aRo hat geschrieben:1. Wie berechnet man das zu x(quer) inverse Element in (Z/nZ)^* mittels dem erweiterten euklidischen Algorithmus? Ein Beispiel wäre super!
Ja, genau, das geht mit dem euklidischen Algorithmus. Erstmal ist wichtig zu wissen, dass ein Element in

genau dann invertierbar ist wenn es relativ prim zu

ist, d.h. es darf keine gemeinsamen Teiler mit

haben. Die wichtige Idee beim euklidischen Algorithmus ist nämlich die Tatsache, dass es für zwei Elemente

immer eine Linearkombination des ggT gibt, d.h. es existieren

mit
)
. Wenn a und b teilerfremd sind existiert also eine Darstellung der 1. Okay, was bringt das?
Beispiel:

und

. Es gilt
 = ggT(5,6) = 1)
, also ist 5 in diesem Ring invertierbar. Nach dem was ich oben gesagt habe gibt es also

mit

, d.h. also es gibt ein

mit
)
, also ist dieses

genau das Inverse von 5 in

. Wie bekommt man das nun?
Division mit Rest liefert hier direkt nach dem ersten Schritt:
}_{= s} \cdot 5 + \underbrace{1}_{= t} \cdot 6 \Rightarrow 1 \equiv (-1) \cdot 5\ (mod 6))
D.h. (-1) ist also das Inverse von 5. (-1) ist in diesem Ring das selbe wie 5, also ist das Inverse von 5 gleich 5 (man sagt dann auch "5 ist selbstinvers"). Probe:
)
, stimmt, also

Kleiner Tipp: Bei solchen Aufgaben wird oft verlangt
beide Faktoren der Linearkombination anzugeben (das
und das

). Normalerweise (bei größeren Zahlen) ist man auch nicht schon nach einem Schritt fertig.. Schau mal
bei Wikipedia, die Seite dazu ist ganz gut erklärt.
aRo hat geschrieben:2. Mir ist auch noch nicht ganz klar, wie das mit der endlichen Ordnung eines Elements einer Gruppe funktioniert. Hier wär ein Beispiel auch Gold wert.
Was genau ist dir daran nicht klar? In
diesem Thread wurde das relativ ausführlich erklärt..
Gruss
Flo