Info an der RWTH zu hart - was nun?

Allgemeines rund um's Informatikstudium an der RWTH Aachen
[StuBe] Mails aus dem Verteiler der Studienberatung Informatik

Info an der RWTH zu hart - was nun?

Beitragvon honk » 06.11.08 16:07

erstmal: massive respect an alle infustuds in höheren semestern! ich hab mich zu diesem semester an der rwth immatrikuliert, um es hier zu versuchen. muss aber sagen, dass ich das dringende gefühl habe, hier nie meinen abschluss machen zu können :-( das problem ist die zeit/schwierigkeit/vermittlung (suchts euch aus, man kann härten ja im prinzip ausgleichen, wenn es nicht insgesamt zu extrem ist). mir gefallen alle 4 vorlesungen gut und ich interessiere mich auch für den stoff. ich muss aber auch sagen, dass informatik für mich nie mehr als studium oder beruf sein wird - ich hab mich nicht bereits vor dem studium besonders mit IT beschäftigt und ich bin diesbezüglich auch nicht besonders leidenschaftlich (was auf keinen fall heisst, dass ich faul bin!!). ausserdem mache ich jeden tag sport, das kostet mich durchschnittlich 1,5 Stunden/d, die mir zum Lernen fehlen etc.

frage:

was wären eure empfehlungen? ich möchte auf keinen fall ein zweites mal abbrechen oder zeit verlieren, sondern mein studium zügig abschliessen. ich würde zur not auf eine fh gehen, mache mir da aber eher sorgen, dass es mich dort unter umständen (also an bestimmten fhs) unterfordert und in die sinnkrise treibt. gibt es unis, die bezüglich lernaufwand/anforderungen nennenswert hinter der rwth aachen rangieren? (bitte ernste ratschläge/keine angeberei)

danke!
honk
 
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Beitragvon C-Otto » 06.11.08 16:11

Vielleicht solltest du dir etwas mehr Zeit lassen. Es gibt nur sehr wenige Studis, die das erste Semester nicht problematisch sehen. Ich kann mich noch gut an die anfaenglichen Schwierigkeiten und die einsetzende Frustration erinnern... Mein Tipp: Bleib bzw. sei fleissig und guck dir erstmal an, wie sich die ersten Klausuren entwickeln. Wenn die Uebungspunkte dich ueber 50% einordnen, musst du dir nicht wirklich Sorgen machen.

Ciao,
Carsten
Dr. rer. nat. Carsten Otto
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Re: Info an der RWTH zu hart - was nun?

Beitragvon Miss*Sunflower » 06.11.08 16:28

honk hat geschrieben: ich muss aber auch sagen, dass informatik für mich nie mehr als studium oder beruf sein wird - ich hab mich nicht bereits vor dem studium besonders mit IT beschäftigt und ich bin diesbezüglich auch nicht besonders leidenschaftlich (was auf keinen fall heisst, dass ich faul bin!!).


Also, ich habe zwar Info in der Schule gehabt, mich sonst aber auch nie in dem Bereich beschäftigt. Das muss man auch nicht gemacht haben um Informatik zu studieren. Viel schlimmer ist es, wenn die Leute ankommen und schon seit Jahren programmieren und denken Informatik=Programmieren.

honk hat geschrieben: ausserdem mache ich jeden tag sport, das kostet mich durchschnittlich 1,5 Stunden/d, die mir zum Lernen fehlen etc.


Dass dir 1,5 Std. zum Lernen fehlen ist - hart gesagt - deine eigene Schuld. Das Informatik-Studium hier an der RWTH ist einfach ein Vollzeitstudium! Du musst dir selbst überlegen, ob es dir wichtig ist wirklich jeden Tag Sport zu machen oder lieber mal darauf zu verzichten und die Zeit in ein Übungsblatt zu investieren. Das heißt nicht, dass du ganz damit aufhören sollst, aber wenn du findest, dass dir diese 1,5 Std. fehlen, dann solltest du überlegen, vielleicht nur noch alle 2-3 Tage Sport zu machen.


honk hat geschrieben:was wären eure empfehlungen? ich möchte auf keinen fall ein zweites mal abbrechen oder zeit verlieren, sondern mein studium zügig abschliessen.


