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After FSAP/AtfS - Ergebnisse on!

Beitragvon rootnode » 07.08.07 16:52

Und? Wie liefs bei euch?
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Beitragvon tobby_d » 07.08.07 17:11

jaja, eigentlich ganz gut.

nur beim Transitionssystem war ich n bisschen verwirrt, wie das Ergebnis, das man jetzt hinschreiben sollte, eigentlich aussieht.
Ich hab da jetzt das Kompositions-Dings hingeschrieben, weil ich ansonsten nicht wusste, wie ich das in Klein darstellen soll; aber dass ich das mit den Transitionssystemen nich 100%tig verstanden hatte wusste ich auch vorher...
Rest fand ich ganz angenehm
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Beitragvon Daniel » 07.08.07 17:13

ich bin für after atfs ;)

Also an sich war die Klausur nicht schwer, alles Standard verfahren, aber zum tel doch recht lang und dadurch wieder gar nicht mal so einfach.

Alleine die Wunderschöne Produktautomat-Aufgabe. Bei c durfte man das ganze ja mit neuem Startzustand und eplsilon Übergängen machen, bzw den Produktautomat aus den negierten Automaten machen.

Gerade das letzte war (jedenfalls bei mir) relativ lang.

Ansonsten ok gelaufen
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Beitragvon Martin » 07.08.07 17:27

Ich fand's ganz gut, besonders die letzte Aufgabe (AtfS) waren geschenkte 10 Punkte.
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Beitragvon p0llux » 07.08.07 17:39

Jo. Bei der letzten Aufgabe durfte man sogar selbst denken und nicht nur doof auswendig gelerntes anwenden.

Fand' ich prima so.
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Beitragvon Fighter_MV » 07.08.07 18:04

Daniel hat geschrieben:[...]
bzw den Produktautomat aus den negierten Automaten machen.

Gerade das letzte war (jedenfalls bei mir) relativ lang.


Jop, da sa0 ich auch sehr lange dran ;)

Ansonsten gings
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Beitragvon $veno » 07.08.07 18:49

Fighter_MV hat geschrieben:
Daniel hat geschrieben:[...]
bzw den Produktautomat aus den negierten Automaten machen.

Gerade das letzte war (jedenfalls bei mir) relativ lang.


Jop, da sa0 ich auch sehr lange dran ;)

Ansonsten gings


Wurde das Verfahren denn so in der Vorlesung auch behandelt? Klar, das ist ein verfahren worauf man hätte kommen können, abe rich habs so nicht gemacht, weil ich dachte das es so nicht behandelt wurde. In meinen Mitschriften hab ich dazu auch nix aufgeschrieben.
Habe stattdessen einmal einfach beide Automaten nebeneinander als einen aufgeschrieben und einmal nach Thompson einen neuen Startzustand eingeführt und von diesem aus €-Transitionen zu den alten führen lassen.

Ich hab danach auch Stefan Rieger gefragt was das denn für zwei Verfahren gewesen seien. Und da hat er gesagt er wäre auch verwudnert darüber und findet die Aufgabe seltsam.

Gruss Sven
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Beitragvon MartinM » 07.08.07 18:52

was ist denn die lösung von nr. 7? (soll ja so einfach gewesen sein ;))

Für "3 Zeilen" sind 10 Punkte ganz schön viel...
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Beitragvon serious » 07.08.07 19:01

sehr nett gestellt die klausur, war etwas überrascht weil ich nicht mit mc gerechnet hatte :shock:
das transitionssystem war etwas pfui und auch das pömping lemma war nix für kleine kinder 8)
alles in allem hats halt lange gedauert, weil man viiiiiiiiiiel schreiben musste, quantitative klausur also :)
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Beitragvon Neronus » 07.08.07 19:04

Angenommen, das Enthaltenseinsproblem ist entscheidbar.
Der kleensche Abschluss des Alphabets ist offensichtlich auch kontextfrei.
Gegeben eine Kontextfreie Grammatik G, bestimme, ob der kleensche Abschluss in der Sprache, die von G beschrieben wird, enthalten ist. Wenn ja, dann ist G Universalsprache (oder wie man das nennen will).
Somit ist das Universalproblem entscheidbar. Widerspruch zur Unentscheidbarkeit des Universalproblems.
Ergo ist das Enthaltenseinsproblem unentscheidbar.
I would rather write programs to help me write programs than write programs
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Beitragvon Martin » 07.08.07 19:07

MartinM hat geschrieben:was ist denn die lösung von nr. 7? (soll ja so einfach gewesen sein ;))

Für "3 Zeilen" sind 10 Punkte ganz schön viel...


