Info an der RWTH zu hart - was nun?

Allgemeines rund um's Informatikstudium an der RWTH Aachen
[StuBe] Mails aus dem Verteiler der Studienberatung Informatik

Beitragvon AGo » 06.11.08 22:24

MaoDelinSc hat geschrieben:
Na, das stimmt so nicht ganz... Man muss spätestens 3 Semester, nachdem die Vorlesung laut Studienverlaufsplan vorgesehen war, einen Erstversuch zur Prüfung starten (der auch als Attest enden kann^^), und da die meisten Vorlesungen nur einmal jährlich sind, sind es halt 2 Semester...


das erste stimmte haargenau und was du da grade erzählst is völliger Bullshit ;)

Du darfst dich solange von deinem Erstversuch abmelden wie du willst, das einzige was dir passieren kann ist, dass du deine Prüfungszulassung neu erwerben musst, denn die verfällt nach 3 semestern, aber nicht dein Prüfungsanspruch, der verfällt nach Ende des zweiten Semesters nach dem ersten Fehlversuch
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Beitragvon MaoDelinSc » 06.11.08 22:44

AGo hat geschrieben:Du darfst dich solange von deinem Erstversuch abmelden wie du willst, das einzige was dir passieren kann ist, dass du deine Prüfungszulassung neu erwerben musst, denn die verfällt nach 3 semestern, aber nicht dein Prüfungsanspruch, der verfällt nach Ende des zweiten Semesters nach dem ersten Fehlversuch


BPO Mathematik 2008 §21 Absatz 4 hat geschrieben:Der Erstversuch einer Prüfung muss spätestens drei Semester nach dem Semester erfolgen, in dem die zugehörige Lehrveranstaltung nach dem Studienplan vorgesehen war. Bei Überschreitung dieser Frist verliert die oder der Studierende den Prüfungsanspruch, es sei denn, sie oder er weist nach, dass sie oder er das Versäumnis nicht zu vertreten hat.


Also bei uns ist das so, dachte das wäre bei Info BSc auch... verdammt, ich schließe mal wieder zu voreilig von einem Fach aufs andere... du hast recht:

BPO Informatik 2006 §20 Absatz 2 hat geschrieben:
Wiederholungsprüfungen [...] müssen spätestens im zweiten Semester nach dem Fehlversuch der Erstprüfung erfolgen.


...wie chillig xD

denn wann der Erstversuch sein muss, steht nirgends... wird also egal sein :P
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Beitragvon MartinL » 07.11.08 01:23

[hat sich erledigt, hatte übersehen, dass AGo das schon bemängelt hatte :o)]
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Beitragvon Olli » 07.11.08 02:26

Ich kann nur empfehlen, das erste Semester weiter zu machen, mindestens bis Weihnachten. Dann kannst du die Weihnachtsferien nutzen um drüber nachzudenken, ob du Klausuren schreiben willst oder dich nach was anderem umsiehst. In den 2 freien Wochen um die Feiertage solltest du auch genug Zeit und Abstand finden, da drüber nachzudenken. Und das solltest du dir beides nehmen, was während des Semesters (so wie jetzt) vermutlich recht schwer ist.
Bzgl. Sport: Keine Ahnung was du machst und ob du auf die ganzen Trainingseinheiten angewiesen bist, aber versuch zur Not mal jetzt das Training was runter zu schrauben, auf ca. 2 mal die Woche. Die neu gewonnene Zeit nutzen, um dich ins Unileben reinzufinden, und wenn du mit dem Studieren einigermaßen vertraut bist, dann Training wieder hochfahren so weit es geht. Uni und viel Sport geht, kenne ich aus eigener Erfahrung, man muss sich nur dran gewöhnen und wissen wie ;-)
Viel Erfolg.
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Beitragvon YtKM » 07.11.08 11:58

Coolcat hat geschrieben:
3. Nicht alleine Studieren! Such dir Leute mit denen du die Übungen machen kannst und vielleicht auch hin und wieder mal was unternimmst. Dann macht das ganze auch mehr Spaß, siehe Punkt 2.



Da kann ich mich nur anschließen. Meiner Meinung nach ist es für fast alle nicht möglich das Studium alleine zu schaffen. Die Erfahrung zeigt immer wieder, dass es viel leichter, besser, interessanter ist, wenn man die Aufgaben mit anderen diskutiert und mit anderen löst. Sicherlich macht es dann auch viel mehr Spaß!

Sport habe ich auch sehr viel gemacht in den ersten beiden Semestern. (ca. 20-25 h /Woche, Radfahren). Ich bin trotzdem sehr gut durchgekommen, aber es war sicherlich nicht einfach und gerade das 1. Semester hat einen doch zum Kämpfen gebracht.

Mittlerweile habe ich meinen Sport eingeschränkt - nicht nur wegen des Studiums - aber sicherlich auch, da mir das Studieren einfach sehr viel Spaß macht und ich mittlerweile fast lieber eine Aufgabe löse, als ne Runde Rad zu fahren.