Ehrliche Antwort? Falsche Voraussetzungen. Wenn du dir jetzt schon sicher bist, dass du mit der Informatik nicht glücklich wirst, dann solltest du so schnell wie möglich aufhören. Andererseits kann ich dir sagen, dass die Überforderung im 1. Semester bei fast allen Studis da war und da ist. Evtl. musst du dich einfach nur "einleben" in das arbeitende Studentenleben.
Alles in allem verlierst du nur Zeit (und auch auf später gesehen Freude), wenn du dich nur durch das Studium schleppst, weil du nicht abbrechen willst.

honk hat geschrieben:ich würde zur not auf eine fh gehen, mache mir da aber eher sorgen, dass es mich dort unter umständen (also an bestimmten fhs) unterfordert und in die sinnkrise treibt. gibt es unis, die bezüglich lernaufwand/anforderungen nennenswert hinter der rwth aachen rangieren? (bitte ernste ratschläge/keine angeberei)


Wie das schon klingt...zur Not auch auf eine FH gehen... sorry, ist echt nicht böse gemeint, aber zur Not solltest du nichts machen. Denk daran, dass du (ich schätze dich jetzt einfach mal Anfang 20) noch über 40 Jahre nach deiner Ausbildung diesen Job ausführen musst, wenn man mal so vom 0815-Bürger mit Rentenalten etc. ausgeht. Die FH ist praktischer als die TH. Wenn du nur die Theorie nicht magst, dann wäre das eine Überlegung wert. Wenn du aber auch nicht programmieren willst, etc. dann kann ich dir nur raten komplett an einen Wechsel zu denken.

Ich habe das jetzt alles so drastisch geschrieben, weil es besser ist eine frühe Erkenntnis zu bekommen, als nach jahrelanger "Qual" für einen selbst zu dem Entschluss zu kommen was anderes zu machen und es dann vielleicht nicht mehr so einfach kann.
Wie gesagt, vielleicht liegt ja gerade auch einfach eine Lernkrise bei dir vor und vielleicht solltest du dir einfach mal ein bisschen mehr Zeit und Ruhe gönnen. (Z.B. eben Sport reduzieren). Man muss sich erstmal daran gewöhnen, dass man Vollzeitstudent ist, dieses aber eben nicht nur das "typische Studentenleben" beinhaltet, von dem so viele erzählen, sondern es harte Arbeit ist. Du hast hier einen ganz normalen Arbeitstag, nur dass du dir machen Sachen frei einteilen kannst, was in einer Firma schlecht geht.
Vielleicht schaust du dir das Semester noch in Ruhe an - ich denke Wechseln im Semester ist schwierig - und schaust, was im Februar/März dabei raus kommt. In meinem ersten Semester bin ich oft verzweifelt! ;)

Liebe Grüße,
Andrea
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Beitragvon Coolcat » 06.11.08 16:34

1. Normalerweise ist das erste Semester das härteste. Man muss sich erst an das Tempo, das abstrakte Denken usw. gewöhnen. Das Studium wird mit höherem Semester eigentlich nicht schwieriger, allerdings baut natürlich der Stoff zum Teil auf den vorhergehenden Semestern auf.
2. Ohne Spaß am Studium wird das langfristig nix. Man hat immer Vorlesungen die man nicht mag, bei mir z.B. waren das besonders Diffnum (=NumRech) und Stocha, aber im großen und ganzen macht mir das Studium Spaß.
3. Nicht alleine Studieren! Such dir Leute mit denen du die Übungen machen kannst und vielleicht auch hin und wieder mal was unternimmst. Dann macht das ganze auch mehr Spaß, siehe Punkt 2.
4. Ein Studium ist ein Vollzeit-Job. Natürlich ist es toll das du Sport machst, aber vielleicht solltest du das etwas reduzieren, vielleicht nur alle 2 Tage, etc....allerdings sind 1,5h pro Tag auch durchaus noch machbar.
5. Warte zumindest die Klausurergebnisse ab, bevor du eine Entscheidung triffst.
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Beitragvon kb » 06.11.08 18:22

