Automataten im Flur

Alles, was sonst nirgendwo reinpasst

Beitragvon O.D. » 10.07.08 13:49

Eine etwas natürlichere Regulierung könnte aber über den Preis stattfinden. Wenn der Kaffe in der Kafeteria 50 ct kostet und beim Automaten 70 ct (oder gar 100 ct), dann wird der Automat nicht oder kaum benutzt werden, wenn man Kaffe auch in der Kafeteria (für weniger Geld) bekommt.
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Beitragvon Daniel » 10.07.08 17:08

dann geht das Studiwerk wohl Pleite, da kostet das zeug doch jetzt schon 1,10€, jedenfalls Cappuccino usw.
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Beitragvon DominikP » 10.07.08 23:40

Das Thema Verpflegung ist ein sehr leidiges an der RWTH.

Umgekehrt weiß ich aber auch nicht, was hier falsch gemacht wird.
Wenn ich von Bekannten höre, wie gern sie in ihre Mensa gehen um sich dort die leckersten Sachen für 3,50 € INKL. Getränk zu holen, dann stellen sich mir folgende 2 Fragen:

- bin ich ein besonders ausgefallener Feinschmecker und es liegt einfach nur daran, dass deren Ansprüche viiieeel niedriger sind?
- wenn nein: was können die Aachener nicht, was aber die Bochumer und Wuppertaler leicht hinkriegen?


Ich gehe höchstens in die Mensa, weil ich MUSS (*) und freue mich nicht schon am vorherigen Abend wie ein Kind am 23. Dez.




Aber nun mal zurück zum Thema:
Ein Automat wäre praktisch, ist aber nicht Grundvorraussetzung. Was ist z.B. mit der Bäckerei Moss, die nur wenige Schritte entfernt ist?
Zu teuer?
Da stellt sich natürlich die Frage, ob ein Snickers für 80 Cent "billiger" ist. Und obendrein: wäre ein frisches belegtes Brötchen oder ein eingeschweißtes Sandwhich besser?

Ich denke, man kann ohne Automaten überleben, was aber nicht heisst, dass verpflegungstechnisch noch viiiieel zu tun ist in Aachen.

(*) = weil es sonst kein warmes Mittagessen gäbe, und den ganzen Tag Brote essen ist nicht so mein Ding.
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Beitragvon kb » 11.07.08 17:20

Hm, ich denke es liegt auch am Ambiente. In der Mensa Hörn sitz ich z.B einfach nicht gern, ist wie ne Kantine. Zur Mensa Vita aber geh ich gern hin, man fühlt sich einfach wohler.

Zum Automat: Geht doch eher darum, dass man nach Öffnungszeiten der Cafete "Probleme" mit Versorgung hat. Ein Bäcker hat ja i.d.R. auch nicht lange auf :/
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Beitragvon DominikP » 11.07.08 23:35

kb hat geschrieben:Hm, ich denke es liegt auch am Ambiente.


Bevor wir über Ambieten reden sollte das Essen erstmal schmecken.
Klar man kann es essen, aber von den tollen Gerichten, der riesen Auswahl und den 5 Theken, von denen andere Studenten erzählen, kann man an der RWTH nur träumen.
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Beitragvon Quinie » 12.07.08 13:04

DominikP hat geschrieben:
Ich gehe höchstens in die Mensa, weil ich MUSS (*) und freue mich nicht schon am vorherigen Abend wie ein Kind am 23. Dez.



(*) = weil es sonst kein warmes Mittagessen gäbe, und den ganzen Tag Brote essen ist nicht so mein Ding.


Es gäbe da ja noch die Möglichkeit das Essen selber zu machen, wesentlich billiger und schmeckt 10mal so gut...
Und wer nicht kochen kann dem empfehle ich ein Kochbuch, solll schonmal geholfen haben.

Ich kann das essen in der Mensa ja auch nicht essen... aber dann geh ich einfach heim und koche da was, ist zwar aufwendig alber 100mal besser als mich jeden tag übers essen zu ärgen (btw, wem das essen alleine zu auwendig ist könnte sich ja ab und zu mal in der woche mit andren zusammen tun und abwechselnt kochen...)
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Beitragvon HE » 12.07.08 13:36

DominikP hat geschrieben:
kb hat geschrieben:Hm, ich denke es liegt auch am Ambiente.


