[Diskrete] Prüfungszulassung / Schwere der Übungen

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Beitragvon mirko » 08.03.07 20:17

Quinie hat geschrieben:mann kann auch einfach oben und unten auf eine Seite das selbe schreiben dann fallen solche missverständnisse weg!


also unten auch freitag, 2.00, ja?

solange von den zwei unterschiedlichen zeiten die spätere zählt, gibts doch wohl kein problem, oder? und so war es doch auch...

und wenn jemand nur das datum liest und danach keine lust mehr hat die uhrzeit auch noch zu lesen, dann ist er wirklich selber schuld...
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Beitragvon nocarrier » 08.03.07 20:38

Ich bin auch einer derjenigen, welche die Klausurzulassung nicht bekommen haben und ich kann folgendes über die Veranstaltung sagen:

1) Der Übungsleiter war eine absolute Zumutung. Dessen Schrift war unleserlich, die Musterlösungen in den Globalübungen waren fehlerhaft und teilweise nicht nachvollziehbar. Sry dass ich da so drastisch bin, aber der Mann war ausserstande den Stoff angemessen rüberzubringen.

2) Der Bezug zwischen Übung und Vorlesung war nicht gegeben. Zumindest hatte ich nicht das Gefühl, dass ich die Vorlesung durch die Übungen wesentlich besser verstanden habe.

3) Die Vorlesung selbst ist mir stellenweise etwas unstrukturiert vorgekommen. Prof. Triesch hat den Stoff dennoch gut rüberbringen können obwohl er sich stellenweise in ellenlangen, nicht Klausurrelevanten Beweisen verloren hat (was ich jetzt nicht als negativ betrachte).

4) Es ist imho schon etwas heftig in den Onlineübungen nur MC Aufgaben zu bringen, bei falscher Antwort einen Punkt abzuziehen, und dann am Ende 50% der Punkte für eine Klausurzulassung zu fordern.

5) Das beste an der Sache ist, das einem dann auch noch bei einer der Kleingruppen-Übungen gesagt wird, dass man bestimmte Aufgaben der Übungsblätter nicht lösen könne weil der dafür nötige Stoff nicht durchgenommen wurde.

...und dafuer muss ich dann auch noch Studiengebuehren zahlen...
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Beitragvon Muffi » 08.03.07 21:05

nocarrier hat geschrieben:1) Der Übungsleiter war eine absolute Zumutung.
Er wirkte sicher alles andere als souverän, aber eine Zumutung war er nicht. Ich weiß, dass ich das zuerst ähnlich wie du gepostet habe. Aber im Ganzen war es eine Übung, die okay war. Jetzt mal ins Detail:
nocarrier hat geschrieben:Dessen Schrift war unleserlich
schlicht falsch. Ich konnte alles lesen. Natürlich gab es wenige Stellen, bei denen man nachfragen musste, das ist aber bei jedem Prof/Assi so.
nocarrier hat geschrieben:die Musterlösungen in den Globalübungen waren fehlerhaft
Fakt. Aber nicht so fehlerhaft, dass man es mit ein wenig Nachdenken nicht hätte selbst korrigieren können. Und es passierte ja auch nicht regelmäßig. Bei TI kommt sowas häufiger vor, war mein Eindruck.
nocarrier hat geschrieben:und teilweise nicht nachvollziehbar
Wie oben. Etwas Nachdenken hilft dagegen. Dafür ist die Klausurvorbereitungszeit ja da.
nocarrier hat geschrieben:der Mann war ausserstande den Stoff angemessen rüberzubringen.
Ja, er ist kein großer Didakt.

nocarrier hat geschrieben:2) Der Bezug zwischen Übung und Vorlesung war nicht gegeben. Zumindest hatte ich nicht das Gefühl, dass ich die Vorlesung durch die Übungen wesentlich besser verstanden habe.
Nicht? Guck dir mal die Rekursionen an. Da hatte ich in der Vorlesung nur so halb hingehört. Mit der Übung habe ich das dann locker verstanden. Nur ein Beispiel.

nocarrier hat geschrieben:3) Die Vorlesung selbst ist mir stellenweise etwas unstrukturiert vorgekommen. Prof. Triesch hat den Stoff dennoch gut rüberbringen können obwohl er sich stellenweise in ellenlangen, nicht Klausurrelevanten Beweisen verloren hat (was ich jetzt nicht als negativ betrachte).
Den Kritikpunkt lasse ich gelten. Es wirkte manchmal tatsächlich etwas zusammenhanglos und Prof. Triesch schien durch Themen zu hüpfen.

