Mathe

[AfI] Analysis für Informatiker
[Diskrete] Diskrete Strukturen
[LA] Lineare Algebra
[Stocha] Einführung in die angewandte Stochastik
[NumRech] Numerisches Rechnen

Mathe

Beitragvon christopher.morris » 21.03.08 14:14

Bitte Thread löschen.

Danke.
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Beitragvon theTux » 21.03.08 14:21

Der Schwierigkeitsgrad ist subjektiv und damit leider recht schwer zu beschreiben. Meiner Erfahrung nach lässt sich alles durch entsprechend intensives Lernen und Durchbeißvermögen verstehen. Der Mathe-Anteil ist sicherlich recht groß - aber du solltest dich deswegen nicht vom Studium abhalten lassen, wenn dich Informatik wirklich interessiert.

Auf alle Fälle solltest du den Mathe-Vorkurs besuchen!
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Re: Mathe

Beitragvon siggi » 21.03.08 14:38

christopher.morris hat geschrieben:...und da stand ich immer nur so 2 - 3 (hab mich aber auch nciht wirklich angestrengt, weiss schon das ich für studium dann mal richtig reinhauen muss)...


Vielleicht solltest du mal versuchen dich richtig reinzuhängen und mal sehn was für Noten du bekommst.
Es wird sicher nicht einfacher und es ist von Vorteil mit einer guten Basis anzufangen. Wenn man in den ersten paar Vorlesungen schon nichts mehr versteht, wird es schnell demotivierend.
Und ob es jetzt schwer ist oder nicht, ist wie theTux schon geschrieben hat eher subjektiv zu sehn. Man sollte den Mathe-Anteil jedoch auf keinen Fall unterschätzen.
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Beitragvon magicrat » 21.03.08 15:59

Andererseits sollte man sich aber auch nich von seiner Mathenote demotivieren lassen... erstmal sind Schulnoten generell nicht mal das Papier wert, auf dem sie stehen, und dann ist thematisch alles bekannte mit AfI und der ersten Stocha-Hälfte abgedeckt, alles andere (sei es nun Algebra, Logik oder NumRech) sind Dinge, die man nicht kennt und deshalb mit allen anderen zusammen bei null anfängt - und genau bei den drei liegt auch immer das grosse Problem für Info-Studenten.
Ist mMn sogar eher von Vorteil, wenn man mit miesen Noten in die Uni kommt... so weiss man wenigstens, dass man sich anstrengen muss. Gibt genug Leute, die denken, nen 1er Abi würde irgendwas bedeuten und die dann umso tiefer fallen.
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Beitragvon Pillenfresser » 21.03.08 16:12

magicrat hat geschrieben:und dann ist thematisch alles bekannte mit AfI und der ersten Stocha-Hälfte abgedeckt.


Kommt drauf an, worauf dein Mathelehrer wert gelegt hat. AfI (bzw. besonders komplexe Zahlen) habe ich in der Schule nicht gelernt, dafür kannte ich Vektoren und Matrizen (sprich Lineare Algebra) was anderen wiederum fremd war.
Ich fand den Mathe-Vorkurz trotzdem sinnlos. Der hat mir, meiner Auffassung nach, überhaupt nichts gebracht.
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Beitragvon Cornflake » 21.03.08 16:20

magicrat hat geschrieben:... erstmal sind Schulnoten generell nicht mal das Papier wert, auf dem sie stehen,


Da geb ich dir vollkommen recht. Ein Abitur bekommt man heutzutage fast hinterhergeschmissen.
Dann gibt's da noch die Subjektivität der Lehrer.
Also an der Mathe Schulnote kann man sich wirklich nicht Orientieren.

Pillenfresser hat geschrieben:Ich fand den Mathe-Vorkurz trotzdem sinnlos. Der hat mir, meiner Auffassung nach, überhaupt nichts gebracht.


... also ich war garnich da, und ich fand auch das (kann jetz hier nur von Afi sprechen) es in der Vl / Gü an nichts gefehlt hätte, was man nicht aufholen konnte/ musste. Und viele, die da waren haben gesagt, dass es nur ansatzweise geholfen hat.
Also verkehrt ist der Vk trotz allem bestimmt nicht, um schon mal zu sehen, was einen erwartet.
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Beitragvon christopher.morris » 21.03.08 17:02

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Beitragvon Fighter_MV » 21.03.08 17:16

Ich sage es mal so. Mathe ist sicherlich ein großer Teil und auch nicht gerade einfach. Wie schon bereits erwähnt ist es egal ob man in der Schule gut in Mathe war oder nicht, denn an der Uni ist eh alles anders.