Viele Grüße
ytkm
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Beitragvon Jens F » 07.11.08 15:09

@honk:

die ersten semester sind gefühlt die schwersten. lass den kopf nicht hängen.

generell haben wir den studiengang so ausgelegt, daß:

1. Vollzeit mit einer 40h woche zu arbeiten ist
2. Man im Team arbeiten muss, um durch zu kommen
alter Sack der Fachschaft I/1 ,
Prüfungsausschuss Informatik 2004 bis 2007,
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Neun von zehn Stimmen in meinen Kopf sagen ich bin nicht verrückt. Die andere summt die Melodie von Tetris...
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Beitragvon heipei » 07.11.08 15:13

Etwas freizeitlich zu machen was 1 1/2 Stunden pro Tag einnimmt ist meistens auch drin (ausser in besonders harten Lernphasen). Das Problem mit Sport ist meiner Meinung nach dass man dadurch zeitlich sehr festgelegt wird. Im Verein hat man sowieso feste Trainingszeiten nach denen man sich richten muss (was nervig ist wenn man grade mitten am Lernen ist oder sich eigentlich mit Kommilitonen zum Lernen / Übungen machen treffen will), und selbst wenn man nicht im Verein ist ist sowas wie Radfahren oder Joggen etc halt nichts wo man abends um halb 12 noch sagen kann "so, jetzt hab ich es doch noch geschafft die Übung heute fertigzukriegen, jetzt fahr ich noch ne Runde Fahrrad". Im Winter ist das Zeitfenster Sport draussen zu machen noch kürzer ;)
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Beitragvon MaoDelinSc » 07.11.08 17:12

Je nachdem, was das für Sport ist, kann man das doch einfach kombinieren... Versteh nicht, wieso alle sagen, er soll sein Training runterschrauben... wozu? Damit noch weniger Spaß im Leben ist?

Man kann während einer Runde Radfahren oder Joggen sehr gut über eine Übungsaufgabe oder den (inhaltlichen) Sinn einer Vorlesung nachdenken. Das ist etwas, was über lange Zeit (auch unterbewusst) verarbeitet werden sollte und nicht "ich nehme mir jetzt 4 Stunden Zeit und hocke dabei vorm Übungsblatt" dann lieber die Aufgabe 30min lang verstehen und dann während der nächsten zwei Tage drüber sinnieren, beim essen, joggen, Bus fahren...

Wenn es halt ein Sport ist wie Kickboxen, Tischtennis oder Sportschießen ist, dann kann man immer noch während der Pausen drüber nachdenken... und auf dem Weg von und zur Sportstätte...

Ich käme doch niemals auf die Idee, für die Uni oder für den Beruf das aufzugeben, was mir im Leben Spaß macht... Das zieht doch nur voll in die Demotivation...

Wer täglich 10 Stunden vor irgendwelchen Übungsblättern hockt, kann doch nicht mehr vernünftig studieren... Da verliert man die Lust bei. Abwechslung ist gefragt... Ein bisschen Entspannung zwischendurch... Ich hab sogar mal besoffen auf ner Party ne LA-Aufgabe im Kopf gelöst... Ideen kommen überall her, wenn man die Aufgabe kennt... Man zockt PC und denkt dabei über Stetigkeitsbeweise nach und plötzlich hat man ne Idee, auf Pause drücken, ins Skript gucken, lösen oder nicht lösen, weiterzocken (und denken)^^

Außerdem: Man muss ja auch nicht direkt alles kapieren und jede Aufgabe lösen können... Ich hätte in meinem 1.Semester in Analysis nichtmal 1/4 der Punkte gehabt ohne Abgabepartner und Abschreiben... Wichtig ist, dass man den Gesamtzusammenhang versteht, weiß, worum es geht und sich das alles dann langsam zu einem großen Puzzle zusammenfügt (möglichst vor der Klausur^^) ;)
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Beitragvon Christopher.Schleiden » 07.11.08 17:54

MaoDelinSc hat geschrieben:Ich hab sogar mal besoffen auf ner Party ne LA-Aufgabe im Kopf gelöst...


Und das findest du toll?!

scnr.
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Beitragvon MaoDelinSc » 07.11.08 18:05

Christopher.Schleiden hat geschrieben:Und das findest du toll?!

scnr.


