fw hat geschrieben:magicrat hat geschrieben:bizarren Hobbyangaben in StudiVZ und anderen oh-so-selbstdisqualifizierenden Dingen immer noch so ziemlich jeden Job, den er haben will.
Ich kenne jemanden (und damit meine ich wirklich kennen und nicht "ich habe von jemandem gehört, der gehört hat, dass jemand jemanden kennt ..."), der einen Praktikumsplatz (was man wohl als relativ "unwichtige Bewerbung" bezeichnen würde) nicht bekommen hat, weil er in einer StudiVZ Gruppe Mitglied war, die "Ficken für den Weltfrieden" heisst. Er wurde eingeladen zum Gespräch, dort auf die Mitgliedschaft in dieser Gruppe angesprochen und danach wieder nach hause geschickt..
ich hätt geklagt an seiner stelle.
artikel 3 GG:
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.
aber auf der anderen seite: so eine hirnrissige frage von denen im bewerbungsgespräch sollte vielleicht einfach nur testen, wie er mit sowas umgeht. Wer da nicht entgegen argumentieren kann, sollte dies üben.
mich würde da dann doch mal die wörtliche begründung der leute hören, die ihm die stelle nicht geben wollten...
es sei denn, er hat sich bei DIEHL Defence Systems oder so beworben, klar, mit der einstellung kommt man bei nem rüstungskonzern nicht weiter ^^
ach ja: unfreiwillig ausgemustert heißt "Krüppel" und absichtlich ausgemustert zu sein heißt "Feigling"
