck desto dicker die Linie etc) und die zwei HP mit berührungsempfindlichem Touchscreen.
Und das heißt das man mit recht hohem druck (längere texte geschweige denn ne ganze VL) schreibt.

Nen Lenovo gebraucht ist ja auch unter 1k und bezahlbar.

Das doofe ist das selbst auf vielen Datenblättern nicht steht ob der Touchscreen digital funktioniert.
Und wenn er berührungsempfindlich ist, stellt sich mir die frage: heißt das immer das sie so schlecht sind wie die Screens von HP?

*sry für die Tippfehler aber ich habs eilig muss zum Konzert* =)
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Beitragvon foogy » 14.11.08 22:21

Ich hatte in den ersten Semestern ein M200 von Toshiba. Habe ich zwar noch, aber nutze ich so gut wie nie als Tablet. Warum? Das klingt alles unheimlich praktisch mit der Schrifterkennung und so. Aber das Ding hat sich als nervig erwiesen. Einmal ist es sehr gewöhnungsbedürftig, auf so einer dicken unterlage zu schreiben, verglichen mit einem Collegeblock. Dazu liegt das Ding einfach bescheiden auf unseren tollen Horsaaltischen. Musste quasi ständig festhalten, oder man kriegt einen Krampf beim Schreiben, wenn es ganz gerade auf der "Tisch"kante liegt.

Die Akkulaufzeit war auch nicht lange genug, um es den ganzen Uni-Tag zu nutzen. Aber gut, da gibts sicherlich Geräte, die länger laufen. Das Display war allerdings ein Traum, 1400x1050 auf 12", das wirkt sich auch positiv auf die Genauigkeit beim Stift aus.

Kurzum: das Gerät ist schon älter, aber abgesehen von der Akkulaufzeit hätte ich mit allen aktuellen Geräten die gleichen Probleme in der Uni. Und falls du nur im entferntesten daran denkst, dass du mit der Schrifterkennung handgeschriebene mathematische Formeln in Text umwandeln kannst, dann vergiss es.

Musst du selber wissen, aber ich würde dir davon abraten und bei Stift und Papier bleiben.
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Beitragvon Coolcat » 14.11.08 23:36

Also ich habe ja schon länger nen TabletPC und nutze die Tablet-Funktion den eigentlich kaum. Zumindest bei WinXPTabletPC ist die Schrifterkennung zwar schon nicht schlecht, reicht aber kaum für mehr als mal einen Dateinamen oder so. Und den den ganzen \varphi, \psi, \alpha, \beta, \varepsilon, \ldots in einer MatheVL wird das ganz sicher nichts. Wirklich praktisch ist die Tablet-Funktion nur, wenn man ein PDF ließt, also wenn man das Ding als EBook-Reader nutzt. Darüber hinaus gab es zumindest damals noch keine vernünftige Software zum mitschreiben in einer Vorlesung. Windows-OneNote und ich -Journal (?) sind der letzte Müll.

Schreib lieber von Hand und legt das ganze nachher auf nen Scanner. Ist sicherlich bequemer während der VL und vor allem zuverlässiger. Was passiert z.B. wenn dir mitten in der Vorlesung der Rechner abstürzt, der Akku leer geht oder was auch immer.
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Beitragvon Eshmael » 15.11.08 03:53

Ich war lange am überlegen, aber die Texterkennung die zumindest in VistaBusiness drin ist, funktioniert auf nem Asus Tablet absolut genial.
Erstmal schreibt der sehr gut und einfach (verliert nie den Kontakt weil digital), und wenn man das System etwas and ie Handschrift gewöhnt erkennt er sogar denn und dann (also ein d und dahinter geschlängels).

Ein Arbietskollege nutzt OneNote + Texterkennung um für sein Staatsexamen zu büffeln.
Und das ist schon sehr genial.
Der hat ganze Bücher abfotographiert, und markiert nun per Tablet, setzt Hyperlinks zu anderen Werken die er aufm Rechne hat und ersetzt ältere Textstellen durch aktuelle Urteile indem ers reinschreibt und Texterkennung laufen lässt.

Ich habe dann heute das ganze für Mathe mal ausprobiert, und das war sehr vielversprechend.
Aber es geht eben nur mit Vista Business, und Office 07 (davor hat kein Offie LateX).


Haben eure Notebooks denn digitale oder berührungsemfindliche Touchscreens?

Wenn er abstürzt, wird aufm Blatt geschrieben =)
Aber ich möchte gerne alles auf einmal machen... alles direkt super organisieren, inklusive allem programmierten und so...
Das wäre schon fein.

