[Diskrete] Prüfungszulassung / Schwere der Übungen

[AfI] Analysis für Informatiker
[Diskrete] Diskrete Strukturen
[LA] Lineare Algebra
[Stocha] Einführung in die angewandte Stochastik
[NumRech] Numerisches Rechnen

Beitragvon Quinie » 09.03.07 11:34

Naja die beste fand ich war TI,weil sie sehr Schulnah war, auch wenn der Prof manchmal selber was verwirrt war----> auch nur ein mensch.
In der Vorlesung Ti hat man zumindest immer was verstanden!
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Beitragvon Jens F » 09.03.07 13:06

Moin,

erstmal schon einmal danke für die ganzen Antworten.
Ich möchte euch aber bitten beim Thema zu bleiben und Diskrete nicht mit anderen Vorlesungen des ersten Bachelor Semesters zu vergleichen, was das Verständnis angeht. Gerade ein Vergleich mit den beiden Kowalewski Vorlesungen ist so, als vergleiche man Quantenmechanik mit Laminatfussboden ;)

Zur "Sinnhaftigkeit" von Diskrete im ersten Semester:
Das die Vorlesung im ersten Semester ist, ist so nicht freiwillig geschehen. Viel mehr haben die Mathematiker für Ihren Bachelor damals beschlossen, daß LA im zweiten Semester ist. Daher haben wir da in die Röhre geschaut; brauchten aber eine einführende Mahtevorlesung die euch die Grundlagen der Beweisführung etc. einbleut. Da allerdings durch diverse andere Nebenbedingungen nur noch Platz für eine V2 war, musten wir Diskrete im vergleich zur alten Diplomvariante abspecken. Die Inhalte werden euch jetzt in anderen Vorlesungen begegnen ;)

Um die gesamte Diskussion mal bis zu diesem Punkt zusammenzufassen und darzustellen was ich bis jetzt so verstanden habe:
    Der Schweregrad und der Umfang der Übungen wurde als angemessen empfunden.
    Vorlesung, Übungsgruppen und Online-Übungen waren schlecht auf einander abgestimmt.
    Vorlesungswebseite enthielt keine Übersicht über die Vorlesungsinhalte.
    Bedingt durch unglückliche Datumsangaben auf den Übungsblättern war nicht immer klar, wann diese abzugeben seien.
    Betreunder Assistent der Vorlesung war eine Katastrophe.
    Angebotene Musterlösungen der Übungen häufig fehlerhaft.
    Vorlesung war abgespeckte Diplom-Vorlesung. Sie war nicht neu konzipiert.
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Beitragvon Muffi » 09.03.07 13:14

Jens F hat geschrieben:
    Der Schweregrad und der Umfang der Übungen wurde als angemessen empfunden.
    Vorlesung, Übungsgruppen und Online-Übungen waren schlecht auf einander abgestimmt.
    Vorlesungswebseite enthielt keine Übersicht über die Vorlesungsinhalte.
    Bedingt durch unglückliche Datumsangaben auf den Übungsblättern war nicht immer klar, wann diese abzugeben seien.
    Betreunder Assistent der Vorlesung war eine Katastrophe.
    Angebotene Musterlösungen der Übungen häufig fehlerhaft.
    Vorlesung war abgespeckte Diplom-Vorlesung. Sie war nicht neu konzipiert.


Naja, ich finde das größtenteils überspitzt dargestellt. Eine Katastrophe war Korneffel sicher nicht, aber auch kein guter Assistent. Wann die Übungen abzugeben waren, war _immer_ klar. Und in die Musterlösungen haben sich einige Fehler eingeschlichen, die aber weder schwerwiegend noch annähernd so oft vorkamen, dass man es "häufig" nennen muss.

