Workload Bachelor - Was hat man sich dabei gedacht?

Allgemeines rund um's Informatikstudium an der RWTH Aachen
[StuBe] Mails aus dem Verteiler der Studienberatung Informatik

Beitragvon mirko » 29.03.08 18:33

Jens F hat geschrieben:Außerdem steht es dir so ziemlich frei, wann du welche Klausur schreibst. Es zwingt dich niemand direkt die erste Klausur im Semester mitzuschreiben.


nur wenn man die zweite schreibt hat man
1. keinen versuch mehr im selben semester und ist
2. im nächsten semester sehr wohl gezwungen die erste mitzuschreiben
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Beitragvon fw » 29.03.08 19:15

mirko hat geschrieben:2. im nächsten semester sehr wohl gezwungen die erste mitzuschreiben


Ehrlich? Wer denkt sich solche unglaublich dämlichen Regelungen aus? Bei manchen Sachen frag ich mich echt was die Leute, die sich die Bachelor Regeln überlegt haben, dabei gedacht haben.
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Beitragvon NeX » 29.03.08 21:22

vielleicht damit man es nicht ewig vor sich her schieben kann....
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Beitragvon AGo » 29.03.08 23:52

fw hat geschrieben:
mirko hat geschrieben:2. im nächsten semester sehr wohl gezwungen die erste mitzuschreiben


Ehrlich? Wer denkt sich solche unglaublich dämlichen Regelungen aus? Bei manchen Sachen frag ich mich echt was die Leute, die sich die Bachelor Regeln überlegt haben, dabei gedacht haben.


Stimmt leider, diese Regelung ist auf Wunsch bzw. Mehrheit der Dozenten gewachsen. Wir Studis haben zwar ein recht großes Mitspracherecht, aber leider nicht die absolute Mehrheit in Kampfabstimmungen ;)

Das ganze wurd sich ausgedacht, um die Studiendauer zu verkürzen und zum schnellen studiueren zu motivieren, that´s it,...
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Beitragvon Commo » 30.03.08 01:59

Jens F hat geschrieben:@commo:

Es wird mit den Zahlen nie perfekt sein, und wann eine Klausur geschrieben wird, ist ziemlich heikel.

Nicht nur steht es dem Dozenten frei, sonder sie muss auch noch mit allen anderen Klausuren dieses Semesters und idealerweiser aller Klausuren aus dem um ein Jahr verschobenen in ein Klang gebracht werden.

Außerdem gibt es auch noch einen zweiten Prüfungszeitraum, für den man da noch mal lernen kann, falls man muss.
Außerdem steht es dir so ziemlich frei, wann du welche Klausur schreibst. Es zwingt dich niemand direkt die erste Klausur im Semester mitzuschreiben.


Ich glaube das Argument zieht einfach nicht, weil der Grund, warum die zweiten Prüfungszeiträume eingeführt wurden, der ist, dass man seitens der Universität die Studiendauer nicht unnötig verzögern will. Vorgesehen ist also der erste Prüfungszeitraum, der zweite dient nicht dem Zweck dem Studenten "einfach mal so eben" eine Wahl zu lassen.

De facto wird die zweite Klausur von den meisten Professoren schwieriger als die erste gestaltet, weil sie argumentieren, dass die Nachschreiber mehr Zeit zum lernen haben. Wie kann aber "mehr Zeit" mit einem einheitlich vorgeschriebenen Workload in Einklang gebracht werden?!

Wenn man sagt die, die die erste Klausur schreiben, haben den vollen Workload gehabt, impliziert man, wie ich ja schon erwähnt habe, übertrieben viele Stunden pro Tag. Für den zweiten Termin wäre der durchschnittliche Workload erst akzeptabel.

Wenn man sagt, die, die die erste Klausur schreiben, haben einen gerechten Workload, dann müssen die, die den zweiten Termin schreiben, offensichtlich mehr für die selbe Auszeichnung tun!

Das Argument, dass man nach diesen Berechnungen praktisch nie auf eine 40 Stunden Woche kommt, verschwindet einfach nicht, was meine Ansicht, dass die BPO dabei ungerecht gestaltet ist, bestärkt.
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Beitragvon Daniel » 30.03.08 02:31

mirko hat geschrieben:hm - ich glaub ich hab da was verwechselt - hatte unter deinem link nur die bpo angeguckt und da stehen 5 credits :P - aber ich nehme mal an, mit modulIT meinst du die links unter "Prüfungsordnungsteile", ja? da stehen bei buk 6 credits. dann gibt es also nur einen unterschied zwischen modulIT und bpo...