Dass Info nicht deine größte Leidenschaft ist, macht überhaupt nichts. Die wenigsten Leute studieren ihre größte Leidenschaft, diese ist i.d.R. das Hobby und die Abwechslung für freie Zeiten (sonst würd man irgendwann durchdrehen =]).

Wie schon gesagt, bedarf es im 1. Info-Semester an Durchhaltevermögen. Es ist und war für jeden anstrengend und zeitaufwändig, aber das sollte nicht aufhalten.
Dich interessiert der Stoff ja, also sollte es an Motivation (was imo das Wichtigste ist) nicht mangeln. Die 1,5h Sport in der Woche sind auch nix, ganz im Gegenteil, körperliche Fitness wirkt sich auch auf die geistige aus.
Du solltest nur regelmäßig lernen und an Übungen teilnehmen, und nicht alles aufstauen, dann klappt das auch. Falls auch nicht im 1. Semester, dann eben 1-2 später.

Falls du jedoch schon entschlossen bist, die RWTH hinter dich zu lassen, solltest du überlegen:
1) Uni oder FH? Eher praktisch orientiert oder nicht?
2) Info oder doch was anderes? Du würdest ja NUR 1 Semester verlieren!

Ich glaube die Unis Bonn und Dortmund sind nicht ganz so anspruchsvoll wie die RWTH. Jedenfalls hatte ich das vor 7 Semestern so in Erfahrung gebracht =] Vielleicht solltest du dir über die oberen beiden Punkte erst im Klaren sein, dann kannst du dich wesentlich genauer, detaillierter und einfach umschauen und über Alternativen informieren.
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Beitragvon Marvin » 06.11.08 18:42

Dazu bleibt noch anzufügen, dass es zumindest bei uns so war, dass die ersten 2 Monate so richtig draufgedrückt wurde, insbesondere in AfI. Als man dann kurz vorm Irrewerden war, inklusive "das schaff ich nie, was hab ich mir dabei gedacht, ich Wahnsinniger"-Anwandlungen, wurds dann eigentlich ziemlich gut machbar... plötzlich mit der Vorlesung synchronisierte Übungsblätter, an denen man auch mal weniger als 8 Stunden saß. :wink:
Also wart erstmal ab - wenn dich der Stoff interessiert und du was damit anfangen kannst, bringst du schon mal die wichtigsten Voraussetzungen mit.
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Beitragvon Alexander Urban » 06.11.08 18:51

Ich habe im ersten Semester Frau Prof. Nebe gehört. Absolute Hammer-Vorlesung, ich kam echt nicht klar damit, und auch die Übungsaufgaben haben einiges an Zeit verschlungen, aber die Klausur am Ende war gut schaffbar.
Ich hab aber auch erst mal 3 Monate gebraucht, bis ich den Uni-Alltag bewältigt habe, und den Stoff verstanden hab ich erst irgendwann nach der Klausur.

Da bin ich auch manchmal am Stoff verzweifelt, aber ich hab es durchgezogen und überlebt. Als Mathe-Freak würd ich mich nicht bezeichnen wollen, aber nach den ersten beiden (Hammer-)Semestern war der Rest nicht mehr sooo kompliziert.

Inzwischen kann ich über meine Angst von damals sogar lachen :)
Nicht der Staat gewährt den Bürgern Freiheit, sondern die Bürger dem Staat Einschränkungen ihrer Rechte.

Kontrollierende und inhaltlich wertende Eingriffe in eine technologisch neutrale Infrastruktur sind eine Gefahr für den freiheitlichen Rechtsstaat.
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Beitragvon Miss*Sunflower » 06.11.08 19:00

kb hat geschrieben:Die 1,5h Sport in der Woche sind auch nix, ganz im Gegenteil, körperliche Fitness wirkt sich auch auf die geistige aus.