Bevor wir über Ambieten reden sollte das Essen erstmal schmecken.
Klar man kann es essen, aber von den tollen Gerichten, der riesen Auswahl und den 5 Theken, von denen andere Studenten erzählen, kann man an der RWTH nur träumen.


Nachdem hier für solche Traumzustände in z.B. Bochum geworben wurde, sollte ich vielleicht mal beisteuern, dass ich die Bochumer Mensa kenne - und der Fraß da ist keineswegs besser als in Aachen. Der einzige Vorteil ist dort, dass die Abfütterung zentral stattfindet und die Nahrungsersatzmasse nicht erst in verschiedene Gebäude verteilt wird.

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Beitragvon DominikP » 12.07.08 13:58

Quinie hat geschrieben:Und wer nicht kochen kann dem empfehle ich ein Kochbuch, solll schonmal geholfen haben.



Autsch........ Vorsicht mit solchen Aussagen!
1. Ich koche gerne und oft.
2. Mir schmeckt es immer! Ich probiere viele Rezepte aus oder schmeiß einfach selbst was in die Pfanne. Hat bisher immer geklappt. Kochbuch benutz ich äußerst selten.
Klingt vielleicht doof, aber ich bin überzeugt gut kochen zu können!


Ich weiß ja nicht wie du so studierst, aber ich habe mittags nicht die Zeit, einfach mal nach Hause zum Kochen zu fahren. Wenn ich mittags Hunger bekomme, ist halt Mensa oder Pontstraße angesagt. Da letzteres den Geldbeutel auf Dauer doch ziemlich schröpft, ist fast nur Mensa eine Alternative.
Ausnahme: China Imbiss Shan Sheng. Für 3,50 € richtig den Bauch vollhau'n mit dem leckersten asiatischen Essen.
Hat bis letzter Woche sogar nur 3 Euro gekostet. Die müssen leider auch mit den Preisen mitziehen.
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Beitragvon Miss*Sunflower » 12.07.08 14:10

DominikP hat geschrieben:Ausnahme: China Imbiss Shan Sheng. Für 3,50 € richtig den Bauch vollhau'n mit dem leckersten asiatischen Essen.
Hat bis letzter Woche sogar nur 3 Euro gekostet. Die müssen leider auch mit den Preisen mitziehen.


Ist das der am Karlsgraben? Bin ich bis jetzt nur dran vorbeigelaufen, war mir nicht sicher, wie gut der ist. (Hab noch nichts besseres asiatisches als Wu gefunden, kostet aber auch 5-6€, also nichts für jeden Tag).
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Beitragvon heipei » 12.07.08 14:12

Wenn man gerne kocht und es Mittags nicht nach Hause schafft dann sollte man sich, meiner Meinung nach, für Mittags ein paar Brote schmieren und dann abends richtig was kochen (oder von der Freundinn kochen lassen wenn man erst sehr spät nach hause kommt). Und dass man dann Mittags mit einem Loch im Bauch rumsitzt stimmt auch nur so lange bis sich der Magen an Mittags-3-Brote gewöhnt hat (genauso wie manche Leute anscheinend ohne Frühstück auskommen ;)
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Beitragvon Alexander Urban » 12.07.08 17:11

Ich für meinen Teil esse oft in der Mensa, Preis ist okay, Quali auch, zumindest meistens.
Nur auf der Hörn nicht. Nirgendwo sonst sind die Nudeln so oft so unglaublich kalt und pappig und das Gemüse versalzen. Man merkt, dass es auf der Hörn keine Konkurrenz gibt...

Wir kommen aber vom Thema ab. Ursprünglich ging es nicht um die Qualität der Mensa, sondern um das Aufstellen eines Verkaufsautomaten zur Versorgung mit Nahrungsmitteln auch nach 17 Uhr.
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Beitragvon skka » 12.07.08 20:28

Alexander Urban hat geschrieben:Wir kommen aber vom Thema ab. Ursprünglich ging es nicht um die Qualität der Mensa, sondern um das Aufstellen eines Verkaufsautomaten zur Versorgung mit Nahrungsmitteln auch nach 17 Uhr.