Ja, ModulIT ist das wenn man auf Campus geht und dann links auf Prüfungsordnungsbeschreibungen klickt. Hier nicht über Studiengänge und Semester auf die Seiten gehen, da ist die Aufstellung nochmal extra drin. Diese wird aber bald dann komplett ersetzt, so das es das dann nur noch einmal gibt.
Die Fehler bei den Credits sind wohl da, ja. Das gleiche ist bei Malo der Fall, im Modulhandbuch sind hierfür auch 6 Credits eingetragen. Die beiden Fehler sind aber auch schon gemeldet worden, ist also nur noch eine Frage der Zeit bis entweder die BPO korrigiert wird (wovon ich ausgehe) oder das ganze in ModulIT geändert wird.

edit: was aber trotzdem merkwürdig ist: ich habe in der bescheinigung 4 credits für die alte TI, 1.5 für EGI(V) und 3 für EGI(P) - laut modulIT bekommt man für das modul TI 7 credits (bonus=workload), für die prüfung 4 bonus (bei 7 workload für übung und vl) und für das egi-praktikum 3 (bonus=workload)

ich habe also für das ti/egi-gedöne insg 8,5 credits


Tolle Rechnung ;).
Für TI bekommt man 7 credits, da dies ja das alte TI (4) + EGI (V) (3) = 7 ist. Das du bei EGI (V) 1,5 stehen hast finde ich auch was komisch. Für das EGI (P) bekommst du nochmal 3, dann 10 zusammen.
Das wäre aber mal was wo du kurz den Studienberater fragen kannst, der wird dir das ganz genau sagen können, ich stöbere gerade auch durch 5 pdfs gleichzeitig und das sind alles verschiedene Version. Da ist irgendwo noch ein Fehler, ich bin mir Fast sicher das EGI V und EGI P jeweils 3 Credits haben sollten. Hier würde es sich also wirklich lohnen eine Mail zu schicken und diese Diskrepanz mal klar hinterfragen (Das kannst ja leider nur du machen da du den ZPA Wisch hast von 1.5 Credits draufstehen, du brauchst ja was zum zeigen)!

die summe der module sind 10, die summe der Prüfungen 7 :oO:


Ja, da war der Fehlerteufel am Werk. Die Bonuscredits sind in der Prüfung bei TI jetzt auch mit 7 angegeben. Im Grunde ist es eh (bis jetzt) immer so, dass Bonuscredits fast nur auf die Prüfungen und Praktika / Seminare vergeben werden. Die Workload zahlen zeigen nur an wie das ganze Arbeitsmäßig verteilt (sein soll) ist. Ergo müssen Bonus und Workload Credits immer gleich sein!
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Beitragvon Commo » 11.04.08 14:34

Ich hab grad ne nette Anmerkung erfahren. Und zwar sind die Stunden, die in der BPO angegeben sind, Schulstunden, d.h. mit 45 Minuten berechnet. Außerdem sollte man ca. 2 Wochen Klausurvorbereitungsphase einrechnen. Den Workload pro Semester müsste man dann mit (3/4)^2 multiplizieren.. Das rechne ich dann nochmal genauer aus.
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Beitragvon MaoDelinSc » 12.05.08 05:17

bestes Beispiel: Datenstrukturen... Modell A siehe Folie:

DSAL = 8 ECTS credits 240 h
• entspannte Klausurvorbereitung
(zwei Wochen) 60 h
• 13 Vorlesungswochen a 14 h 180 h
• V4Ü4 = 8 h pro Woche
• bleiben 6 h pro Woche !
2 h Vorlesung nachbereiten
• 4 h Übungsaufgaben rechnen
(4 Aufgaben a 1 h)

Ich muss doch sehr bitten... 60 Stunden entspannte Klausurvorbereitung? Selbst wenn das 45min pro Stunde sind, bleiben 45 Zeitstunden für die 2 Wochen... Wer lernt denn so viel? Entspannt ist das doch nicht mehr... Vielleicht, wenn man drei Fächer parallel entspannt lernt, aber doch nicht pro Fach...
ansonsten ist die Abschätzung doch ganz gut... der Rest sollte hinkommen...
Wenn man das z.B. mit Analysis II vergleicht, wo pro Übungsblatt 8h kalkuliert werden... wer arbeitet die schon? Das macht doch dann der Abgabepartner...
Was macht man, wenn man ein ungelöstes Problem hat?
Man gibt ihm einfach einen Namen!

(copyright Hawi)
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Beitragvon fw » 12.05.08 13:38

MaoDelinSc hat geschrieben:45 Zeitstunden für die 2 Wochen... Wer lernt denn so viel?


Das sind nichtmal 3 1/2 Stunden pro Tag... Das klingt jetzt imho nicht so super viel als Klausurvorbereitung...
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