Das Einzige was meiner Meinung nach wichtig ist ist das Durchhaltevermögen und der Wille. Wenn am Anfang nicht alles so klappt wie man es sich vorstellt einfach in den sauren Apfel beißen und kämpfen, dann schafft man es auch.

Den Mathe-Vorkurs kann ich nur empfehlen. Dort lernst du zwar nichts was du nicht schon kennen würdest aber du kriegst die bereits bekannten Sachen im "Uni-Style" beigebracht und kannst dich schon mal an die Art und Weise die in der Uni gehandhabt wird gewöhnen :)
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Beitragvon heipei » 21.03.08 17:25

christopher.morris hat geschrieben:[...] und es kommt mir so vor, als ob in aachen, im vergleich zu anderen unis, noch mehr mathe gelehrt als beispeilsweise in Dortmund, da hat man nur eine mathevorlesung pro semester

das stimmt wohl, aber der ruf des informatik-studiums an der rwth ist denke ich um einiges besser als der des studiums in z.B. dortmund, und der "harte" matheanteil ist vielleicht ein grund dafuer.

Ansonsten kann ich dir zu den Mathesachen folgendes Sachen: Es gibt ein paar (wenige) Sachen wo man sich wirklich fragt ob man die braucht, aber die meisten Sachen halt ich fuer wichtig. Und als jemand der nur Mathe GK hatte und sich dadrin nicht besonders angestrengt hat und auch den Mathe Vorkurs verpasst hat kann ich sagen dass es zwar hart aber absolut machbar ist und mit ein bisschen Anstrengung hat man auch Spass an der Sache.
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Beitragvon christopher.morris » 21.03.08 18:07

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Beitragvon Miss*Sunflower » 21.03.08 18:27

christopher.morris hat geschrieben:"Jeder der hier anfaengt zu studieren sollte sich aber ueber eines klar sein: Hier sitzen ein paar der besten Informatiker von Deutschland (Karlsruhe liegt in Uni-Rankings auch immer auf Platz 1 oder 2) und das kommt nicht von ungefaehr ! In den ersten 3-4 Semestern ist das Studium sehr anspruchsvoll und ca. 50 % der Studenten werden "ausgesiebt". Erfahrung mit Erstsemestern (ich leite jedes Jahr eine O-Phase und gebe Tutorien in den niedrigen Semestern) zeigen, dass Leute mit einem Abischnitt unter 1,5 bzw. Schwaechen in Mathe fast keine Chance haben, bzw. sich tierisch anstrengen muessen. Klar, es gibt einige Ausnahmen, aber im grossen und ganzen haben uns diese Menschen relativ schnell wieder verlassen."

ist ein erfahrungsbericht über info in karlsruhe, is das auch so in aachen oder meint ihr der bericht wär auch ein bisschen überzogen??


Es geht. Also ich kenne genug, die eben nicht diesen Schnitt hatten (mich eingeschlossen) und die es trotzdem gut geschafft haben. Dass hier mit Mathe groß ausgesiebt wird ist eigentlich bekannt, aber auch gut. Denn viele haben sich unter Informatik eben falsches vorgestellt und naja, dass Mathe dann auch nicht gerade der Bringer ist hilft ihnen vielleicht bei der Wahl eines anderen Studiengangs.
Ich kann nur von mir erzählen: Ich war im Mathevorkurs. Es war interessant zu sehen, wie Vorlesungen ablaufen und wie der Uni Alltag aussieht. Noch ging es um nichts, also konnte man sich gut eingewöhnen. Zusätzlich habe ich zu der Zeit viele Kommilitonen kennengelernt und auch die Stadt. Der Mathevorkurs ist hauptsächlich für eine Wiederholung, einen Einblick und ganz besonders fürs Soziale da.
Ich hatte in meinen ersten Semestern erhebliche Matheprobleme, obwohl ich im Mathe-LK war und immer ganz gut mit Mathe klar kam. Das was hier Mathe genannt wird, hat nicht mehr wirklich viel mit dem zu tun, was in der Schule gelehrt wird. Früher habe ich nicht verstanden, was damit gemeint war, heute kann ich es bestätigen: Hier wird gelernt auf bestimmte Arten und Weisen (logisch) zu denken. Und dafür ist der große Matheanteil da. Auch wenn ich mich oft schwer getan habe, kann ich heute sagen, dass mir das durchquälen durch Mathe einiges gebracht hat.