Daran ändert der Thread auch nichts, ich schlage vor einer von den Initiatoren des Threads schreibt das Studentenwerk einfach mal an was die von dem Vorschlag halten, es wären auch tausende von Studenten daran interessiert.

Offtopic Mensa:
Ich finde die Qualität des Mensaessens unter aller Sau, geschmacklich und nährstofftechnisch. Wo ist denn da mal vernünftiges Fleisch drin? Darum koche ich zu 90% jeden Tag selbst, was mir echt auf die Nerven geht.

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Beitragvon Meisterbrau » 12.07.08 20:54

skka hat geschrieben:Offtopic Mensa:
Ich finde die Qualität des Mensaessens unter aller Sau, geschmacklich und nährstofftechnisch. Wo ist denn da mal vernünftiges Fleisch drin? Darum koche ich zu 90% jeden Tag selbst, was mir echt auf die Nerven geht.

ICH WILL QUALITATIV HOCHWERTIGES FLEISCH!! VIEL DAVON!!


RICHTIG! Und als Beilage zum Fleisch: MEHR FLEISCH!!

dazu tipp: frikadellen und schnitzel aus der cafete auf der hörn. einfach eins der käsebrötchen holen, die mit schinken belegt sind, dazu ne frikadelle und ne tüte remulade => supergeiles brötchen, das besser schmeckt, länger satt macht, einem nicht die kotze hochkommen lässt, mehr totes tier enthält und dazu noch weniger kostet als ein mensa essen. Cafete rockz.
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Beitragvon DominikP » 12.07.08 22:23

Miss*Sunflower hat geschrieben:Ist das der am Karlsgraben? Bin ich bis jetzt nur dran vorbeigelaufen, war mir nicht sicher, wie gut der ist. (Hab noch nichts besseres asiatisches als Wu gefunden, kostet aber auch 5-6€, also nichts für jeden Tag).

Auch wenn's Off-Topic ist, die Frage beantworte ich noch:

Nein, das ist nicht der am Karlsgraben (der ist auch nicht schlecht, hat aber weniger Fleisch in den Gerichten).
Der den ich meine, ist gegemüber von der Haltestelle Driescher Gässchen.

Zugegeben: das ist ein heruntergekommener und genau genommen schäbig wirkender Laden, in welchem man von Plastiktellern mit Plastikbesteck isst (es sei denn man holt sich das zum Mitnehmen).
Aber trotzdem: gekocht wird von einem sehr netten älteren asiatischen Ehepaar, die dieses "Lokal" ohne Angestellte selbst führen.
Das Essen ist für diesen Preis natürlich nicht besonders "nobel", aber es ist phantastisch gewürzt und es ist immer viel Abwechslung dabei.
Das Interessante ist, dass dort "authentisch" asiatisches Essen gekocht wird - und nicht wie diese Asia-Imbisse, die ihr Essen häufig an den deutschen Geschmack anpassen.
Wer seinem Gaumen mal "neue Geschmäcker" und bisher unbekannte Gewürze antun will (Achtung: scharf!) dem kann ich diesen kleinen Laden als Geheimtipp empfehlen.
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Beitragvon Daniel » 13.07.08 02:10

skka hat geschrieben:Daran ändert der Thread auch nichts, ich schlage vor einer von den Initiatoren des Threads schreibt das Studentenwerk einfach mal an was die von dem Vorschlag halten, es wären auch tausende von Studenten daran interessiert.


Das haben wir ja schon versucht und es wurde mit dem Kommentar abgelehnt die Cafeteria hätte ja bald (ist schon was her das wir das gemacht haben) bis 17 Uhr auf.

Aber als Vorschlag: Ich richtige morgen schnell ein kleines tool ein in dem man unterschreiben darf (nur mit gültiger rwth mail adresse) und dann versuchen wir das einfach nochmal. Vielleicht hilft es wenn sie sehen das viele Menschen meckern.

gruß
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