nocarrier hat geschrieben:4) Es ist imho schon etwas heftig in den Onlineübungen nur MC Aufgaben zu bringen, bei falscher Antwort einen Punkt abzuziehen, und dann am Ende 50% der Punkte für eine Klausurzulassung zu fordern.
Gängige Praxis. Bei so gut wie allen MC-Aufgaben gibt es Minuspunkte. Dafür kannst du eine Antwort ja auch raten, wenn du dich traust. Ansonsten würde wildes "Rumgerate" zu einer Note führen, die deine Leistung nicht wiederspiegelt. Wenn du im Schnitt jede 2*i-te Frage richtig und jede 2*i+1-te Frage falsch rätst, bist du bei null. Genau so viele Punkte bekommt man nämlich, wenn man einfach keine Ahnung hat. Und du wirst doch nicht in Frage stellen wollen, dass Prüflinge getestet werden, ob sie überhaupt in Frage kommen, Klausuren zu bestehen, oder?

nocarrier hat geschrieben:5) Das beste an der Sache ist, das einem dann auch noch bei einer der Kleingruppen-Übungen gesagt wird, dass man bestimmte Aufgaben der Übungsblätter nicht lösen könne weil der dafür nötige Stoff nicht durchgenommen wurde.
Beispiel? Ich konnte jede Aufgabe lösen. Selbst die mit dem Umsummieren bzw. doppelten Abzählen.

nocarrier hat geschrieben:...und dafuer muss ich dann auch noch Studiengebuehren zahlen...
Gähn... Wie mich dieser Spruch ankotzt. Prüf mal lieber deine eigenen Leistungen, anstatt hier Frust zu schieben.
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Beitragvon Miss*Sunflower » 08.03.07 21:08

nocarrier hat geschrieben:4) Es ist imho schon etwas heftig in den Onlineübungen nur MC Aufgaben zu bringen, bei falscher Antwort einen Punkt abzuziehen, und dann am Ende 50% der Punkte für eine Klausurzulassung zu fordern.


Das ist aber normal und das haben wir auch "durchgemacht".
Oder versteh ich dich falsch: du findest es nicht korrekt, dass die Online-Aufgaben nur aus MC Aufgaben bestehen und du ggf. Minuspunkte bei falscher Antwort bekommst, die sich aber nur auf diese Aufgabe beziehen?

Dann freu dich mal auf Numerik beim guten Prof. Esser. Da MUSST du 50% (vielleicht auch weniger, aber die Anzahl ist vorgegeben) der MC Aufgaben richtig haben, sonst bestehst du die Klausur nicht!

Also, ich sehe nicht das Problem. Wenn du dir bei Sachen nicht sicher bist, such dir die Lösugen oder lass die Felder einfach frei, so riskierst du auch nicht, Minuspunkte zu bekommen (gilt auch für Klausuren).
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Beitragvon Muffi » 08.03.07 21:08

mirko hat geschrieben:
Quinie hat geschrieben:mann kann auch einfach oben und unten auf eine Seite das selbe schreiben dann fallen solche missverständnisse weg!


also unten auch freitag, 2.00, ja?

solange von den zwei unterschiedlichen zeiten die spätere zählt, gibts doch wohl kein problem, oder? und so war es doch auch...

und wenn jemand nur das datum liest und danach keine lust mehr hat die uhrzeit auch noch zu lesen, dann ist er wirklich selber schuld...

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Beitragvon mirko » 08.03.07 21:26

nocarrier hat geschrieben:5) Das beste an der Sache ist, das einem dann auch noch bei einer der Kleingruppen-Übungen gesagt wird, dass man bestimmte Aufgaben der Übungsblätter nicht lösen könne weil der dafür nötige Stoff nicht durchgenommen wurde.


ich hatte auch mal den eindruck, dass der zugehörige stoff erst in der vorlesung, die nach dem abgabetermin war, durchgenommen wurde (aber vlt. war das auch nur die wdh :roll: ) - jedoch konnten die meisten aufgaben wie bereits oben erwähnt durch logisches nachdenken gelöst werden. nimmt man z.b. die aufgabe mit den fischen: die ist natürlich mit inklusion-exklusion erheblich einfacher lösbar als ohne, aber mit etwas nachdenken kann das auch ein 7.-klässler...