Es geht sich aber um 1,5 Std. pro Tag und nicht pro Woche! ;)

kb hat geschrieben:Ich glaube die Unis Bonn und Dortmund sind nicht ganz so anspruchsvoll wie die RWTH.

Zu Bonn kann ich nicht sagen, aber Dortmund ist auch ähnlich theoretisch wie wir, meine ich. Prof. Vöcking kommt ja auch von dort.
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Beitragvon AGo » 06.11.08 19:29

Was noch anzumerken bleibt ist, dass grade die ersten beiden Semester keine "echte" Informatik sind. Am Anfang hat man viel Mathe, das is numma so und da kommst du auch nicht drumrum, aber je weiter du im Studium kommst desto mehr "echte" Informatik bekommst du ab.

Ich hab im ersten Semester genau das gleiche gedacht wie du, mittlerweile bin ich aber soweit, dass ich mir eine Promotion sehr gut vorstellen kann
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Beitragvon burst » 06.11.08 20:10

Noch was zu einfacher an anderen Unis: Was ich aus Erzaehlungen von Informatikstudenten an anderen Unis (Frankfurt, Darmstadt, Leipzig) hoere unterscheidet sich nicht grossartig von der RWTH (vor allem seit dem Bachelor). Klar, ist es vielleicht an der RWTH manchmal ein bisschen mehr als an einer x-beliebigen Uni, aber ich bin der festen Ueberzeugung dass der Unterschied nicht so gross ist wie manchmal behauptet wird, und dass jeder der Informatik an Uni X schafft, es auch an der RWTH schafft.
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Beitragvon Christopher.Schleiden » 06.11.08 20:36

burst hat geschrieben:...und dass jeder der Informatik an Uni X schafft, es auch an der RWTH schafft.


Nein, das kann nicht sein. Wir sind doch Elite!
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Beitragvon honk » 06.11.08 21:07

erstmal vielen dank für die antworten, ich hab mich über jede gefreut. ich mache nicht jeden tag 1,5 stunden sport, pro tag ist es ca. eine stunde, nur kostet mich das insgesamt 1,5 stunden. unsere tutoren haben gesagt, die hälfte der erstis würde das studium nicht zu ende bringen. wenn das erste semester das schwierigste ist, gehn die dann demnächst?
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Beitragvon Miss*Sunflower » 06.11.08 21:32

honk hat geschrieben: unsere tutoren haben gesagt, die hälfte der erstis würde das studium nicht zu ende bringen. wenn das erste semester das schwierigste ist, gehn die dann demnächst?

Naja, im Diplom sind die, die es nicht machen wollten meistens innerhalb der ersten 2 Semester gegangen...ich denke, dass zu den Klausuren oder danach evtl. ein Teil, der merkt, dass es nicht für ihn ist, weg sein wird...aber ist nur ne Vermutung. Ob es genau 50% sind oder nur 10, das kann und will ich nicht sagen.
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Beitragvon burst » 06.11.08 21:40

ich hab damals viele schon nach der ersten woche nicht mehr gesehen. wer im ersten semester afi und progra schafft, hat eine geschaetzte 95% chance, dass er den rest auch noch schafft, wuerde ich behaupten.

obwohl... was einen dann noch stoppen kann sind diese ueberharten rauswurf kriterien beim bachelor von wegen innerhalb von einem jahr nach erstversuch und max. drei versuchen jede klausur bestehen... das kann bei insgesamt ca. 25 klausuren bis zu bachelor fast jedem zum verhaengnis werden.
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Beitragvon MaoDelinSc » 06.11.08 22:05