Alles in allem: Eine Vorlesung, die mir Spaß gemacht hat, auch wenn ich manchmal über Korni den Kopf schütteln musste. So mies wie hier dargestellt war die Vorlesung nicht. Das einzige was ich nicht bewerten kann, sind die Diskussionsstunden. Lagen für mich zeitlich ungünstig, aber ich habe auch ohne zu diskutieren meine 1.3 geholt.
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Beitragvon David » 09.03.07 13:25

Ich finde, es geht nicht nur darum ob eine Vorlesung an sich gut oder schlecht ist/war, sondern eher darum ob man mit ein bisschen Einsatz und Lust nicht ohne großen Aufwand das Ganze hätte viel besser gestalten können. Und genau das kreide ich den Diskrete Strukturen Herrschaften an. Oftmals machte die gesamte Vorlesung mitsamt den Übungen einen ziemlich lieblosen Eindruck auf mich. So als wären die Übungen und auch zum Teil die Vorlesungen in der Nacht davor unter wahnsinnigem Zeitdruck entstanden. Auch finde ich es sehr unschön, dass Herr Korneffel auf meine Mail nicht reagierte, in der ich kurz vor der Klausur einige Fragen stelle. Naja, Klausur bestanden und gut ist...
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Beitragvon CrazyPumuckl » 09.03.07 13:39

Der Stoff war sehr interessant, aber Spaß gemacht hat DS sicherlich nicht. Ich fand auch alles recht lieblos, unkoordiniert etc.

Ich hatte Torsten auch mal ne Mail geschickt und nach nem Lösungsweg für ne aufgabe gefragt. Alles was ich zurückbekam war die Lösung im LaTeX-Format - nichts erklärt, nicht mal ein Hallo oder so was. Einfach nur eine Gleichung in einer E-Mail ohne jegliche Erklärung. Ich finde sowas nicht normal, tut mir leid...
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Beitragvon burst » 09.03.07 14:41

Jens F hat geschrieben:
    Der Schweregrad und der Umfang der Übungen wurde als angemessen empfunden.
    Vorlesung, Übungsgruppen und Online-Übungen waren schlecht auf einander abgestimmt.
    Vorlesungswebseite enthielt keine Übersicht über die Vorlesungsinhalte.
    Bedingt durch unglückliche Datumsangaben auf den Übungsblättern war nicht immer klar, wann diese abzugeben seien.
    Betreunder Assistent der Vorlesung war eine Katastrophe.
    Angebotene Musterlösungen der Übungen häufig fehlerhaft.
    Vorlesung war abgespeckte Diplom-Vorlesung. Sie war nicht neu konzipiert.

Kann ich so bestaetigen, so haben das wohl die meisten Bachelor-Studenten empfunden. Allerdings muss man dazu sagen, dass fuer Bachelor-Studenten der einzige Vergleichspunkt AfI ist, wo der gesamte Lehrstuhl eine klasse Sache gemacht hat (Webseite, Uebungen, Assistent....). Vielleicht faellt die Bewertung deswegen so stark negativ aus weil AfI einfach so gut war.
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Beitragvon O.D. » 09.03.07 14:45

burst hat geschrieben:
Jens F hat geschrieben:
    Der Schweregrad und der Umfang der Übungen wurde als angemessen empfunden.
    Vorlesung, Übungsgruppen und Online-Übungen waren schlecht auf einander abgestimmt.
    Vorlesungswebseite enthielt keine Übersicht über die Vorlesungsinhalte.
    Bedingt durch unglückliche Datumsangaben auf den Übungsblättern war nicht immer klar, wann diese abzugeben seien.
    Betreunder Assistent der Vorlesung war eine Katastrophe.
    Angebotene Musterlösungen der Übungen häufig fehlerhaft.
    Vorlesung war abgespeckte Diplom-Vorlesung. Sie war nicht neu konzipiert.

Kann ich so bestaetigen, so haben das wohl die meisten Bachelor-Studenten empfunden. Allerdings muss man dazu sagen, dass fuer Bachelor-Studenten der einzige Vergleichspunkt AfI ist, wo der gesamte Lehrstuhl eine klasse Sache gemacht hat (Webseite, Uebungen, Assistent....). Vielleicht faellt die Bewertung deswegen so stark negativ aus weil AfI einfach so gut war.