und wenn du regelmäßig bei den kleingruppenübungen warst, verstehe ich nicht, wie du es geschafft hast die zulassung nicht zu bekommen - ich war einmal da, und da wurden zu jeder mc-aufgabe beispielhaft aufgaben vorgerechnet. wenn man da einfach nur die kreuzchen da gemacht hätte, wo die beispiele mit den eigenen aufgaben übereinstimmten, hätte man schon das meiste geschafft...
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Beitragvon CrazyPumuckl » 08.03.07 21:50

So, jetzt noch mal ein Kommentar von mir: Was redet ihr bitte von Multiple Choice? ISt euch nicht mal aufgefallen dass 50% der Übungsaufgaben garnicht MC waren, sondern ne konkrete Antwort gefordert war? Euch kann man echt gut verarschen :D *lol*
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Beitragvon Daniel » 08.03.07 21:51

das erinnert mich doch ans erste Semester und LA :D

Das Problem wird sicherlich gewesen sein, dass der LA SToff gefehlt hat und man da einfach durchmusste und zuerst mal gesehen hat was es alles gibt.

ich habe die Vorlesung NICHT gehört, da ich letztes Semester schon bestanden hatte, aber Abzug für MC ist durchaus normal und auch richtig, nur ist das viel größere Problem, dass Diskrete im ersten Semester liegt.

Es wäre wohl viel viel besser, so eine Vorlesung ins zweite zu packen, und im ersten zuerst einmal ein bisschen die Uni kennen lernen und merken wie es hier läuft anstatt direkt drauf zu hauen mit der Mathematik.

Alternativ kann man die Vorlesung auch einfacher machen, was aber ja bestimtm auch nicht geüwnscht ist.

Btw: Das die Übungen meistens nicht so viel mit der Vorlesung gemeinsam haben ist eigentlich normal
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Beitragvon Miss*Sunflower » 08.03.07 22:21

Daniel hat geschrieben:
Alternativ kann man die Vorlesung auch einfacher machen, was aber ja bestimtm auch nicht geüwnscht ist.



Ist die VL nicht sogar einfacher als die Nebe (oder generelle Dipl. Klausur) gewesen???
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Beitragvon mirko » 08.03.07 22:23

kann das nich mit der von nebe vergleichen, aber auf jeden fall war es bei uns nur ne v2 statt ner v4...
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Beitragvon magicrat » 08.03.07 23:11

Hi,
wollt auch mal was dazu sagen, weil ich evtl. nen "bisschen" ;) mehr Vergleichsmöglichkeiten hatte als ein paar Erstsemester.
Hab die Klausur auch mitgeschrieben, war aber leider die letzte von denen, die die ganzen Bachelor-Jungspunde hier mitmachen (wurd ja auch langsam mal Zeit...), deshalb kann ich nur zu Diskrete was sagen.

Was die Koordination Übung/Vorlesung/Klausur angeht, ok... war etwas bizarr. Das lag aber vor allem daran, dass die Vorlesung ne abgespeckte Triesch-Diskrete-Vorlesung war aus einer Zeit, als Diskrete noch auf LA aufgebaut hat und nich direkt im 1. Semester stattfand. Muss halt noch mal überarbeitet werden. Prof.Triesch gehört aber eindeutig zu den besten Dozenten, die ich bisher in Mathe-Vorlesungen erleben durfte (das waren schon einige)... das, was ich von der Vorlesung mitbekommen hab, war für Uni-Verhältnisse auf jeden Fall sehr verständlich.

Die Übungen fand ich nich schwer, man hatte a) 2 Wochen für jeden Zettel Zeit und b) waren da seeehr viele "geschenkte" Punkte dabei - ob nun der Mengen-Abzähl-Kram oder die ganzen Modulo- bzw. ggT-Rechnungen.
Die ersten ~50 Punkte konnte man mMn ohne grössere Probleme und mit Hilfe von Wikipedia auch ohne jede Art von Vorlesung lösen. Ich hab den 1. Zettel komplett verpennt und danach jeden weiteren zur Übung ausgefüllt und hatte bis zum Ende nur ein einziges Kreuz falsch. So leicht war bisher noch keine Klausurzulassung.

