Eure Eindrücke vom Schwierigkeitsgrad zum Studienbeginn

Allgemeines rund um's Informatikstudium an der RWTH Aachen
[StuBe] Mails aus dem Verteiler der Studienberatung Informatik

Beitragvon heipei » 03.06.08 14:47

Ja, das hängt sehr vom Semester ab und auch wie du dir die Zeit einteilst. Die Leute die (was besonders anfangs der Fall ist) jedes Wochenende nach Hause fahren werden eher versuchen alles in der Woche hinzukriegen (evtl direkt mit anderen Leuten zusammen). Ich persönlich fand es immer angenehmer das am Wochenende zu machen weil man dabei nicht auf die Uhr schauen muss wann die nächste Veranstaltung losgeht (und ich nur selten nach Hause gefahren bin).
Ok, um hier mal eine konkrete Zahl in den Raum zu werfen: Je nach Fach und nach Übungspartnern brauchst du für ein Übungsblatt zwischen 1h und 3-4h (dann halt ggf auf die Personen aufteilen). Dann kannst du so von 3 Vorlesungen ausgehen in denen du wöchentlich Übungen abgeben musst und dann hast du evtl noch Präsenzübungen für die du den bisherigen Stoff dann schon im Semester wiederholen musst.
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Beitragvon kb » 03.06.08 16:33

na da hattest du ja Glück ^^
ich weiß jedenfalls, dass bei einigen unserer AfI oder Progra-Übungen weit mehr Stunden investiert wurden.

Aber wahrscheinlich helfen dir Infos von BSc Studenten mehr, die haben ja andere Fächer, und auch eine andere Intensität. Ich selbst hab z.B. 2 Bachlor-Klausuren mitgeschrieben und kann nur sagen, dass wesentlich weniger Stoff behandelt wurde (war ja auch 30min kürzere Klausur).
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Beitragvon mirko » 03.06.08 17:01

kb hat geschrieben:na da hattest du ja Glück ^^
ich weiß jedenfalls, dass bei einigen unserer AfI oder Progra-Übungen weit mehr Stunden investiert wurden.


das war bei uns allerdings auch so. ok, progra konnte man nebenbei mal eben runter tippen, mit genügend programmiererfahrung ist das kein problem. hat trotzdem relativ lange gedauert, da es teilweise recht viel war.

afi (analysis für informatiker) dagegen war für's erste semester einfach der hammer. die übungsblätter bestanden (fast) ausschließlich aus beweisaufgaben und hatte somit eigentlich nix mehr mit der schule zu tun. diese innere umstellung muss man halt erstmal hinbekommen und das beweisen muss man lernen... - ich weiß nicht, ob die beweise in malo (mathematische logik, 4. semester) soviel einfacher sind, oder ob ich mich nur an den level gewöhnt habe, aber irgendwie erscheint mit malo gerade erheblich besser geeignet für's 1. semester als afi; naja...

@kb: es mag vlt fächer geben die von einer Vn auf eine V(n-1) gekürzt wurden, genausogut gibt es aber auch fächer, die auf eine V(n+1) erweitert wurden. außerdem mussten wir das, was ihr im grundstudium (4 semester) gemacht habt, mit ausnahme von malo und softwarepraktikum in 3 semestern machen. dazu kommen noch übungen, die zwar überhaupt nichts in puncto klausurvorbereitung bringen, aber eben für die zulassung gemacht werden müssen. dass der workflow also weniger geworden ist, kann ich beim besten willen nicht glauben...
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Beitragvon fw » 03.06.08 17:25

mirko hat geschrieben:ich weiß nicht, ob die beweise in malo (mathematische logik, 4. semester) soviel einfacher sind, oder ob ich mich nur an den level gewöhnt habe, aber irgendwie erscheint mit malo gerade erheblich besser geeignet für's 1. semester als afi; naja...

Ich habe MaLo und AfI beides im 2. Semester gehört (Sommer angefangen), und ich empfand das damals in etwa gleich schwer, MaLo etwas schwerer. Da gingen aber auch deutlich mehr als ne Stunde pro Blatt drauf (eher so 5 Stunden (pro Blatt!)). Habe z.B. Lineare Algebra erst im 3. Semester gehört, und das fand ich z.B. extrem leicht (dank MaLo imho) (da kam ne Stunde pro Blatt locker hin (mit sauber aufschreiben)). Kommt also wohl immer drauf an wann man die Sachen hört..

3 bis 4 Stunden halte ich im Durchschnitt (!) pro Blatt für realistisch... Erst Recht wenn man die Aufgaben nicht alleine macht..
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Beitragvon O.D. » 03.06.08 17:56

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Beitragvon mirko » 03.06.08 17:59

O.D. hat geschrieben:
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da fehlt auch ein "en" - so kann das auch nicht klappen :twisted:
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Beitragvon O.D. » 03.06.08 18:28

verdammt, desshalb *g*
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Beitragvon MaoDelinSc » 03.06.08 22:43

Also das erste Semester war doch das schönste^^ (und einzige abgeschlossene bisher^^)

Hatte in Progra am Anfang (erste 6 Blätter) das Problem, dass ich Java nicht kannte und in der Vorlesung eher eine theoretische Programmiersprache als Java explizit behandelt wurde und ich da nicht zuhörte, kennt man ja alles aus der Schulinformatik... aufholen war auch nicht, da war Analysis im Weg, wo man dranbleiben muss und ZWEI Fächer parallel für arbeiten das ist mir zu viel Arbeit gewesen^^
Dann hat mir einer Eclipse gezeigt und Progra war einfach nur noch cool und relativ einfach :P und als dann später Sachen kamen, die nicht aus der Schule bekannt waren, war die Begeisterung für das Fach einfach da und ich hab die Folien eben mal kurz durchgeschaut...
Wochenende ist Wochenende, im 1.semester hab ich da immer Progra gemacht, jetzt im 2. hab ich festgestellt, dass Montags morgens doch viel angenehmer, wenn auch nicht unbedingt effektiver ist xD (für Datenstrukturen)

Man darf nur halt den Kopf nicht hängen lassen, wenn man mal 3 wochen kein wort versteht und die hausaufgaben nur abschreiben kann, irgendwann erkennt man, dass man es entweder nicht für die klausur braucht oder dass es eigentlich ganz trivial ist^^

http://verify.rwth-aachen.de/programmierungWS07/

das ist alles, was wir in Progra jemals gemacht haben ;)
Was macht man, wenn man ein ungelöstes Problem hat?
Man gibt ihm einfach einen Namen!

(copyright Hawi)
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Beitragvon redmaniac » 04.06.08 16:49

MaoDelinSc hat geschrieben:Man darf nur halt den Kopf nicht hängen lassen, wenn man mal 3 wochen kein wort versteht


Das ist vielleicht der beste Rat den man dir geben kann. Hört sich vielleicht etwas melodramatisch an, ist aber imho so.
'Offensichtlich' ist das gefährlichste Wort in der Mathematik.

Eric Temple Bell, Mathematiker, 1883-1960
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