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Clash Failure

Beitragvon skka » 27.02.06 22:44

Kann mir jemand genau erklären was bei der Unifikation ein "Chash Failure" ist? Bin mir da nicht 100% sicher. Thx.
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Re: Clash Failure

Beitragvon theTux » 27.02.06 23:31

skka hat geschrieben:Kann mir jemand genau erklären was bei der Unifikation ein "Chash Failure" ist? Bin mir da nicht 100% sicher. Thx.


Prinzipiell ist jeder Fehler ein Clash Failure, wenn er kein Occur Failure ist... Ob das wirklich 100%ig stimmt, weiß ich nicht, aber außer Occur und Clash Failure wurde nicht eingeführt - also stimmt es zumindest innerhalb der Programmieren-Vorlesung. (Uni-Logik!!111elf)

Bevor die Nachfrage kommt:
Ein Occur Failure liegt dann vor, wenn der eine Term Teil des anderen ist.
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Beitragvon foogy » 27.02.06 23:41

Redet man nicht einen Clash-Fehler, wenn folgendes vorliegt:

du willst die Terme s und t unifizieren.
s lässt sich darstellen als s=f(...) und t als t=g(...).
Wenn daraus folgt, dass s und t nicht unifizierbar sind, dann liegt ein Clash Failure vor.
Das ist also eine ziemlich formale Angelegenheit. In den Klausuren ist meist nur gefragt, warum die beiden Terme nicht unifizieren. Wenn man da nur Clash-Failure schreibt, dann ist das sicherlich nicht viel Wert. Gefragt ist wohl eher die eigentliche Begründung. Wenn noch anmerkt, dass dies ein Clash-Failure ist, dann gibts noch 10 Gummipunkte extra.

Hoffe, ich konnte helfen. Vielleicht kann das ja jemand noch anders/besser erklären.

EDIT: sehr schön geschlussfolgert, theTux ;-)
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Beitragvon zven » 28.02.06 01:07

Ich gehe mal davon aus, dass folgendes korrekt ist.

http://level51.dyndns.org/personalwiki/ ... sh_Failure

Wenn nicht, bitte mir Bescheid sagen!

Danke, Sven
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Beitragvon Coolcat » 28.02.06 10:17

In diesem Artikel (Abs. 3.1.2) der FH Wedel wird der Unterschied zwischen einem 'occur failure' und einem 'clash failure' halbwegs verständlich erklärt.

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Beitragvon Coolcat » 28.02.06 10:30

Was dein Beispiel (im Wiki) für den Occur-Failure angeht:

k(Y,Z,g(Z),Y) und k(h(X),f(U),X,U)

zuerst wird nach dem Algo wie folgt unifiziert:
Y == h(X)
Z == f(U)
g(Z) == X

=> Y = h(g(f(U)))

Nun soll U mit Y unifiziert werden.

U == h(g(f(U)))

hier tritt dann erst den OccurFailure auf.

Ich muss allerdings dazusagen, ich kenne die Definition aus der Vorlesung nicht. (ist ja leider nicht auf den Folien)

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Beitragvon elexis » 25.03.08 20:11

Die Links sind inzwischen alle Off, gibt es alternativen?

edit: http://www.fh-wedel.de/archiv/iw/Lehrve ... ttmann.pdf
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Beitragvon Cornflake » 25.03.08 20:26

Hier ein bisschen weiter unten is das nochmal ganz kurz erklärt.

http://www.infostudium.de/viewtopic.php ... c&start=30
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Beitragvon elexis » 26.03.08 00:25

thx, wird mir hoffentlich ausreichend helfen.

btw, ist es normal dass man für die wiederholungsklausuren noch viel weniger tut als für die anderen? ich kann mich nicht überwinden zu lernen, da ich ja bereits für probe- und die "echte" klausur gelernt hab und ich die informationen bereits alle habe, jeder satz ist redundant, welchen ich lese
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Beitragvon Cornflake » 26.03.08 02:01

Naja, kann wohl nich jeder sein, wenn man die Klausur nachschreibt.

Überlege dir einfach, wo deine Probleme lagen und sieh zu, dass du da einfach schneller auf die Lösung kommst, das wird sicher helfen.
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Beitragvon theTux » 26.03.08 11:54

Das ist weder normal noch besonders intelligent von dir... Ich gehe mal davon aus, dass du die erste Klausur mitgeschrieben hast (also nicht wegen Krankheit oder so nicht da warst). Dann wird es auch einen Grund geben, warum du nochmal schreiben musst... Wenn du nichts neues lernst, kannst du davon ausgehen, dass du aus dem gleichen Grund nochmal durchfällst.
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Beitragvon elexis » 26.03.08 14:47

Das ist weder normal noch besonders intelligent von dir... Ich gehe mal davon aus, dass du die erste Klausur mitgeschrieben hast (also nicht wegen Krankheit oder so nicht da warst). Dann wird es auch einen Grund geben, warum du nochmal schreiben musst... Wenn du nichts neues lernst, kannst du davon ausgehen, dass du aus dem gleichen Grund nochmal durchfällst.


