Nach meiner Erinnerung so:
1. Entferne alle Zustände die vom Startzustand nicht erreicht werden können (macht Sinn, oder? ^^)
2. Die Idee ist nun äquivalente Zustände zu finden und zu streichen. Da es leichter ist festzustellen, welche nicht äquivalent sind tun wir das und zwar dynamisch, wenn mich nicht alles täuscht. Zwei Zustände sind nicht äquivalent, wenn ein Eingabewort existiert, sodass von dem einen Endzustand durch lesen dieses Eingabeworts ein Endzustand erreicht wird, von dem anderen aus mit dem selben Eingabewort jedoch nicht. Dieses Wort ist ein trennendes Wort.
Insbesondere sind also alle Zustandspaare p und q nicht äquivalent, für die gilt, dass p ein Endzustand ist, q jedoch nicht, da dann beim Einlesen von

von p aus ein Endzustand erreicht wird, von q aus jedoch nicht. Also ist

hier ein trennendes Wort.
Außerdem sind alle Zustände p und q nicht äquivalent für die ein Wort w existiert, sodass von p und q zwei nicht-äquivalente Zustände erreicht werden, oder wie es auf den Vorlesungsfolien steht:
p ist äquivalent zu q gdw.
Das nutzen wir aus und damit wir uns merken könne, welche nichtäquivalenten Zustände wir schon gefunden haben schreiben wir die in eine Tabelle. Die Zeilen der Tablle stehen für die Zustände 1 bis n, die Spalten für die Zustände 0 bis n-1. Alles oberhalb der Diagonale brauchen wir nicht betrachten, da diese Relation symmetrisch ist und jeder Zustand natürlich äquivalent zu sich selbst ist. In Zelle i,j wollen wir nun das Wort schreiben, dass die Zustände i und j trennt. Um einen einfach Start zu haben schauen wir uns erstmal die Zeilen und Spalten der Endzustände an. In einer Zeile eines Endzustandes können wir an jeder Stelle

als trennendes Wort eintragen, wo die zugehörige Spalte zu einem Nicht-Endzustand gehört.
Nun gehen wir immer wieder alle leeren Felder der Tabelle durch und betrachten die jeweiligen Zustandspaare. Wir wenden bei jedem Zustandspaar für jeden Buchstaben aus

die zugehörige Transition an und schauen, in welchen beiden Zuständen wir landen.
Sind diese beiden Zustände nicht äquivalent sind auch die Zustände aus denen wir kamen nicht äquivalent und wir können als trennendes Wort die Kombination des benutzen Buchstaben + das trennende Wort der beiden erreichten Zustände eintragen.
Oder formal:
Wir tragen also aw in die entsprechend Zelle der Tabelle ein.
Wir gehen die Tablle solange immer wieder durch und überprüfen ob wir neue trennende Wörter finden, bis wir einmal die komplette Tabelle überprüft haben und keine neuen trennenden Wörter gefunden haben.
Die Felder die nun noch leer sind geben die äquivalenten Zustände an.
Auf Folie 16.22 sind das die Felder 0,3 und 1,4 es ist also Zustand 0 äquivalent zu Zustand 3 und Zustand 1 ist äquivalent zu Zustand 4.
Nun fassen wir die äquivalenten Zustände zusammen und zeichnen den neuen Automaten.
NEA in DEA umwandeln geht soweit ich mich erinnere über die Erreichbarkeitsmengen. Jede einzelne Erreichbarkeitsmenge gibt dann einen Zustand an, zusätzlich muss noch die leere Menge als Senke eingebaut werden. Wenn das nicht reicht schreib ich evtl. später nochmal was dazu...