Vorstellung der Wahlpflichtfächer / Lehrstühle

Allgemeines rund um's Informatikstudium an der RWTH Aachen
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Vorstellung der Wahlpflichtfächer / Lehrstühle

Beitragvon Daniel » 14.04.09 17:35

Hi,

heute um 15 Uhr war ja die wunderschöne tolle neue Vorstellung der Wahlpflichtfächer im neuen Modus.

Da wir an diesem neuen Format mitgearbeitet haben intersseiert es uns natürlich wie ihr es fandet (auch im Gegensatz zu den letzten Semestern). Postet gerne eure Kritik, Verbesserungsvorschläge oder was ihr gut gefunden habt, dann können wir die Vorstellung im nächsten Semester noch besser machen.

Viele Grüße
Daniel
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Beitragvon cracki » 14.04.09 18:46

Dass der Ton von der Videobotschaft zu un-exzellent auf die Anlage uebermittelt werden musste... schaemt sich unsere Elitehochschule denn nicht fuer sowas?

Das Format (2 Minuten, weiter gehts) war teilweise erheiternd und beugt der Langeweile vor.
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Beitragvon O.D. » 15.04.09 07:52

Die Idee das ganze etwas zu verkürzen ansich ist ja vielleicht ganz gut, aber letztenendes ist die ganze Aktion zu einem uninformativen Gewäsch degeneriert. Wer es nicht ertragen kann über fünf Minuten die Schnauze zu halten, still zu sitzen und jemandem zuzuhören, der soll gefälligst einfach nicht an der Einführungsveranstaltung teilnehmen. Aber die Aktion wie sie gestern abgelaufen ist, ist m.M. wenig hilfreich.

Anstatt die RedeZEIT zu beschränken, sollte man das RedeTHEMA beschränken, undzwar auf die vorzustellende Vorlesung - einige neigen ja offensichtlich zum Schwafeln. Eine Vorlesung in weniger als 5 Minuten vorzustellen, ist aber reine Zeitverschwendung, insbesondere wenn die Vortragenden ohne Vorwarnung mitten im Satz ihren Vortrag abbrechen müssen.
Aber vielleicht habe ich auch den Sinn dieser ganzen Veranstaltung falsch verstanden.
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Beitragvon Daniel » 15.04.09 12:44

zu dem ohne Vorwarnung: die wussten schon vorher alle wie viel Zeit sie haben und haben ihren eigenen Foliensatz ja selber erstellt, das heißt vom Prinzip hätten sie nicht vom Folienende überrascht werden können (wenn man es vorher mal geprobt hätte, da gab es ja auch Beispiele zu).

Was erwartest du denn für Infos in dieser Veranstaltung. NUR zu den gerade gehaltenen Vorlesung (nichts zur Forschung etc)? In welchem Umfang?
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Beitragvon O.D. » 15.04.09 13:23

Die aktuellen Forschungsgebiete sind natürlich ebenfalls interessant, würden den Rahmen aber eindeutig sprengen. Aber die Vorlesungen sollten schon detailierter sein - ich denke da an einen Rahmen von 5-10 Minuten PRO VORLESUNG, nicht pro Lehrstuhl (dann würden auch die wenig hilfreichen Kommentare entfallen, dass xy in diesem Semster nichts liest). Die Termine zu erwähnen ist etwas überflüssig, da man die ja überall nachlesen kann. Dort schreibt die sowieso keiner auf (oder?). Aber man könnte zum Beispiel anhand des Inhaltsverzeichnisses der VL die inhaltlichen Schwerpunkte verdeutlichen - und das ist der wesentliche Kritikpunkt: enthält diese Zusammenfassung nicht mehr Informationen als der Vorlesungstitel, so ist sie überflüssig.

Man kann sich natürlich auf den Standpunkt stellen, dass man den Inhalt der VL auch aus der Zusammenfassung auf der Campus- oder Lehrstulseite zur Veranstaltung entnehmen kann (die Campusseite enthält meist jedoch keine nennenswerten Informationen zum Inhalt). Aber dann könnte man sich diese Einführungsveranstaltung eben ganz sparen.

Es kann natürlich auch sein, dass das sozusagen als Auflistung der angebotenen Veranstaltungen gedacht ist. Aber auch dann könnte man sich das ganze sparen, da es eine solche Auflistung im Campus gibt.