Den Grund konnte ich bereits bei der Einsicht analysieren bzw. war mir schon am Ende der 1. Klausur darüber bewusst. Zeitmangel: Ich hab jede Lösung erst auf Schmierpapier erstellt und dann übertragen. Das habe ich heute geändert. Aber dass es total schmierig aussah (da 1/5 durchgestrichen wurde) war auf diesem Weg unvermeidbar und ich hoffe es gibt dadurhc nicht auch einen Punkteabzug. Ich hoffe es lag wirklich nur an Zeitmangel, nicht perfekter Aufgabenbearbeitungsordnung und 5-10% Wissenslücken. Sonst hast du recht, bin ich nächstes Jahr wieder dabei ;)

Dafür hab ich TI überraschend mit ner 3,3 bestanden, das gibt mir immernoch die Befriedigung unterm Schlussstrich, denn DA hätte ich gerechnet mindestens 3x zu schreiben.

http://www.youtube.com/watch?v=9Hw_fdMxW6A
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Beitragvon ZaKaRy » 26.03.08 15:00

elexis hat geschrieben:Dafür hab ich TI überraschend mit ner 3,3 bestanden...


... willkommen im Club ;-)
wobei TI zu 90% Schema F ist, 4 Tage knechten vor der Klausur, Anwesenheit in der Globalübung und ab und an in der Vorlesung reichen anscheinend. Die Übungen hatte ich während des Semesters nicht bearbeitet( keine Zeit da ich für die Studiengebühren arbeiten gehen darf ..)
Progra finde ich deutlich schwerer als TI.
Stimmt aber, Zeit ist DER Faktor bei Progra imho, besonders um halb neun morgens, da bin ich noch nicht auf 100% Leistung.
Was kommt eigentlich beim SLD Baum raus ? Ich hatte 3 Lösungen die prolog auch findet und wenn ich das Atom e(....) in der letzten Anweisung umstelle müsste die Auswetung eigentlich auch termininieren.

Meine Bearbeitungsstrategie:
- A6 Unifikation während der Einlesezeit
- A1
- A2 (erstmal anschauen ob man in akzeptabler Zeit auf die Schleifeninvariante kommt, hat diesmal gepasst)
- A3
- A5 Teil a und b
- A6 SLD Baum
jetzt sollten noch ca 45min für den Rest übrig sein (im besten Fall) *gg

an A4 kann man sich auch 2h festbeissen da man seinen Code immer verbessern kann deswegen hab ich die 4 am Schluß gemacht.
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Beitragvon elexis » 26.03.08 15:15

Also bei SLD-Bäumen bin ich überfragt. Dafür hatte ich ebenso das Problem mit der Uhrzeit. Ich hab mich die Tage vorher dran gewöhnt, um 5uhr ins bett zu gehen. Am nächsten Tag um 6 aufstehen war schon unzart...

Programmierung ist objektiv gesehen wirklich etwas komplizierter, da geht eben nichts nach Schema F, im Gegensatz zu TI. Jedoch müsste ich Progra wegen Erfahrung trotzdem besser bestanden haben hmm :roll:

Also ich hab die 1 und Namen schreiben in der Einlesungszeit fertiggestellt. Danach hab ich das HoareKalkül in 2 erstmal bis zur Schleife bearbeitet.
Dann die 3 und 4 bearbeitet. (Die 4 bringt die meisten Punkte, hab sie aber trotzdem letzes mal ans ende gestellt, weil mir die anderen Aufgaben deutlich leichter vorkamen, inkl. prolog & haskell).
Bei Prolog und Haskell habe ich eher weniger Code geschrieben, ich fand die Aufgaben ziemlich prickelnd.
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Beitragvon Cornflake » 26.03.08 15:40

elexis hat geschrieben:... Dafür hatte ich ebenso das Problem mit der Uhrzeit. Ich hab mich die Tage vorher dran gewöhnt, um 5uhr ins bett zu gehen. Am nächsten Tag um 6 aufstehen war schon unzart...

...war doof, merkste selbst.

Also, wenn ich vorher weiss wann die Klausur ist, bereite ich mich doch auch in der Richtung drauf vor.
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