Je nachdem, was das für Sport ist, kann man das doch einfach kombinieren... Versteh nicht, wieso alle sagen, er soll sein Training runterschrauben... wozu? Damit noch weniger Spaß im Leben ist?
Man kann während einer Runde Radfahren oder Joggen sehr gut über eine Übungsaufgabe oder den (inhaltlichen) Sinn einer Vorlesung nachdenken. Das ist etwas, was über lange Zeit (auch unterbewusst) verarbeitet werden sollte und nicht "ich nehme mir jetzt 4 Stunden Zeit und hocke dabei vorm Übungsblatt" dann lieber die Aufgabe 30min lang verstehen und dann während der nächsten zwei Tage drüber sinnieren, beim essen, joggen, Bus fahren...
Wenn es halt ein Sport ist wie Kickboxen, Tischtennis oder Sportschießen ist, dann kann man immer noch während der Pausen drüber nachdenken... und auf dem Weg von und zur Sportstätte...
Ich käme doch niemals auf die Idee, für die Uni oder für den Beruf das aufzugeben, was mir im Leben Spaß macht... Das zieht doch nur voll in die Demotivation...
Wer täglich 10 Stunden vor irgendwelchen Übungsblättern hockt, kann doch nicht mehr vernünftig studieren... Da verliert man die Lust bei. Abwechslung ist gefragt... Ein bisschen Entspannung zwischendurch... Ich hab sogar mal besoffen auf ner Party ne LA-Aufgabe im Kopf gelöst... Ideen kommen überall her, wenn man die Aufgabe kennt... Man zockt PC und denkt dabei über Stetigkeitsbeweise nach und plötzlich hat man ne Idee, auf Pause drücken, ins Skript gucken, lösen oder nicht lösen, weiterzocken (und denken)^^
Außerdem: Man muss ja auch nicht direkt alles kapieren und jede Aufgabe lösen können... Ich hätte in meinem 1.Semester in Analysis nichtmal 1/4 der Punkte gehabt ohne Abgabepartner und Abschreiben... Wichtig ist, dass man den Gesamtzusammenhang versteht, weiß, worum es geht und sich das alles dann langsam zu einem großen Puzzle zusammenfügt (möglichst vor der Klausur^^)
