der-cain hat geschrieben:Das sehe ich anders, denn erstens gilt n = n (formal) und zweitens würde das ganze lemma keinen sinn machen, denn wenn das n in

kleiner als das n im Pumping-Lemma wäre, dann könnte man wieder eine Zerteilung finden, wo das Wort in der Sprache liegt.
Ne, du musst das als zwei verschiedene n Werten, aber der Punkt ist einfach, dass du in der zweiten Bedingung des Pumping-Lemmas folgendes haben musst:

. Du kannst da z.B. die Zerlegung
wählen, aber dadurch machst du es dir nur schwer, denn da gesagt wird "es existiert _eine_ Zerlegung uv" steht nicht fest, was u und was v in dem Term ist. Dadurch müsstest du später die Fälle unterscheiden, wo u nur aus a besteht, u aus a und b.
Einfacher kannst du es dir machen, wenn du die Zerlegung so wählst

. Dann hast du nämlich nur den Fall, dass u und v beide aus a bestehen. Bei der dritten Aussage des P-Lemmas

kannst du damit auch sofort sagen, dass der Term

nur um a wächst und zwar kommen i-stück hinzu. Dann ergibt sich der Widerspruch.
Es ist also am bequemsten, wenn du dort, wo Exponenten im Term der Sprache stehen n einsetzt, und dann sieht der Term unter Umständen genauso aus, wie der eigentliche Term. Aber der erste Ansatz, den ich gesagt habe, wäre genauso richtig, nur komplizierter.
Eigentlich verwirrt das manchmal auch nur, dass man sich an das n hält. Gab mal so ein Beispiel, wo der Term

war und da ist es am besten, wenn du m=k setzt und dich um das andere n nicht mehr kümmerst, das muss nämlich nicht zwangsläufig auch n=k sein, sondern kann irgendwas anderes sein. Ich such mal das Beispiel und rechne die Aufgabe vor.
*EDIT*
Da:
http://www.majorgames.de/uni/atfs/FSAP-Pumping_Lemma_Typ_3.pdf