Was die Klausur an sich angeht: Auf der HP stehen insgesamt 6 Themengebiete ("insbesondere Inklusion-Exklusion, einfache Beweise (Induktion), Permutationen, Differenzenrechnung, euklidischer Algorithmus (+"Rückwärtseinsetzen"), rekursive Funktionen"), von denen 4 drankamen und mit denen alles bis auf die 4a (Schubfach) zu lösen war. Wenn das mal kein Service ist. Vor allem gab es zu jedem Aufgabentyp auch mindestens eine Aufgabe, die in der Klausur in sehr ähnlicher Art drankam - und zu den Rekursionen noch nen Hilfszettel oben drauf. Auch das hab ich so in noch keinem Fach erlebt (ausser evtl. DiffNum bei Esser). Für die ganz begriffsstutzigen gabs dann sogar noch die alten Klausuren mitsamt Lösungen oben drauf.

Wenn mans jahrelang anders erlebt hat, kommt man sich fast schon verarscht vor, wie sehr der Lehrstuhl einem alles vorgekaut hat... soll kein "das war zu einfach" sein, aber wenn andere Lehrstühle ihre Sachen so aufziehen wie bisher, werden einige, die jetzt schon Probleme hatten, noch in ziemlich kaltes Wasser fallen - andererseits, je früher man da rein geworfen wird, desto eher klappts mit dem VD in 4-5 Semestern ;)
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Beitragvon kb » 09.03.07 00:24

Ich meld mich auch mal zu Wort.
Bin Diplomand, habe wegen BWL die Triesch-Vorlesung nicht besuchen können, und hab die Klausur nur geschrieben, weil ich letztes Semester zur Nebe-Klausur zeitlich verhindert war.

Also erstmal zu "MC":
So wie ich das verstanden habe, gings nicht darum, dass Punkte abgezogen werden, sondern dass alles MC-artig war (also falsche Antwort -> -1Punkt). Wollte das nur gesagt haben, vielleicht klärt sich dadurch einiges. Selbst beurteilen kann ich das nicht, hab daran nicht teilgenommen.
Ich bin mir aber sicher, dass wir im 1. Semester LA oder AfI ohne die schriftlichen Aufgaben auch deutlich mehr Probleme gehabt hätten (naja OK, bei LA gabs ja "alte MC Lösungen" ^^).

Miss*Sunflower hat geschrieben:Ist die VL nicht sogar einfacher als die Nebe (oder generelle Dipl. Klausur) gewesen???

Wenn ich den Vorlesungsstoff vergleiche, ist wesentlich weniger drangekommen, als bei Prof Nebe! Allerdings muss man bedenken, dass bei uns im 1. Semester schon so Sachen wie Vollständige Induktion auch ne Menge an Lernstoff beinhaltet haben! Also wirds für Erstsemester wohl genug Vorlesungsstoff gewesen sein.

Zu Musterlösungen:
Bin da schon enttäuscht, weil ich da jede Menge (nicht Zahlenmäßig viel, aber verhältnismäßig ZU viel) Fehler gefunden habe.
Als ich mich z.B. an Rekursive Funktionen gemacht hab, und meine erste Rechnung nicht übereinstimmte, hat das schon ca 45 min gedauert, bis ich alles nachgerechnet hab und feststellen musste, dass die Musterlösung falsch ist.
Ich finde da hätte man schon eeetwas mehr drauf achten können. So schwer wars nun wirklich nicht.
Insbesondere für Erstsemester, die sich auch noch an solche Verfahren gewöhnen müssen, kann das sehr irritierend sein.
Die Übungen und alten Klausuren waren aber für eine Klausurvorbereitung sehr gut geeignet..find ich jedenfalls.

Zur Klausur:
Fands gut, dass diverse Themengebiete auf der Vorlesungsseite standen. Aber wenn da schon steht "insbesondere", dann können diese Themen auch drankommen find ich.
Die Lösungshilfen waren auch sehr hilfreich, sehr nett so etwas.
Die Klausur selbst fand ich persönlich als die leichteste, die ich bisher geschrieben hab. Sehr humane Aufgaben und im Vergleich zu alten Klausuren relativ kurze Beweiswege.
Allerdings hatte ich auch den Vorteil von 2 Semestern Mathe und Erfahrung.

