zven hat geschrieben:mirko, du musst dich wohl oder übel damit abgeben, besser als andere zu sein und auf die anderen Rücksicht zu nehmen. Du kannst dir deine eigene Messlatte ja so hoch hängen wie du möchtest, erwarte diese jedoch nicht bei anderen.
naja, von leuten, die einen akademischen grad verliehen bekommen wollten, wird man ja wohl noch mal ein bisschen eigenständigkeit erwarten dürfen, oder nicht? wir reden hier doch nicht von reinigungsfachkräften oder fachkräften der entsorgungsindustrie...
zven hat geschrieben:Die eigene Selbstständigkeit wird nun mal durch unser Bildungssystem gebremst.
und das heißt du gut?
zven hat geschrieben:Würde man auf jeden eingehen, so wäre dies nun mal nicht finanzierbar.
jap - allerdings haben wir ja ein mehrgliedriges system mit hauptschule, realschule, gymnasium, uni etc - wenn wir aber immer auf den schwächsten eingehen, werden wir sehr schnell sehr tief sinken - ein gewisses niveau sollten wir schon erwarten, wenn wir uns zum höchsten glied dieses schulsystems rechnen wollen...
zven hat geschrieben:An diesem Punkt sollte man vielleicht einfach mal froh sein, einen Stift und ein Papier besitzen und sogar schreiben zu dürfen, was man möchte.
in der tat gibt es länder, in denen dieses grundrecht nicht selbstverständlich ist - warum wir uns aber damit begügen sollten, wenn wir die fähigkeit haben, mehr draus zu machen, leuchtet mir nicht ein...
zven hat geschrieben:Solltest du später einmal Programme für Menschen schreiben,
willst du mich verar***?
zven hat geschrieben:so wird dir das Thema Benutzerführung noch häufig begegnen. Es liegt nun mal der Sinn darin, Programme für eine möglichst große Anzahl von Benutzern verständlich zu machen und einen möglichst großen gemeinsamen Nenner im Verständnis zu finden.
ich entwickle meine programme grundsätzlich zielgruppenorientiert. wenn ich ein programm für studenten schreibe, sieht das sicherlich anders aus, als ein programm für senioren.
und wenn meine zielgruppe zwischen 20 und 60 jahren alt ist, programmiere ich auch dafür ein system, welches intuitiv und trotzdem (oder gerade deswegen?) schnell zu bedienen ist...
außerdem spreche ich mit meinen benutzern und erfahre so, ob sie mit meinem programm zu recht kommen, oder nicht. und wenn ein benutzer gerne ein feature haben möchte, das ihm viel zeit erspart und die anderen benutzer keine zeit kostet, bekommt er das auch... (dass das an einer staatlichen uni nicht ganz so einfach ist, ist mir auch klar...)
zven hat geschrieben:Nur so wird die Produktivität unserer Gemeinschaft gefördert. Das "Warten auf andere" ist doch auch für einen selbst ein gutes Gefühl, da man so die Bestätigung für sein eigenes Können erhält auch wenn dies manchmal lästig zu sein scheint.
ich helfe gerne anderen menschen, wenn sie probleme haben. allerdings darf das nicht zu lasten anderer menschen gehen...
zven hat geschrieben:Nach meiner Meinung wird hier ein wenig zu schnell von Dummheit gesprochen. campus office wurde auch für Nicht-Informatiker geschrieben. Und ich denke, dass Philosophen oder Sprachwissenschaftler es nicht einsehen werden, ihre Zeit mit dem Studium eines solchen Programmes zu vergeuden. Diese haben andere Aufgaben zu erledigen.
es geht ja auch gar nicht darum, das programm komplizierter zu gestalten, sondern die effizienz zu steigern. und wie ich bereits erwähnt habe, geht das auch ohne nachteile für andere benutzer...
btw. sollten sich auch geisteswissenschaftler daran gewöhnen, dass computer heutzutage in fast allen berufen eingesetzt werden und es damit nie schaden kann, sich damit auseinander zu setzen...