Stromanbieter wechseln

Alles, was sonst nirgendwo reinpasst

Stromanbieter wechseln

Beitragvon Martin » 13.11.08 22:38

Hallo zusammen,

da die Stawag meint, mal wieder die Preise erhöhen zu müssen, will ich jetzt den Anbieter wechseln.

Welche Anbieter könnt ihr denn so empfehlen? Ich hab nicht gerade einen hohen Stromverbrauch, eine geringe Grundgebühr wäre also nicht schlecht.

Ich habe momentan eprimo in's Auge gefasst, was meint ihr?
Martin
10100111001
 
Beiträge: 1932
Registriert: 09.09.05 17:47
Studiengang: Informatik (Dipl.)
Studiert seit: fertig
Anwendungsfach: BWL

Beitragvon kb » 13.11.08 22:53

Hi,

haben selbst (2er WG) keinen hohen Stromverbrauch. Bei verivox.de kannst du ja gut Preise vergleichen. Als ich vor paar Monaten geschaut hatte, war "E-TOP" von "mark-e" gut. Da bin ich jetzt auch, und zufrieden.
Es geht/ging sicher günstiger, aber auf (halb-)jährliche Vorauszahlungen oder Prämien für 24-monatige Vertragslaufzeit und so wollte ich nicht eingehen.

Vielleicht gibts ja inzwischen günstigeres.
Notfalls "e wie einfach". Immer mindestens 1cent günstiger als örtlicher Anbieter (also Stawag). Gas geht bei mir über die, bin zufrieden.
"Auch wenn fünfzig Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit."
"It doesn't matter if you win or lose, it's whether or not you beat the spread."
Benutzeravatar
kb
 
Beiträge: 1237
Registriert: 06.04.06 21:20
Wohnort: Aachen / Köln

Beitragvon Tommytb » 13.11.08 23:41

Vielleicht leckere Strom aus Holland... :-)
Benutzeravatar
Tommytb
 
Beiträge: 427
Registriert: 27.05.06 16:56
Wohnort: Aachen
Studiengang: Informatik (Dipl.)
Anwendungsfach: E-Technik

Beitragvon Alexander Urban » 14.11.08 14:17

kb hat geschrieben:Notfalls "e wie einfach". Immer mindestens 1cent günstiger als örtlicher Anbieter (also Stawag).
Die hab ich mir auch mal angeguckt. Du darfst aber nicht unterschlagen, dass bei denen die Grundgebühr höher ist als bei der Stawag, also gerade für Wenigverbraucher lohnt sich das eher nicht. Bei uns (2er-WG) wären Strom+Gas von "e wie einfach" damals 20€ p.a. günstiger gewesen, dafür hat sich der Wechsel unseres Erachtens nicht gelohnt. Da haben wir die Zeit lieber für einen Wechsel von der Telekom zur Konkurrenz genutzt, das hat 20€ im Monat gespart.
Nicht der Staat gewährt den Bürgern Freiheit, sondern die Bürger dem Staat Einschränkungen ihrer Rechte.

Kontrollierende und inhaltlich wertende Eingriffe in eine technologisch neutrale Infrastruktur sind eine Gefahr für den freiheitlichen Rechtsstaat.
Alexander Urban
 
Beiträge: 699
Registriert: 19.04.06 20:25
Wohnort: KaWo2
Studiengang: Informatik (Dipl.)
Studiert seit: SS 07
Anwendungsfach: Medizin

Beitragvon kb » 14.11.08 14:52

Ich unterschlage nichts. Die Grundgebühr bleibt gleich! Sonst wär das ja witzlos...ist ja auch Teil ihrer Werbung.
Beim Wechsel hatte ich mich auch erst gewundert, warum die Grundgebühr teurer war, allerdings lag das ganz einfach daran, dass die Stawag ihre Preise auch erhöht hatte ;]
"Auch wenn fünfzig Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit."
"It doesn't matter if you win or lose, it's whether or not you beat the spread."
Benutzeravatar
kb
 
Beiträge: 1237
Registriert: 06.04.06 21:20
Wohnort: Aachen / Köln

Beitragvon mirko » 14.11.08 17:08

hat eigentlich jemand verstanden, warum die schreiben

Sämtliche Grundpreise bleiben jedoch unverändert
,

die ganzen preiserhöhungen mit den gestiegenen energiekosten begründen

und mir am ende offenbaren, dass mein zähler jetzt auf einmal 5%* mehr kostet?

ist doch der gleiche zähler? wie kann denn da die "beschaffung" teurer werden?