Im zweifel wirds per Versand bestellt, und wenns nach ner Woche testlauf mist ist, wirds zurückgeschickt =)
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Beitragvon cracki » 15.11.08 10:27

Digitizer heisst EM-Felder und Stift mit Induktionsspule, meist von wacom
Touchscreen heisst Beruehrung

in letzter zeit kommen tablets mit beidem raus, wo man u.a. eines abschalten kann, oder der touch-input ignoriert wird, so lange der stift ueber der oberflaeche ist (damit man die hand aufsetzen kann).

aeltere tablets hatten normalerweise immer digitizer, handhelds (pocket pc) meist touchscreen.

merk dir die beiden worte.
"I suppose if what you said had any merit it would occasion hostility." -- Kenny Tilton
Frische Vorlesungen! -- video.rwth-aachen.de
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Beitragvon oxygen » 15.11.08 11:36

Eshmael hat geschrieben:Ich habe dann heute das ganze für Mathe mal ausprobiert, und das war sehr vielversprechend.
Aber es geht eben nur mit Vista Business, und Office 07 (davor hat kein Offie LateX).

Microsoft Office hat natürlich nichts mit TeX am Hut, sondern nutzt ein eigenes System für die Formeln.
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Beitragvon foogy » 15.11.08 13:30

oxygen hat geschrieben:Microsoft Office hat natürlich nichts mit TeX am Hut, sondern nutzt ein
eigenes System für die Formeln.

Was eigentlich sehr schade ist, wäre ne gute Kombination. Aber sonst könnte man es ja nicht verkaufen.

Nochmal zum Tablet: mein M200 hat ein digitales Touchscreen. Da kann man die Hand immer auflegen. Ist von Wacom, und da fällt mir wirklich nichts ein, was man dran bemängeln könnte.

Vielleicht noch eine andere Sichtweise: mit dem Kauf eines Tablets bindest du dich an Microsoft, da die Tablet-Funktion z.B. unter Linux mangels guter Software total nutzlos ist. Nett für Gimp, aber ansonsten kannst du alles in die Tonne treten, verglichen mit der Software unter Windows. Schrifterkennung gibts schonmal gar nicht.
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Beitragvon oxygen » 15.11.08 15:09

foogy hat geschrieben:Vielleicht noch eine andere Sichtweise: mit dem Kauf eines Tablets bindest du dich an Microsoft, da die Tablet-Funktion z.B. unter Linux mangels guter Software total nutzlos ist. Nett für Gimp, aber ansonsten kannst du alles in die Tonne treten, verglichen mit der Software unter Windows. Schrifterkennung gibts schonmal gar nicht.

Hast du schonmal eine Vorlesung von Prof. Rossmanith besucht? Er benutzt ein X61t mit xournal und cellwriter. Das scheint alles einwandfrei zu funktionieren.
Die Schrifterkennung ist zwar nicht gerad komfortabel, aber dafür hat man ja noch eine herkömliche Tastatur.
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Beitragvon foogy » 15.11.08 17:55

Lass es mich anders ausdrücken: wenn man sein Tablet mit solchen Killer-Features wie Schrifterkennung nutzen möchte, dann bindet man sich an Microsoft. Wenn man das nicht nutzen möchte, dann ist es nicht viel mehr als ein Grafiktablett. Die Stärke von Windows ist einfach, dass die Features besser integriert sind. Die Schrifterkennung steht einem überall zur Verfügung, wo man Text eingeben kann. Dazu muss die Anwendung, die man nutzen möchte, gar nichts tun.
Aber muss ja jeder selber wissen. Mir hat das bischen an Software unter Linux gar nicht gefallen, schon gar nicht wenn man weiß wie komfortabel das unter Windows sein kann.
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Beitragvon zorgblaubaer » 16.11.08 17:20

ich hatte mir auch zum beginn des 2. semesters nen gebrauchten m200 von toshiba gekauft. hab dafür meine ich um die 400 bezahlt mit jeder menge zubehör.. die erste hälfte des zweiten semesters habe ich damit auch eigentlich alles mitgeschrieben, zum ende hin dann nur noch tutorien. jetzt im dritten benutze ich das gerät nur noch als normales notebook in der uni, weil es einfach kleiner ist als mein anderes notebook.
das ende vom lied ist, dass ich mir nun gerne ein kleineres und leichteres "netbook" zulegen würde. sobald das geschehen ist wird das tablet wohl garnicht mehr genutzt werden. der aufwand lohnt einfach nicht.
zumal ich sowieso fast nur linux benutze. und da ist die einschlägige software einfach grottenhäßlich. bei xournal kann ich echt die pixel einzeln zählen. mag sein, dass sich das optimieren lässt aber wie gesagt es lohnt einfach nicht ;)
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