Es muss halt jeder selbst wissen, was er bereit ist für sein Studium und einen guten Abschluss zu zahlen (und ich meine damit nicht Geld).
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Beitragvon oxygen » 21.03.08 18:29

Die Siebquote kann schon hin kommen, allerdings steht die Abinote in keinem Zusammenhang mit den Erfolgschancen. Ich hatte ne 3,5 und es hat trotzdem fürs Grundstudium gereicht. Ich war zwar langsamer als andere, aber "Keine Chance" ist anders.
Eine Matheschwäche wäre natürlich schon ein sehr großes Hindernis.
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Beitragvon Blubberator » 21.03.08 18:38

Das mit der 1,5 Abinote hört sich deutlich nach Panikmache an!

Meine persönliche Erfahrung zu Schulnoten ist, dass nicht wenige von denen, die einen Abischnitt von 1,5 haben, den nur durch ein "Herr Lehrer, ich weiß was!"-Verhalten erreicht haben. Mit so einer Einstellung kommt man an der Uni eh nicht weit.

Ich hatte Mathe-LK und hab einige Inhalte davon auch tatsächlich im Studium wiedergefunden. Hätte ich den LK nicht gehabt, hätte der Mehraufwand aber auch nur wenige Wochen betragen. Inhaltlich hätte ich eigentlich direkt nach der 10 anfangen können. Alle Veranstaltungen an der Uni beginnen quasi bei null. Dann geht es allerdings sehr schnell weiter! Damit kann man aber zurechtkommen, weil die Art des Lernens völlig anders ist.

Dieses "Ausfiltern" findet in der Tat in den meisten Studiengängen statt. Man muss sich klar sein, dass ein Studium kein Kindergeburtstag ist! Die offizielle Amtsdeutsch-Bezeichnung für Studenten heißt nicht umsonst "Vollzeitstudent". Das ist aber eine Einstellungssache. Man muss schon einigen Enthusiasmus an den Tag legen. Wenn man aber wirkliches Interesse an seinem Fach hat, sollte das kein Problem sein.

Man sollte sein Studium also auf jeden Fall überwiegend nach seinem eigenen Interesse auswählen! Das ist schon die halbe Miete.
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Beitragvon fw » 21.03.08 18:42

christopher.morris hat geschrieben:was ist eure meinung?


Mein Tipp an dich:
1.) Ignorier deine Schulnoten komplett, sie sind in keiner Weise aussagekräftig
2.) Studier nicht Informatik nur weil du C programmieren gut findest oder weil dich Betriebsysteme interessieren, darum geht es in Informatik nicht (nur)
3.) Wenn du Spass an Mathe und Informatik hast, brauchst du keine Angst haben, egal ob du in der Schule gut warst (in der Schule sollte man Mathe sowieso, wie in der Grundschule, eher "Rechnen" nennen, mit Mathematik hat selbst der LK nicht viel zu tun). Wenn du Mathe allerdings zum kotzen findest, dann wird Informatik für dich, zumindest an der RWTH, eine ziemlich nervige und harte Angelegenheit werden
4.) Da du "erst" im WS08/09 anfangen willst.. Setz dich einfach in ein paar Vorlesungen. Im Sommersemester 08 (d.h. ab April) wird z.B. Datenstrukturen und Algorithmen, Automatentheorie und Lineare Algebra gelesen. Alles als Schüler ohne Vorkenntnisse machbar. Gucks dir doch einfach ein paar mal an...

Die meisten Leuten werden sich fragen: Wozu mache ich diese ganze lästige Mathematik? Das hab ich in einem halben Jahr eh wieder vergessen und werde das nie wieder brauchen. Das würde ich sogar fast bestätigen. Du brauchst sicher mehr als 75% von dem was du an Mathe an der RWTH lernst in deinem späteren Leben nie wieder. Was du aber garantiert als Informatiker in irgendeiner Weise brauchen wirst ist die Denkweise eines Mathematikers und die Art an Probleme ran zu gehen. Dass man hier soviel Mathe machen muss damit die Uni besser "sieben" kann halte ich für völligen Schwachsinn, auch wenn das in der Praxis natürlich darauf hinaus läuft. Das ist bestimmt nicht deren Absicht IMHO..
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Beitragvon Miss*Sunflower » 21.03.08 19:01

fw hat geschrieben: Dass man hier soviel Mathe machen muss damit die Uni besser "sieben" kann halte ich für völligen Schwachsinn, auch wenn das in der Praxis natürlich darauf hinaus läuft.


Ich weiß nicht auf wen du dich beziehst, aber wenn es auf meine Aussage war:
Das hab ich so auch nicht gesagt. Meine Aussage war nur, dass eben mit Mathe gesiebt wird (nicht mit der Informatik). Nicht jedoch, dass man es nur zum sieben macht. Eben das mit der Denkweise hatte ich ja auch angesprochen.

(Wolle das nur klar stellen, damit ich nicht falsch verstanden werde ;) )
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