Was passiert mit meinen Studiengebühren?

Allgemeines rund um's Informatikstudium an der RWTH Aachen
[StuBe] Mails aus dem Verteiler der Studienberatung Informatik

Was passiert mit meinen Studiengebühren?

Beitragvon Martin » 06.11.08 15:12

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Was passiert mit meinen Studiengebühren? – Eine Informations- und Diskussionsveranstaltung.
Donnerstag, 13. November 2008, 19:15, Raum SFo 3 (Kármán-Auditorium).
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Beitragvon Martin » 13.11.08 02:12

Zur Erinnerung: Die Veranstaltung findet heute abend statt!
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Beitragvon Rafael » 11.12.08 16:07

Regt sich eigentlich schon irgendwas bei den Studiengebühren bzg. Finanzkriese ? Ich kann mir Vorstellen das sich nächstes Jahr noch weniger Menschen das Studium leisten können... Besonders in der unteren Schicht wo langsam sehr viele Arbeitsplätze wegbrechen...


Ps: jetzt wäre ein geeigneter Zeitpunkt demonstrieren zu gehen oder nicht ? wenn die Regierung schon so mit Milliarden rumwirft kann sie auch welche bei den Unis lassen und somit die Kaufkraft der Studenten erhöhen...
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Beitragvon foogy » 11.12.08 16:16

Rafael hat geschrieben:Ich kann mir Vorstellen das sich nächstes Jahr noch weniger Menschen das Studium leisten können.

Ich meine mich sehr sicher daran zu erinnern, dass vor kurzem in den Nachrichten war, es gäbe so viele Studienanfänger wie noch nie. Glaube es war auf Einslive. Allerdings weiß ich nicht mehr ob sich das auf ganz Schland oder nur auf NRW bezog.
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Beitragvon heipei » 11.12.08 16:27

Rafael hat geschrieben:Besonders in der unteren Schicht wo langsam sehr viele Arbeitsplätze wegbrechen...

Da das auch die Schicht ist aus der am wenigsten Leute studieren sind die Auswirkungen denke ich nicht so stark (ich sag nicht schlimm sondern stark).

Rafael hat geschrieben:Ps: jetzt wäre ein geeigneter Zeitpunkt demonstrieren zu gehen oder nicht ? wenn die Regierung schon so mit Milliarden rumwirft kann sie auch welche bei den Unis lassen und somit die Kaufkraft der Studenten erhöhen...

Kaufkraft? Studenten? Irgendwie passen die Begriffe bei mir nicht zusammen, mit oder ohne Studiengebühren ;). "Sparen" bzw. "Verschuldung möglichst gering halten" sind für mich schon eher studentische Maxime.
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Beitragvon Coolcat » 11.12.08 17:17

es gäbe so viele Studienanfänger wie noch nie.

Das ist so eine Sache. Erstens war wohl der Jahrgang ziemlich groß und zweitens wird überall von Diplom auf Bachelor/Master umgestellt. Da man sich für den Master neu einschreiben muss hat man dann plötzlich doppelt so viele Studienanfänger, halt je nach dem wie man das rechnet. Man muss bei solchen Zahlen also immer genau hinschauen, was aber nicht geht weil solche "unwesentlichen" Details nur selten angeben werden.
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Beitragvon Alexander Urban » 11.12.08 17:39

heipei hat geschrieben:Kaufkraft? Studenten? Irgendwie passen die Begriffe bei mir nicht zusammen, mit oder ohne Studiengebühren ;). "Sparen" bzw. "Verschuldung möglichst gering halten" sind für mich schon eher studentische Maxime.
Du darfst nicht alle Studenten über einen Kamm scheren.

Ich kenne Studenten, die haben im Monat nach Abzug aller Fixkosten (Miete/Strom/Heizung, Telekom/Handyvertrag, Studiengebühren, Krankenkasse+3 Zusatzversicherungen, KfZ-Steuer & -Versicherung) immer noch 900€ übrig. Andere wohnen bei Mama, haben keinerlei Fixkosten (nur die Studiengebühren auf Pump), und leben von 150€ Kindergeld monatlich.
Die genannten Extreme sind monetär weiter voneinander entfernt als die 1€-Job-Pflegekraft vom Chefarzt...
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Beitragvon heipei » 11.12.08 18:22

Alexander Urban hat geschrieben:Ich kenne Studenten, die haben im Monat [...] immer noch 900€ übrig. Andere wohnen bei Mama, haben keinerlei Fixkosten (nur die Studiengebühren auf Pump), und leben von 150€ Kindergeld monatlich.