-------

*) das ist ja im vergleich zu den 20% bei den strompreisen fast vernachlässigbar, aber verstanden habe ich es trotzdem nicht...
mirko
 
Beiträge: 1032
Registriert: 22.10.06 18:33
Studiert seit: WS 12/13

Beitragvon kb » 14.11.08 19:20

hm...werd nicht ganz schlau aus deiner Frage

mirko hat geschrieben:und mir am ende offenbaren, dass mein zähler jetzt auf einmal 5%* mehr kostet?

ist doch der gleiche zähler? wie kann denn da die "beschaffung" teurer werden?
was ist denn jetzt teurer? Grundgebühr? Beschaffung (was soll das sein btw) ?
Bist du bei Strom oder Gaspreisen (denn afaik wird ist nur bei Gas der Zählertyp bzw dessen Größe preisbeeinflussend)?

Vielleicht solltest du auch mal schauen, woraus sich die Grundgebühr zusammensetzt. Afaik sind da noch Ökosteuern usw. drin. Vielleicht unterscheiden die da zwischen monatlichen Grundgebühren, und Grundpreisen (z.B. Grundpreis für Stromzählen + Ökosteuer-Grundpreis usw).
"Auch wenn fünfzig Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit."
"It doesn't matter if you win or lose, it's whether or not you beat the spread."
Benutzeravatar
kb
 
Beiträge: 1237
Registriert: 06.04.06 21:20
Wohnort: Aachen / Köln

Beitragvon mirko » 15.11.08 10:59

kb hat geschrieben:hm...werd nicht ganz schlau aus deiner Frage


also:
1. ich bin bei strom
2. der "Mess- und Schaltpreis" für den zähler wird teurer - sozusagen die zählermiete
3. mit der "beschaffung" meine ich, dass die stawag das ganze so darstellt, als ob sie nur höhere beschaffungskosten weitergäben; allerdings habe ich nach wie vor den gleichen zähler, also können sich die beschaffungskosten davon nicht geändert haben...

Vielleicht solltest du auch mal schauen, woraus sich die Grundgebühr zusammensetzt. Afaik sind da noch Ökosteuern usw. drin. Vielleicht unterscheiden die da zwischen monatlichen Grundgebühren, und Grundpreisen (z.B. Grundpreis für Stromzählen + Ökosteuer-Grundpreis usw).


jo, das könnte schon sein, dass sie da zwischen grundgebühren und grundpreisen unterscheiden - trotzdem fühle ich mich irgendwie verar***
mirko
 
Beiträge: 1032
Registriert: 22.10.06 18:33
Studiert seit: WS 12/13

Beitragvon foogy » 16.11.08 11:20

Ich würde dir auch zum Vergleich bei verivox raten. Für uns war damals TelDaFax am günstigsten ... und ist es jetzt leider immer noch. Das "spart" zwar den erneuten wechsel, aber sparen kann man dann trotzdem nicht weiter.
Das schöne an Verivox ist, dass man die gesamten Kosten im Auge hat. Grund- und Verbrauchsabhängige Gebühren rechnen die schön für einen um. Und bei Strom bin ich leidenschaftslos, der soll einfach nur nicht mehr kosten als nötig. Wie bei Autoversicherungen.

Für Vorauszahlungen für halbe oder ganze Jahre kann ich mich nicht begeistern. Gerade für Wenigverbraucher dürfte da eh nicht viel bei rumkommen. Interessanter könnten da solche Preisgarantien für 12 oder 24 Monate sein. Denn billiger wird Strom wohl kaum wieder.
Sätze mit "Wenn du mal Zeit hast ..." oder "Du studierst doch Informatik ..." können der eigenen Gesundheit schaden. Also lasst es!
Benutzeravatar
foogy
 
Beiträge: 1186
Registriert: 12.09.05 19:18
Wohnort: Oche!
Studiengang: Informatik (Dipl.)
Studiert seit: WS 06/07
Anwendungsfach: BWL


Zurück zu Off-Topic