Die (vielleicht etwas radikale) Kernaussage ist: Bevor ich zwei Stunden meines Tages sinnlos verschwende, verbringe ich lieber drei, vier Stunden sinnvoll (diese Aussage ist so trivial, dass es fast lächerlich ist, sie zu erwähnen).

P.S.: Mit "ohne Vorwarnung" meine ich, dass die letzte Folie einfach weg ist und der Vortragende nichtmal seinen Satz beenden kann, weil er dann einem Kollegen Redezeit wegnimmt, oder dass eine wichtige Folie nur noch unbekannte Zeit lesbar ist (wie etwa bei dem Vortrag von Prof. Rumpe).
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Beitragvon Miss*Sunflower » 15.04.09 16:50

O.D. hat geschrieben:- ich denke da an einen Rahmen von 5-10 Minuten PRO VORLESUNG, nicht pro Lehrstuhl


das halte ich für übertrieben. Ich war zwar nicht bei der Vorstellung, fande es aber die letzten Jahre sehr ermüdend jeden Prof ewig reden zu hören. Wenn die jetzt noch jede VL im einzelnen vorstellen sollen, sorry aber das hält doch kaum ein Mensch aus. Ich denke es reicht den Lehrstuhl knapp vorzustellen und dann zu sagen welche VL dieses Semester stattfinden (z.T. dann noch ganz kurze Erwähnung der VL im folgenden Semester). Wer mehr wissen will kann sich auf den Lehrstuhlseiten informieren! (Notfalls sogar die Assistenten anschreiben oder zur Sprechstunde gehen)
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Beitragvon partisan » 15.04.09 19:10

Ich fand das Format gut gelungen. Im letzten Semester war es ja leider so, dass die ersten Vortragenden sich sehr viel Zeit genommen hatten, so dass die letzten Vortragenden vor einem entnervten und ausgedünnten Publikum standen.
Ganz klar, können in 3 Minuten nicht das Forschungsgebiet des Lehrstuhls und alle angebotenen Vorlesungen ausführlich beschrieben werden.
Jedoch kann man durch den Vortrag einen Eindruck vom Professor und wichtige Infos für die Vorlesungen erhalten (z.B: das Advanced MC auch ohne MC Grundwissen gehört werden kann).
Mehr will ich auch eigentlich nicht wissen. Denn wenn mich nur eins, zwei Gebiete aus der Informatik interessieren, dann ist ein 10-Minuten-Vortrag aus den anderen Gebieten ziemlich ätzend. Es gibt auch einfach zu viele Lehrstühle um alle interessant zu finden. Bei 3 Minuten ist das dann schon was anderes und wenn man wirklich über einen bestimmten Lehrstuhl und dessen Themen mehr wissen will, gibt es andere Wege die Informationen zu bekommen. Ich denke auch die Einfühungsveranstaltung ist für eine detailliertere Beschreibung der falsche Ort.

Übrigens ist der ausgeteilten Zettel echt genial. Den Beginn aller Vorlesungen und die Zeiten aller Veranstaltungen so zusammenzutragen, auch wenns nur die sind die einen interessieren, würde normalerweise ewig dauern. Also für den Zettel hat sich die Stunde schon einmal gelohnt. :D
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Beitragvon kb » 15.04.09 20:20

Gibts den Zettel auch irgendwo zum Download? :D
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Beitragvon Daniel » 16.04.09 02:17

kb hat geschrieben:Gibts den Zettel auch irgendwo zum Download? :D


Ich rege das mal an. Sobald es online ist stelle ich den Link hier rein.
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Beitragvon Olli » 16.04.09 15:17

Ich fand die Veranstaltung gut, so wie sie jetzt gelaufen ist. Die Idee mit der Beschränkung der Redezeit war sehr gut und dringend nötig. Auch finde ich es nicht so verkehrt zu sagen dass ein Prof in einem Semester nichts liest, evtl wartet man ja auf VL von genau diesem Prof zB wg. Vertiefung, und da kann es einem schon helfen zu wissen dass man keine VL zu erwarten hat.
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Beitragvon TheStranger » 16.04.09 16:35

Also ich muss zugeben, ich find das neue Konzept sehr gelungen. Viele Leute machen sich eh schon (hoffentlich) vorher Gedanken darüber, welche Sachen sie hören wollen und die Kurzvorträge lassen dann vielleicht doch noch nen bissle mehr durchblicken, sodass man seine Auswahl noch ein wenig anpasst.