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Beitragvon nocarrier » 09.03.07 14:54

Es mag sein das aufgrund derwirklich positiven Erfahrungen in Afi der subjektive Eindruck von DS sehr darunter gelitten hat. Aber Fakt ist doch, dass die Zulassung nicht gerade bestens gelaufen ist und das muss doch irgendeinen Grund haben.

Und ich muss schon sagen, es ist schon ein wenig komisch das manche Leute auf einmal ziemlich stark in diesem Thread von Ihrer Ursprünglichen Meinung abweichen (, weil diese am Ende die Klausur doch bestanden haben?).

Man sehe sich z.B. sich folgende vorgänger Threads an:
http://www.infostudium.de/viewtopic.php?t=1346
http://www.infostudium.de/viewtopic.php?t=1066

So, jetzt hab ich aber auch genug getrollt :)
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Beitragvon O.D. » 09.03.07 15:00

Wieso Meinung geändert? Ich bin nach wie vor der Ansicht dass das das totale Chaos war. Allerdings finde ich es überzeugend, dass dies am Vergleich zu AfI liegen kann. Insbesondere die Punkte 5 und 6 spiegeln ja wohl wieder was ich bereits anführte.
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Beitragvon Muffi » 09.03.07 15:11

edit wegen Dummheit. ;)
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Beitragvon Muffi » 09.03.07 15:16

nocarrier hat geschrieben:Und ich muss schon sagen, es ist schon ein wenig komisch das manche Leute auf einmal ziemlich stark in diesem Thread von Ihrer Ursprünglichen Meinung abweichen (, weil diese am Ende die Klausur doch bestanden haben?).


Ich beziehe das einfach mal auf mich. Weiß gerade auch nicht, wie ich darauf komme. Mein erster Eindruck vor allem der Übung war ähnlich (wie ich oben schon habe anklingen lassen). Allerdings hatte ich bis zu dem Zeitpunkt (und das war wirklich früh im Semester; es waren erst zwei oder maximal drei Übungen gelaufen, wenn ich mich richtig erinnere) auch für Diskrete nichts getan. Als ich mich dann mit dem Stoff auseinandergesetzt habe, waren auf einmal auch die Übungen erheblich verständlicher und er schrieb sogar leserlicher. Ganz abgesehen davon wurden die Übungen auch mit der Zeit besser, als man merkte, dass Korni sich etwas daran gewöhnt hatte, vor anderen Leuten zu sprechen.

Will sagen: Sorry für die anfangs harsche Kritik. Mit ein Bisschen Eigeninitiative war die Klausur locker zu machen. Dazu sollte man dem Lehrstuhl auch die Chance geben, sich zu verbessern und gegebenenfalls seine Meinung zu überdenken. Wie ich. ;)
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Beitragvon Lukul » 09.03.07 15:19

Jens F hat geschrieben:Zur "Sinnhaftigkeit" von Diskrete im ersten Semester:
Das die Vorlesung im ersten Semester ist, ist so nicht freiwillig geschehen. Viel mehr haben die Mathematiker für Ihren Bachelor damals beschlossen, daß LA im zweiten Semester ist. Daher haben wir da in die Röhre geschaut; brauchten aber eine einführende Mahtevorlesung die euch die Grundlagen der Beweisführung etc. einbleut.



