kb hat geschrieben:[...]Außerdem gibt es Burschenschaften[...]
Ihr habts gehoert! Auf zu den Burschenschaften!
kein Kindergeld (was du bekommst)
Miss*Sunflower hat geschrieben:Du sagst Harz IV ist fast 600€im Monat? Ich komm definitiv mit weniger aus (und das obwohl ich mitterweile mehr Fixkosten habe als zu Beginn des Studiums)! Ich denke, wenn man wirklich Interesse daran hat, dann geht das auch! Man muss dann eben die Konzequenzen ziehen mit weniger (also kleinere Wohnung, nicht immer die teuersten Lebensmittel etc.) klar kommen, aber ich denke das ist gar kein Problem.
mirko hat geschrieben:und mit welcher argumentation muss ein student, der 60h die woche arbeitet und lernt mit weniger auskommen, als ein hartz-4-empfänger, der einmal die woche zum arbeitsamt geht?
Yep. Es gibt ja immer diese Jahresberichte, wieviel Geld verschwendet wurde. Ich glaube letztes Jahr waren es 35 Mrd. € ...Eshmael hat geschrieben:Wir haben eine der höchsten Steuerlasten weltweit., und verplempern es an Ecken wo es unsinniger nicht sein könnte.
Eshmael hat geschrieben:Ich habe ja bei meinen Kosten ganz klar gesagt, das meine Situation außergewöhnlich ist, weil ich kein Bafög kriege (das du bekommst) kein Kindergeld (was du bekommst) keine Wohnung bezahlt bekomme, oder ins Wohnheim kann (was du beides hast).
Yep. Aber wie gesagt...gibt es Wohnungen für ca 30000 Studenten in Wohnheimen? Nein. Und so lange das der Fall ist (was i.d.R. IMMER sein wird), kann man das nicht als Argument in der Form von "Man kommt auch günstig weg..also darf das nicht als Gegenargument von Studiengebühren verwendet werden" durchgehen lassen. Denn es ist nur eine große Minderheit (laut StuWe nur "4.352 Bettplätze"), die diese Möglichkeit haben.heipei hat geschrieben:1. Zimmer ab 12m2 (genug zum Leben, ich hab da auch ne Zeit gewohnt) gibt es in Aachen ab 130€ mit allen Nebenkosten. Das Internet kostet dann noch 5€. So ein Kack wie Kuehlschrank, Waschmaschine, Staubsauger, und und und, den ganzen Kleinkram halt, ist _alles_ dabei. Wenn was kaputt geht wird vom Wohnheim der Handwerker bezahlt. So. Das deckt schonmal einen guten Teil deiner Kosten (nicht zu sprechen von der Zeit/Geld die man gewinnt dadurch dass man nicht pendeln muss).
Eshmael hat geschrieben:Oki ich rechne dir mal Exemplarisch vor. [...]
Wir gehen von 9€ pro Stunde aus, und einem Wochen Monat:
700/9 = 78h = 20h pro Woche.
Eshmael hat geschrieben:wie der Excellenzkram. Riesen Bohei für einen Krümel an Zusatzgeldern.
Eshmael hat geschrieben:Es geht um die Studiengebühr, die einen da rein drängt, und die für das wenige was sie bringt viel zu viele (Meta)Kosten generiert.
kb hat geschrieben:Yep. Aber wie gesagt...gibt es Wohnungen für ca 30000 Studenten in Wohnheimen? Nein. Und so lange das der Fall ist (was i.d.R. IMMER sein wird), kann man das nicht als Argument in der Form von "Man kommt auch günstig weg..also darf das nicht als Gegenargument von Studiengebühren verwendet werden" durchgehen lassen. Denn es ist nur eine große Minderheit (laut StuWe nur "4.352 Bettplätze"), die diese Möglichkeit haben.
kb hat geschrieben:Das stimmt, aber es geht ja darum, dass es tatsächlich NICHT so ist, dass jeder die Möglichkeit auf günstig wohnen hat, also trifft es tatsächlich jede Menge Leute, die schon einiges mehr an Unterkunftsgeld + weitere Kosten zahlen müssen. Es ging mir ja darum, dass man nicht einfach sagen kann "ja, Studigebühren erschweren das Studium nicht, denn man kann ja auch sehr günstig wohnen und müsste somit nicht so viel arbeiten, um über die Runden zu kommen", denn wie es aussieht können das nicht mal 30% der Studierenden.