Ich bin zwar als Mathematiker gestartet, hatte aber auch Progra, Analysis (AfI für Mathematiker^^) und Grundlagen (was Diskrete nahe kommt) und die Erstsemesterdurchhängephase gibt es glaub ich überall...
Das Maplepraktikum zB (mit einem Computerprogramm mathematische Sachverhalte proggen) war am Anfang hart und man hatte fast (nja eigentlich ganz^^ obwohl der voll nett und fair war) Angst vor dem Prüfer (Mohamed Barakat), doch so ab Januar fiel es auf einmal immer leichter und es machte richtig Spaß...
In Progra das Hoare-Kalkül hab ich anfangs auch null kapiert, hatte in der Präsenzübung im Januar 0 Punkte in der Aufgabe und beim Wiederholen für die echte Klausur war auf einmal alles so klar... Man gewinnt enorm an analytischem Können durch das Üben mit Aufgaben..
Oder in Ana der Zugang zu epsilon und delta... Es ist so schwer, aber wenn man ein paar logische Beispiele erklärt bekommen hat, ist es das einfachste der Welt^^ genau wie das abschätzen ;)
Durchhalten und gucken, ob sich auf einmal alles schwere in Luft auflöst... notfalls in der Klausur... Analysis hatte ich voll Angst vor und wupp ne 2,7 da wusste ich erst nach der Klausur, dass es eigentlich so schwer gar nicht war...

Alexander Urban hat geschrieben:Ich habe im ersten Semester Frau Prof. Nebe gehört.


...ich auch und ich hab nicht mal die Polynomdivision kapiert, bis sie gesagt hat "und das kennen Sie übrigens aus der Schule als Polynomdivision"

Miss*Sunflower hat geschrieben:Naja, im Diplom sind die, die es nicht machen wollten meistens innerhalb der ersten 2 Semester gegangen...ich denke, dass zu den Klausuren oder danach evtl. ein Teil, der merkt, dass es nicht für ihn ist, weg sein wird...aber ist nur ne Vermutung.


Bei den Info-Erst- und Zweitsemesterklausuren lagen die Klausur-Durchfallquoten im vergangenen Jahr bei etwa 50% was aber nicht an Info direkt liegen sollte, da bei Mathe auch in etwa die 50% erreicht werden (von Stochastik (70%) und Grundlagen (10%) mal abgesehen^^) und ein Physik-Kommilitone erzählte sogar von einer Nachschreibeklausur in TheoPhysik, wo nur 2 von 40 bestanden hatten...

Es ist im Bachelor immer noch so, dass nach dem ersten oder zweiten Semester viele aufgehört haben (zumindest in Mathe an der Fülle der Hörsäle gemessen 1/3 bis die Hälfte) und was Abikollegen von Info erzählen, ist es da auch so, dass wer die ersten beiden Semester mit 2/3 bestandenen Klausuren überlebt hat, auch weitermacht.

burst hat geschrieben:von wegen innerhalb von einem jahr nach erstversuch und max. drei versuchen jede klausur bestehen...


[EDIT: Okay, gilt nicht für Informatiker... vergesst es^^ danke, AGo ;)]

Na, das stimmt so nicht ganz... Man muss spätestens 3 Semester, nachdem die Vorlesung laut Studienverlaufsplan vorgesehen war, einen Erstversuch zur Prüfung starten (der auch als Attest enden kann^^), und da die meisten Vorlesungen nur einmal jährlich sind, sind es halt 2 Semester... (beispielsweise Progra spätestens im 3.Semester, da es im 4. nicht angeboten wird, machste Zulassung klar, einmal abmelden, einmal Attest und kannst im 5. schreiben) Und man wird halt für jede Klausur automatisch angemeldet und kann sich maximal einmal abmelden, der Rest geht nur mit Attesten... und dann eben 3 Versuche... ich freu mich schon im Sommer auf LA Versuch Nr drei...
Zuletzt geändert von MaoDelinSc am 07.11.08 01:29, insgesamt 1-mal geändert.
Was macht man, wenn man ein ungelöstes Problem hat?
Man gibt ihm einfach einen Namen!

(copyright Hawi)
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