[Stocha] Klausur Kamps SS2004 Aufgabe 4

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Klausur Kamps SS2004 Aufgabe 4

Beitragvon Muffi » 11.07.07 22:38

http://www.s-inf.de/Skripte/EidS.2004-SS-Kamps.(BW).Klausur.pdf

Teil1:
EX=0\cdot\frac{1}{8}+1\cdot\frac{1}{4}+2\cdot\frac{1}{4}+3\cdot\frac{1}{4}+4\cdot\frac{1}{8}=2
EX^2=0\cdot\frac{1}{8}+1\cdot\frac{1}{4}+4\cdot\frac{1}{4}+9\cdot\frac{1}{4}+16\cdot\frac{1}{8}=\frac{11}{2}

VarX=EX^2-(EX)^2=\frac{11}{2}-4=\frac{3}{2}

Teil3:
b) EY=\frac{1}{\lambda}, da Y\text{exponentialverteilt mit Parameter }\lambda
EZ=E1-Ee^{-\lambda{Y}}=1-e^{-\lambda{EY}}=1-e^{-1}=1-\frac{1}{e}

Hat jemand Ideen für Aufgabenteil 2 und 3a?
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Beitragvon Pillenfresser » 11.07.07 23:18

Bei Teil 2 muss man falten, würde ich sagen...
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Beitragvon Teq » 11.07.07 23:19

Okay also 1. hab ich auch so.
Für Teil 2 hab ich Faltung benutzt (Seite 16 Formelsammlung).
Als Ergebnis bekomm ich:
\frac{1}{64}, t \in \{0,8\}
\frac{1}{16}, t \in \{1,7\}
\frac{1}{8}, t \in \{2,6\}
\frac{3}{16}, t \in \{3,5\}
\frac{7}{32}, t \in \{4\}

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Beitragvon Pillenfresser » 12.07.07 15:30

Ich hab das gleiche Ergebnis.
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Beitragvon nomawie » 13.07.07 00:23

teil 2 hab ich auch das ergebnis. hab bei X_1+X_2=k unterschieden zwischen X_1=0, X_2=1 und X_1=1, X_2=0 wohingegen ich X_1=0, X_2=0 nur einfach gezählt habe. EY ist ja einfach zu berechnen. Bei EZ=E(1-e^{\lambda y})=1-Ee^{-\lambda y} sieht das irgendwie nach momenterzeugender Funktion aus. Wäre dann 1-\sum_k e^{-\lambda k} \lambda e^{-\lambda k}. Müsste man dann noch ein bisl vereinfachen mit geometrischer Reihe aber kann sein, dass das auch totaler Blödsinn ist... Ist schon spät :) Kann man den Erwartungswert einfach so in den Exponenten ziehen? Teil 3a) könnte vielleicht mit der Transformationsformel für Dichtefunktionen gehen
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Beitragvon MartinR » 13.07.07 11:20

macht mal 3 1) mit Transformationsformel, dann müsst ihr euch auch später keinen abbrechen mit EZ. Kommt nämlich ganz toller Kram raus.
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Beitragvon nathan99 » 13.07.07 11:45

Was ist denn bei Teil 2 mit der Formulierung überhaupt gemeint? Mein Sprachparser kann da keine gültige Voraussetzung draus basteln...


Gesucht ist die Zähldichte h von X1 und X2?

Die Zähldichten von X1 und X2 sind doch genau die gleichen?

Ich raffe nicht, was die damit ausdrücken möchten...

Meinen die die Zähldichte von X1+X2?
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Beitragvon MartinR » 13.07.07 11:55

Weil alles andere, wie du schon gesagt hast, ziemlich langweilig wäre:
Ja, eigentlich meinen die X1+X2
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Beitragvon Muffi » 13.07.07 16:53

Ich hab noch eine Idee für Teil 3a:

durch Z=1-e^-{\lambda\cdot{y}} haben wir ja eina bijektive Abbildung gegeben, die das Intervall verändert (nämlich auf (0,1)), also greift Satz C4.2. Damit könnte man ja so rechnen:

g(y)=1-e^{\lambda{y}}
g^{-1}(z)=-\frac{ln(Z-1)}{\lambda}
(g^{-1})'(z)=-\frac{1}{\lambda(Z-1)}

Somit gilt nach Satz C4.2:

f^Z(z)=|(g^{-1})'(z)|\cdot{f}^Y(g^{-1}(z))\stackrel{\text{ganz viel kuerzen}}{=}\begin{cases} 1 & z\in (0,1)\\ 0 & \text{sonst}\end{cases}. Damit haben wir die Dichtefunktion. Wenn wir die Verteilungsfunktion haben wollen, müssen wir noch integrieren:

Edit: richtig, wir integrieren ja nur bis z und nicht über das gesamte Intervall. :oops: \int_0^z 1 dz = \begin{cases} 0 & z<0 \\ z & z\in[0,1] \\ 1 & z>1\end{cases}

Jetzt macht es auch Sinn. 8-)
Zuletzt geändert von Muffi am 13.07.07 17:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Lukul » 13.07.07 16:56

Für die Faltung in 2. hab ich die gleichen Ergebnisse wie Teq.
Die Verteilungsfunktion von F_Z hab ich mit der Transformationsformel gemacht und folgendes raus:

f_Z(z)=\begin{cases}<br />1 &, z \in (0,1) \\<br />0 & \text{ sonst}<br /><br />\end{cases}<br />\\<br />\\<br />F_Z(z)=\begin{cases}<br />0 & z < 0 \\<br />z & z \in (0,1) \\<br />1 & z > 1<br /><br />\end{cases}

Für den Erwartungswert von Z hab ich 1/2 raus.

Gibts eigentlich auch ne Transformationsformel für die Verteilungsfunktion, oder muss man immer den Umweg über die Dichte nehmen?
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Beitragvon Muffi » 13.07.07 17:07

Teq hat geschrieben:Okay also 1. hab ich auch so.
Für Teil 2 hab ich Faltung benutzt (Seite 16 Formelsammlung).
Als Ergebnis bekomm ich:
\frac{1}{64}, t \in \{0,8\}
\frac{1}{16}, t \in \{1,7\}
\frac{1}{8}, t \in \{2,6\}
\frac{3}{16}, t \in \{3,5\}
\frac{7}{32}, t \in \{4\}

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Müsste die Summe deiner Wahrscheinlichkeiten nicht 1 sein?
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Beitragvon Pillenfresser » 13.07.07 17:16

Muffi hat geschrieben:Müsste die Summe deiner Wahrscheinlichkeiten nicht 1 sein?


Es ist. Bist auf die letzte musst du alle Wahrscheinlichkeiten beim Addieren verdoppeln, weil es dafür jeweils 2 Fälle gibt.
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Beitragvon Muffi » 13.07.07 17:17

Grrr, natürlich... Zu einfach. :)
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Beitragvon David » 13.07.07 18:07

Wie berechnen sich die neuen Grenzen nach der Dichtetransformation? Komm da gerade irgendwie nicht drauf, der Rest ist ja einfach ;).
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Beitragvon Miss*Sunflower » 13.07.07 18:36

Teq hat geschrieben:\frac{3}{16}, t \in \{3,5\}
\frac{7}{32}, t \in \{4\}


wie kommst du auf die Ergenisse? Hab gerade ein Brett vorm Kopf.
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