Wollte damit nur sagen, dass man Info quasi fast zu jeder Zeit/Tätigkeit machen kann... dass die Idee zur Lösung einfach so kommen kann, obwohl man nach 3 Stunden aufs Blatt starren nix gepeilt hatte... dass es besser sein könnte, nach den 3 Stunden einfach ne Runde Sport zu machen, um mal den Kopf wieder frei zu bekommen... bzw halt trotzdem auf die Party gehen, auch wenn man noch nicht alle Aufgaben gelöst hatte... Wenn man nicht verzweifelt versucht, eine Lösung zu erzwingen, kommt man vll drauf... oder so^^ keine Ahnung, wie man das ausdrücken soll

Der Stens hat den AfI-Tutoren so eine Anleitung gezeigt, wie man ein Übungsblatt bearbeiten sollte (von irgendnem anderen nicht-rwth-prof), da steht halt drauf, dass man das überall kann/soll... fand ich zuerst auch Schwachsinn, hab dann aber gemerkt, dass ich das selbst manchmal so mache und da ja eigentlich was wahres dran ist.
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Beitragvon honk » 07.11.08 18:39

wenn ich die übungsblätter bearbeite (AfI, Progra), hab ich kaum noch zeit, mich mit dem stoff zu beschäftigen, der nicht mit den übungsblättern zusammenhängt. ist das auch normal??? dass man nicht alles alleine können muss, hab ich nicht gewusst, danke! (hätte ich mir aber denken müssen)
ich hab vorgestern meinen übungspartnern und den übungsgruppenleitern bescheid gegeben, dass ich nicht mehr komme (die antworten hier waren dann auch ziemlich überraschend für mich)

ich fahr übrigens rad und geh laufen. das kann ich natürlich einschränken aber ja, es ist auch bei mir das, was mir im leben spass macht und ich will nicht drauf verzichten.
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Beitragvon Miss*Sunflower » 07.11.08 18:54

honk hat geschrieben:wenn ich die übungsblätter bearbeite (AfI, Progra), hab ich kaum noch zeit, mich mit dem stoff zu beschäftigen, der nicht mit den übungsblättern zusammenhängt. ist das auch normal??? dass man nicht alles alleine können muss, hab ich nicht gewusst, danke! (hätte ich mir aber denken müssen)

Ich weiß nicht, wie die AfI-Blätter jetzt aussehen, sonst kann ich dir nur sagen, dass im Allgemeinen der meiste Stoff mit den Blättern abgedeckt werden sollte. Wenn du regelmäßig zu den Vorlesungen gehst, dann solltest du den anderen Stoff auch mitbekommen.
Warst du in keinem Ersti-Tutorium? Dort sollten die Tutoren nämlich ihren "Schützlingen" gesagt haben, dass eben Teamarbeit wichtig ist.

Bevor du jetzt alles hinschmeißt, treff dich mit deinen Übungspartnern und mache mit ihnen zusammen die Aufgaben. Du wirst sehen, dass du dann auch voran kommst. Noch ist die Erkenntnis nicht zu spät und noch kannst du den Anfang des Semesters aufholen.

honk hat geschrieben:ich hab vorgestern meinen übungspartnern und den übungsgruppenleitern bescheid gegeben, dass ich nicht mehr komme


warum? Ich wollte dich mit meiner Antwort nicht verschrecken, jedoch kam es mir so vor, als ob du wirklich zweifelst. Wenn du aber nur an der Arbeit/dem Lernaufwand zweifelst und nicht wirklich am Fach, dann kannst du das jetzt wirklich noch retten. So viel Stoff habt ihr doch noch nicht gemacht im letzten Monat, als ob das nicht aufholbar wäre.
Wie auch schon mehrfach gesagt: Sei ein Team-Player, denn als Single-Player muss man entweder richtig gut sein (ist jetzt fürs Soziale nicht so ganz förderlich) oder man geht unter! Du kannst auch hier im Forum einen Aufruf starten, Lernpartner zu finden. Meistens ist immer jemand dabei, der auch gerne mit jemanden zusammen lernen will.
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Beitragvon Pila » 07.11.08 19:09

klar, im mathe fred hat ja jmd. nach ner lerngruppe gefragt. Ich hatte mcih gemeldet , aber bisher ist noch nix gekommen. Ich würd gerne zs. mit anderen lernen, aber irgendwie hats nicht funktioniert, also ich bin bereit , wenn du Interesse hast!
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Beitragvon C-Otto » 07.11.08 19:13

Die Progra-Aufgaben zwingen dich dazu, dass du dich mit dem Stoff auseinandersetzt. Wenn du jedes Aufgabenblatt gut genug loest, bist du ziemlich gut vorbereitet. Das, was nicht auf den Uebungsblaettern erscheint, ist - vorsichtig gesagt - nicht extrem wichtig.

Ciao,
Carsten
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Beitragvon MaoDelinSc » 07.11.08 19:17

C-Otto hat geschrieben:Die Progra-Aufgaben zwingen dich dazu, dass du dich mit dem Stoff auseinandersetzt. Wenn du jedes Aufgabenblatt gut genug loest, bist du ziemlich gut vorbereitet. Das, was nicht auf den Uebungsblaettern erscheint, ist - vorsichtig gesagt - nicht extrem wichtig.

Ciao,
Carsten


bzw guck dir die alten Klausuren an, dann weißt du, wie deine aussehen wird: dasselbe, nur variierte Aufgaben (in derselben Reihenfolge^^)...

Die Zeit ist der härteste Gegner in Progra ;)
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