Das neue Konzept lässt zwar keine Fragen mehr für zwischen durch, doch konnte man dies in Ruhe nach der Veranstaltung mit den Profs sprechen, um diese auch zu beseitigen.

O.D. hat geschrieben:P.S.: Mit "ohne Vorwarnung" meine ich, dass die letzte Folie einfach weg ist und der Vortragende nichtmal seinen Satz beenden kann, weil er dann einem Kollegen Redezeit wegnimmt, oder dass eine wichtige Folie nur noch unbekannte Zeit lesbar ist (wie etwa bei dem Vortrag von Prof. Rumpe).



Muss hierzu sagen, dass es außer in diesem Fall (was man wohl hätte berücksichtigen können) jeder sein / ihr Konzept gut in den 2 Minuten vorgestellt bekommen hat.
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Beitragvon Lukul » 16.04.09 18:16

Olli hat geschrieben:Ich fand die Veranstaltung gut, so wie sie jetzt gelaufen ist. Die Idee mit der Beschränkung der Redezeit war sehr gut und dringend nötig. Auch finde ich es nicht so verkehrt zu sagen dass ein Prof in einem Semester nichts liest, evtl wartet man ja auf VL von genau diesem Prof zB wg. Vertiefung, und da kann es einem schon helfen zu wissen dass man keine VL zu erwarten hat.


Naja, *jetzt* zu sagen, dass ein Prof dieses Semester nicht Vorlesung xy liest, ist ziemlich sinnfrei, weil man das ja im Campus sehen kann. Viel interessanter wäre doch die Info, wer nächstes oder übernächstes Semester ein Freisemester hat, dann könnte man auch besser planen.
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Beitragvon Marco » 16.04.09 19:29

Lukul hat geschrieben:Naja, *jetzt* zu sagen, dass ein Prof dieses Semester nicht Vorlesung xy liest, ist ziemlich sinnfrei, weil man das ja im Campus sehen kann.

*räusper*
Dem I9 ist erst am Dienstag (!) eingefallen, dass sie ihre Vorlesung nicht halten "wollen" (bzw. sie haben wohl vergessen, die Vorlesung rechtzeitig aus Campus zu löschen). Bis einschließlich Montag wurde sie aufgeführt ... Da hat es sich dann mit der Planung.
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Beitragvon Daniel » 16.04.09 22:54

Lukul hat geschrieben:
Olli hat geschrieben:Ich fand die Veranstaltung gut, so wie sie jetzt gelaufen ist. Die Idee mit der Beschränkung der Redezeit war sehr gut und dringend nötig. Auch finde ich es nicht so verkehrt zu sagen dass ein Prof in einem Semester nichts liest, evtl wartet man ja auf VL von genau diesem Prof zB wg. Vertiefung, und da kann es einem schon helfen zu wissen dass man keine VL zu erwarten hat.


Naja, *jetzt* zu sagen, dass ein Prof dieses Semester nicht Vorlesung xy liest, ist ziemlich sinnfrei, weil man das ja im Campus sehen kann. Viel interessanter wäre doch die Info, wer nächstes oder übernächstes Semester ein Freisemester hat, dann könnte man auch besser planen.


das ist leider so nicht möglich da es zwei Semester vorher oft noch nicht feststeht
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Beitragvon RammboNr5 » 17.04.09 02:12

O.D. hat geschrieben:P.S.: Mit "ohne Vorwarnung" meine ich, dass die letzte Folie einfach weg ist und der Vortragende nichtmal seinen Satz beenden kann


Um das etwas "sanfter" zu gestalten könnte man irgendwie ankündigen, dass die Redezeit gleich vorbei ist. Ich kenne es von ein paar Sendungen z.B., dass Musik einsetzt, die dann immer lauter wird, sodass der Redner gezwungen ist aufzuhören, aber schon seinen Satz vernünftig beenden kann.

Das mit der Musik ist wahrscheinlich nicht sehr praktikabel, aber ähnlich dazu könnte man z.B. den Beamer langsam ausblenden
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