[NumRech] "Vorraussetzungen"

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[NumRech] Numerisches Rechnen

"Vorraussetzungen"

Beitragvon Trinova » 08.07.09 13:05

Bei Numerisches Rechnen steht als Vorraussetzung "Analysis für Informatiker". Ist das eine Empfehlung oder verbindliche Vorraussetzung? Ich hab im ersten Semester keinen Schein für AfI bekommen und die beiden VL kollidieren im 3ten Semester vom Zeitpunkt her. Daher wärs für mich gut zu wissen ob ich NumRech eh net machen kann oder ob ich die eine VL dann komplett zuhause machen muss.
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Beitragvon AGo » 08.07.09 13:55

Es ist keine harte Vorraussetzung, aber inhaltlich sehr sinnvoll. Womit ich nicht sagen will, dass man DiffNum ohne AfI überhaupt nicht schaffen kann, da es da auch viel um Algorithmen und Verfahren (auswendig) lernen geht.


edit: ersetze DiffNum durch NumRec, die Veranstaltung hieß früher "Differentialrechnung und Numerik" ;)
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Beitragvon fw » 08.07.09 17:42

blabla, wenn du Mathe LK hattest, ist AfI komplett überflüssig imho. NumRech ist eh nur Algorithmen auswendig lernen...
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Beitragvon NeX » 08.07.09 18:39

also ich muss auch sagen, dass AfI nicht wirklich viel hilft.

Allerdings würde ich mir gut überlegen, ob ich mir NumRech und AfI in einem Semester "antun" würde.

Vom VL-Stil her genau wie AfI, zumindest wenn man, wie ich, beim Esser bereits AfI gehört hat (vllt sogar ein bisschen besser)

Es war nicht besonders schlimm die VL nicht zu besuchen, solange man die Globalübung mitnimmt (sehr empfehlenswert).

Somit sollte die Kollision nicht allzu viele Probleme bereiten.
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Beitragvon Trinova » 08.07.09 19:57

dann danke ich an dieser Stelle^^

Aber zum Thema Mathe-LK und AfI, wir haben kaum Analysis gemacht aber sauviel Vektorgeometrie, von daher hat mir mein LK eher für LA als für AfI geholfen^^
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Beitragvon oxygen » 08.07.09 20:27

Das ist Ok.
Numerisches Rechnen wie es ja mittlerweile heißt, hat einiges am Differentialgleichungsteil im Vergleich zu früher eingebüsst. Ein großer Teil sind Algorithmen die auf Matrizen operieren (LR Zerlegung, Cholesky Zerlegung, QR Zerlegung).
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Beitragvon MaoDelinSc » 11.07.09 23:44

Trinova hat geschrieben:dann danke ich an dieser Stelle^^

Aber zum Thema Mathe-LK und AfI, wir haben kaum Analysis gemacht aber sauviel Vektorgeometrie, von daher hat mir mein LK eher für LA als für AfI geholfen^^


Was habt ihr denn im LK bzw in LAfI gemacht, wo dir was aus der Schule geholfen hat?

Wir haben an der Schule nur so Geraden- Ebenenzeugs im R^3 gemacht und dann noch affine Abbildungen.
Da aber Affinzeugs erst in LA II kam und das Niveau dort schon so viel höher, dass man das Schulzeug getrost vergessen konnte (von wegen Translationsräume und unendlich ferne Punkte^^) und in LA I quasi nichts mit irgendwelchen Gebilden im R^3 zu tun hatte, war das einzige aus der Schule, was in LA geholfen hat, dass man den Gauß aus der achten Klasse schon konnte und wusste, wie eine Matrix ne Abbildung (bzw Matrixmultiplikation ne Komposition) definiert und wie man deren Eigenwerte berechnen kann...
Was macht man, wenn man ein ungelöstes Problem hat?
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Beitragvon MartinL » 12.07.09 00:22

Seit es LA für Informatiker gibt ist das nicht mehr identisch mit LA I. Da macht man jetzt weniger Theorie (z.B. keine Faktorräume, keinen Homomorphiesatz) und dafür ein paar andere Sachen wie ein paar Beispiele aus der Codierungstheorie, LU/LR-Zerlegung - keine Ahnung warum man das auf einmal macht, das macht man eh Numerisches Rechnen eh - den reellen Spektralsatz. Aber vielleicht hat sich das auch wieder geändert seit ich das gemacht hab.
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Beitragvon MaoDelinSc » 12.07.09 00:54

Kodierungstheorie haben wir das Beispiel des Hammingcodes für lineare Codes gemacht, allerdings nahm das Herrn Plesken vielleicht zehn Minuten in Anspruch^^
LU-Zerlegung genauso, zwei Minuten erklärt, ein Beispiel, so jetzt könnt ihr das ;)
Der reellen Spektraltheorie ist jedoch ein ganzes Kapitel im Skript gewidmet...

Was mich eigentlich interessiert, ist ja, was Trinova im LK gemacht hat, dass er es für LAfI gebrauchen konnte bzw was die in LAfI gemacht haben, wo man Schulstoff gebrauchen konnte (was in LA ja nicht der Fall war).
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Beitragvon MartinL » 12.07.09 12:13

Die Vorlesung ist einfach um einiges Rechenlastiger geworden. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man da durchaus einiges mitnehmen kann. Dass man diese Vorlesung wohl kaum mit LA I beim Plesken vergleichen kann ist wohl jedem klar, der Herrn Plesken kennt.
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