Kenne ich auch, beides. Aber ich denke die Mehrheit der Studenten hat nicht 900€ pro Monat über. Sondern halt weniger, und selbst wenn man dann 100€ mehr hätte (ohne die Studiengebühren) würde man die nicht komplett ausgeben sondern eher sparen. So ists zumindest bei mir.
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Beitragvon oxygen » 11.12.08 18:23

Coolcat hat geschrieben:
es gäbe so viele Studienanfänger wie noch nie.

Das ist so eine Sache. Erstens war wohl der Jahrgang ziemlich groß und zweitens wird überall von Diplom auf Bachelor/Master umgestellt. Da man sich für den Master neu einschreiben muss hat man dann plötzlich doppelt so viele Studienanfänger, halt je nach dem wie man das rechnet. Man muss bei solchen Zahlen also immer genau hinschauen, was aber nicht geht weil solche "unwesentlichen" Details nur selten angeben werden.

Deine Einwände treffen hier aber nicht zu.
Die Studienanfängerquote wird prozentual auf den Geburtsjahrgang gerechnet. Die "Größe" des Jahrgangs spielt also keine Rolle. Diese Studienanfangsquote war dieses Winter-Semester bei 39% und damit auf einem Höchststand. Diese Quote bezieht sich ausschließlich auf StudienANFÄNGER (Fachwort Erstimmatrikuliert), nicht auf weiterführende Studiengänge wie Master.

vgl. http://www.bundesregierung.de/nn_1264/C ... quote.html
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Beitragvon aRo » 11.12.08 18:52

Rafael hat geschrieben:Ps: jetzt wäre ein geeigneter Zeitpunkt demonstrieren zu gehen oder nicht ? wenn die Regierung schon so mit Milliarden rumwirft kann sie auch welche bei den Unis lassen und somit die Kaufkraft der Studenten erhöhen...


So weit ich weiß hat Frau Schavan vorgeschlagen, dass man doch Schulen und Universitäten renovieren sollte um der Rezension entgegen zu wirken.
Ich nehme an, so meinst du es nicht, denn dadurch hätten die Studenten ja nicht mehr Geld, aber ich dachte, ich bring es trotzdem mal ein :roll:
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Beitragvon Pillenfresser » 11.12.08 19:24

aRo hat geschrieben:So weit ich weiß hat Frau Schavan vorgeschlagen, dass man doch Schulen und Universitäten renovieren sollte um der Rezension entgegen zu wirken.


Jo, ich hab gehört die Politiker haben alle Angst vor einer bösen Rezension. ;)
Aber ja, diesen Vorschlag gibt es. Nicht die schlechteste Idee, meiner Meinung nach.
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Beitragvon Martin » 11.12.08 19:31

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Beitragvon Alexander Urban » 11.12.08 19:50

und was sagt Brain?
Nicht der Staat gewährt den Bürgern Freiheit, sondern die Bürger dem Staat Einschränkungen ihrer Rechte.

Kontrollierende und inhaltlich wertende Eingriffe in eine technologisch neutrale Infrastruktur sind eine Gefahr für den freiheitlichen Rechtsstaat.
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Beitragvon heipei » 11.12.08 23:34

Also wenn ich hier von "Kriesen" und "Rezensionen" lese denke ich das Geld sollte an anderer Stelle investiert werden :P
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Beitragvon foogy » 12.12.08 00:04

heipei hat geschrieben:Also wenn ich hier von "Kriesen" und "Rezensionen" lese denke ich das Geld sollte an anderer Stelle investiert werden :P

Wenn das so weiter geht, kommt irgendwann an Manager eines Autoherstellers an deine Türe und bittet dich um Zuschuss. Und zwar dann, wenn selbst Studenten besser darstehen :lol:
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