Ich versuch's nochmal aus dem Gedächtnis.

z.Z.: L(G_1) \subseteq L(G_2) ist unentscheidbar. G_1 und G_2 kontextfrei.

Wir wissen G = \Sigma^* ist unentscheidbar, also reduzieren wir darauf.

Sei also G_1 die Grammatik mit L(G_1) = \Sigma^* (kontextfrei).

Dann ist also gefragt: \Sigma^* \subseteq L(G_2) \subseteq \Sigma^* (Da jede Sprache Teilmenge von \Sigma^* ist).

Dies ist aber gleichbedeutend mit L(G_2) = \Sigma^*, wovon wir wissen, das es unentscheidbar ist.
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Beitragvon p0llux » 07.08.07 19:11

Jo, hab' auch einfach 'ne Grammatik mit L(G)=Alles gebastelt und dann die wechselseitige Inklusion benutzt. Bäm, Krit!
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Beitragvon heipei » 07.08.07 19:12

super coole klausur imho. das einzige was ich nicht hingekriegt habe (weil ich das verfahren nicht kannte) war der kellerautomat aus der grammatik in der einen aufgabe. ABER (und hier bin ich mir nicht 100% sicher, aber ziemlich), meiner meinung nach war die grammatik die da stand regulaer, so dass man einfach einen DEA aufstellen konnte und quasi den eventuelle keller von einem kellerautomat nicht benutzt hat. weiss zwar nicht ob ich da punkte fuer krieg (falls das stimmt dass die regulaer ist) aber an der stelle hab ich mich doch gewundert. also ich hab halt erst nen regulaeren ausdruck hingeschrieben und dazu noch einen DEA gebaut und mir noch zweimal angeguckt und konnte keine unterschiede zu der kfg erkennen.

aufgabe 7 war wirklich geschenkt ;)
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Beitragvon p0llux » 07.08.07 19:12

heipei hat geschrieben:super coole klausur imho. das einzige was ich nicht hingekriegt habe (weil ich das verfahren nicht kannte) war der kellerautomat aus der grammatik in der einen aufgabe. ABER (und hier bin ich mir nicht 100% sicher, aber ziemlich), meiner meinung nach war die grammatik die da stand regulaer, so dass man einfach einen DEA aufstellen konnte und quasi den eventuelle keller von einem kellerautomat nicht benutzt hat. weiss zwar nicht ob ich da punkte fuer krieg (falls das stimmt dass die regulaer ist) aber an der stelle hab ich mich doch gewundert.

aufgabe 7 war wirklich geschenkt ;)


War die regulär? Ich dachte das wäre nur GNF gewesen. Hab' mal nen Automaten gemacht, mit einem Zustand, der einfach die noch abzuarbeitenden Nichtterminale auf'n Stack klemmt und dann je nach Stack-Symbol was gerade in der Mache ist, entsprechend den Produktionsregeln und dem eingelesenen Buchstaben, neue oder garkeine Symbole auf den Stack zurückklatscht.
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Beitragvon nomawie » 07.08.07 19:15

MartinM hat geschrieben:was ist denn die lösung von nr. 7? (soll ja so einfach gewesen sein ;))


Ob stimmt weiß ich nicht aber mein Gedanke war folgender:
L_1 \subset L_2 lösbar dann L_1 x \overline{L_2} = \emptyset Das würde aber gleichzeitig auch das Uni-Problem lösen da \overline{L}=\emptyset ist und das kann nicht sein. Also ist L_1 \subset L_2 nicht lösbar.

Kam mir auch etwas kurz vor...
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