Zur Organisation:
Was ich SEHR kritisiern muss, ist die mangelhafte Information zum Vorlesungsstoff auf der Webseite. Da steht NIRGENDWO, was für Themen behandelt werden o.Ä.. Insbesondere für Leute wie mich, die die Vorlesung auf Grund von Überschneidungen nicht besuchen können.
Die Übersicht lässt auch sehr zu Wünschen übrig. Tut mir Leid, aber sowas haben wir im 1. Jahr HTML an der Schule besser hinbekommen.
Ich hab die Übungsgruppen etc. nicht besucht, aber ich fand die Auswahl an MC-Aufgaben und daneben die schriftlichen Übungen schon eigenartig.
Mehr Urteil kann ich mir da auch nicht erlauben.
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Beitragvon darthhugo » 09.03.07 01:56

Nachdem hier ja schon einige ihre Meinung zu der Vorlesungen und den Übungen kund getan haben, gebe ich jetzt auch einfach mal meinen Senf dazu. :wink:

Ich persönlich fand das Diskrete Strukturen eine der schlechtesten Vorlesungen des Semesters war. Dies hat allerdings nichts damit zu tun, dass ich die Vorlesung oder die Übungen zu schwierig fand. Ich schließe mich der allgemeinen Meinung dort an: Die MC Aufgaben waren mithilfe von Nachdenken und dem guten alten Internet durchaus machbar (auch wenn die Aufgabenstellung teils verwirrend war). Ich denke auch die Klausur war, aufgrund der Hilfestellung auf der Website, machbar.
Nun aber zu meiner eigentlichen Kritik. Meiner Ansicht nach waren Vorlesung, Übung und Onlineübung absolut garnicht aufeinander abgestimmt. Und das ist das wirklich Ärgerliche, es fehlte zu jeder Zeit ein roter Faden und ein Gesamtkonzept. Ich habe sowohl die Vorlesung und die Übung (größtenteils) besucht, allerdings daraus kaum etwas Sinnvolles ziehen können. Meine Vorbereitung auf die Klausur stützte sich in keinster Weise auf meine Mitschriften der Übung oder Vorlesung, weil sie meiner Ansicht nach überhaupt nicht zu gebrauchen waren (und das lag nicht an meinem Schriftbild *g*). Nun haben ja einige Leute ins Feld geführt, dass dies durch die Umstellung der Vorlesung zu erklären ist, aber ich finde das ist nunmal die Aufgabe des Lehrstuhls und des zuständigen Professors: Eine gut durchdachte, strukturierte Vorlesung mit stimmigen Übungen zu konzipieren, die auf den Kenntnissstand von Erstsemestern zugeschnitten ist.
Ich persönlich glaube, dass Viele sich gerade deswegen in der Vorlesung verloren fühlten und verunsichert waren, was genau man in den Online-Übungen machen muss (denn Vorlesung und Übung lieferten hier nicht wirklich Anhaltspunkte). Zudem kann ich mir gut vorstellen, dass Viele "normale" Übungen vorgezogen hätten, damit a) richtige Ansätze bewertet worden wären (vll. hat man ja alles richtig gemacht bis auf einen kleinen Rechen-/Vorzeichenfehler) und man b) aus den korrigierten Übungen viel mehr Informationen hätte ziehen können (was auch im Hinblick auf die Klausur imho wesentlich nützlicher gewesen wäre).

So ich hoffe mein Monolog war nicht zu langweilig und halbwegs konstruktiv. :bye:
"Seltsamer Zufall, dass alle die Menschen, deren Schädel man geöffnet hat, ein Gehirn hatten." - Ludwig Wittgenstein
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Beitragvon Miss*Sunflower » 09.03.07 02:58

Ich hätte da noch ne Frage: Hier hat ja jemand gesagt, dass Diskrete nciht die beste VL ist für das 1. Semester. Dann möchte ich aber fragen: was denn dann? LA wars auch nicht, MaLo erst recht nicht, wie Statistik ist weiß ich nicht, ok... aber Numerik...naja, da sollte man Afi schon gehört haben. Und was bleibt dann noch übrig? Nix, oder? (Außer AfI)
Also mit irgendeiner "schweren" VL muss man ja schließlich den Anfang machen, denn mit den Info-Sachen kommst du nicht wirklich an die schwere und die Art von Mathe-VL ran. (um das dann Vergleichen zu können und damit dann im "Studienalltag" zu stehen) Ok, für Diskrete fand ich LA sehr hilfreich an einigen Stellen, aber genau so wird Diskrete für LA hilfreich sein.
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Beitragvon kb » 09.03.07 11:13

In allen Mathefächern bisher wurde wesentlich mehr Stoff durchgenommen, als in Diskrete für Bachelor. Aber vielleicht ist deren LA-VL gut gekürzt und gut geeignet für den Einstieg?! Wer weiß, mit den Diplom-VL kann man das vielleicht nicht so gut vergleichen.
Abgesehen davon hängt sicher vieles vom Dozenten ab. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir im 1. Semester ähnlich reagiert hätten, wenn nicht Prof Hiß die VL geführt hätte
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