braucht ja auch nicht jeder! Die große Mehrzahl der Studenten kriegt von ihren Eltern was oder Baföghöchstsätze, wovon man auch auf dem freien Wohnungsmarkt überleben kann.Das stimmt, aber es geht ja darum, dass es tatsächlich NICHT so ist, dass jeder die Möglichkeit auf günstig wohnen hat
Auch vor den Studiengebühren konnte man so billig wohnen. Wer vor den Studiengebühren scharf kalkulieren musste, konnte mit den Studiengebühren ein Darlehen aufnehmen, wenn er erwartete, den Abschluss zu machen und danach Geld zu scheffeln, oder aufhören, wenn er das nicht erwartete. Wie viele den Abschluss gemacht hätten, wenn ihnen das Risiko Schuldenfalle nicht zu hoch gewesen wäre, vermag ich nicht zu beurteilen - das ist auch das eigentliche Problem der Studiengebühren.Es ging mir ja darum, dass man nicht einfach sagen kann "ja, Studigebühren erschweren das Studium nicht, denn man kann ja auch sehr günstig wohnen und müsste somit nicht so viel arbeiten, um über die Runden zu kommen"
Es sind definitiv nicht mehr als 30% der Studierenden bedürftig...denn wie es aussieht können das nicht mal 30% der Studierenden.
Jedes weitere Wohnheim würde die Lage in den einzelnen Wohnheimen verschärfen, was die Belegung angeht - die Mieten müssten steigen, weil sie bislang auf ganzjährige Vollbelegung kalkuliert sind. Im Moment gibt es in mehreren Wohnheimen nachweislich Leerstand.
Diese Personen haben einfach nicht ihre Hausaufgaben gemacht, sonst hätten sie im Wohnheim einen Platz gefunden. Wenn ich weiß, dass ich sonst weitgehend mittellos dastehe, versuche ich alles, die allergünstigste Bleibe zu finden und einen einträglichen Nebenjob.Aber es gibt trotzdem genug, bei denen das nicht ist, und man kann die nicht einfach ignorieren finde ich.
Aber das hat meines Erachtens gar nix mit den Studiengebühren zu tun.