Ich kann mir vorstellen, dass da der Hund begraben liegt. Wieso schmeißt man plötzlich einen Zeitplan, der jahre- (wenn nicht sogar jahrzehnte-)lang erprobt und erfolgreich durchgeführt wurde, plötzlich über den Haufen? Wieso schiebt man etwas, was SO grundlegend für SO viele Vorlesungen ist wie LA, ins 2. Semester?? Das find ich total schwachsinnig. Und nicht mit dem Finger auf die bösen Mathematiker zeigen... soweit ich weiß, ist die Fachgruppe Informatik ein wenig größer... Wieso lässt man sich da einfach überstimmen? Kann man dann nicht ne eigene Vorlesung auf die Beine stellen? Dass in einer Vorlesung, die zum ersten Mal in dieser Form angeboten wird, nicht alles nach Plan läuft, Inhalte nicht gut aufeinander abgestimmt sind etc., finde ich dagegen nicht überraschend...
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Beitragvon AGo » 09.03.07 15:25

Lukul hat geschrieben:Kann man dann nicht ne eigene Vorlesung auf die Beine stellen?


Nich wirklich.
Du hast halt in unserem Fachbereich nicht unbedingt das Know-How (und vor allem auch personelle udn finanzielle Mittel) eine eigene Vorlesung für 100-150 Studenten aufzuziehen.

Und da es nunmal eine Mathematiker-Veranstaltung ist müssen wir uns nunmal auf die einstellen, wie Jens schon erklärt hat. Wie gesagt, die Alternative wäre DiffNum oder (Ma)Lo gewesen ;)



p.S.: was wohl passiert wenn die User merken das ein Admin auch son "lame duck" is? ;)
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Beitragvon Jens F » 09.03.07 15:34

Ich kann mir vorstellen, dass da der Hund begraben liegt. Wieso schmeißt man plötzlich einen Zeitplan, der jahre- (wenn nicht sogar jahrzehnte-)lang erprobt und erfolgreich durchgeführt wurde, plötzlich über den Haufen? Wieso schiebt man etwas, was SO grundlegend für SO viele Vorlesungen ist wie LA, ins 2. Semester?? Das find ich total schwachsinnig. Und nicht mit dem Finger auf die bösen Mathematiker zeigen... soweit ich weiß, ist die Fachgruppe Informatik ein wenig größer... Wieso lässt man sich da einfach überstimmen? Kann man dann nicht ne eigene Vorlesung auf die Beine stellen? Dass in einer Vorlesung, die zum ersten Mal in dieser Form angeboten wird, nicht alles nach Plan läuft, Inhalte nicht gut aufeinander abgestimmt sind etc., finde ich dagegen nicht überraschend...


Die Mathematik hat dies geändert, weil sie im ersten Semester eine "Einführungsveranstaltung" für Ihre eigenen Leute haben wollte, da leider das Niveau in den Schulen in Sachen Mathe immer weiter absinkt.
Wenn man die reine Anzahl an Professoren nimmt, ist es eine gute Frage welche Fachgruppe größer ist, aber das ist auch nicht von belang.
Die Vorlesung LA ist primär eine Vorlesung der Mahtematiker für Mathematiker und andere Studiengänge sitzen da als Service mit drin. Die Service Studiengänge haben zwar ein gewisses Mitspracherecht, aber keines was jetzt so stark wäre, das entschieden werden kann wann die Vorlesung zu sein hat. Hinzu kam auch noch das die Physik aus LA ausgestiegen ist (im übrigen gegen massiven Protest von unserer Seite) und damit nur noch ein großer anderer Studiengang da drin sitzt, nämlich wir.
Unsere Fachgruppe ist nicht in der Lage eine solche Grundlagen Vorlesung in entsprechender Qualität im Moment zusätzlich selbst zu halten. Wir haben eine Auslastung von circa 130% momentan, d.h. wir haben eine Überlast. Als ich angefangen habe zu studieren war die zwar noch schlimmer aber das ändert nix daran, daß wir keine Leute haben, um eine solche Vorlesung halten zu können.
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Beitragvon Jens F » 12.03.07 14:29

Moin,

sind noch weitere Meinung vorhanden ? Oder ist es in Ordnung, wenn ich meine Auflistung (ein wenig anders formuliert) heute Abend an den Studienberater weiterleite ?
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