Hallo,
ich hab mir mal überlegt mein Studium zeitlich zu planen, z.B. so und so viel Stunden pro Woche für ein Fach mit 2 Creditspoints, so und so viel mit 4...
Als geeignetes Maß, dachte ich mir, nehme ich einfach die Angaben zum Workload aus der BPO! Finde nur etwas seltsam, was ich da für Tagesarbeitszeiten herausbekomme! Kennt sich jemand damit aus, wie das gedacht ist??
Mal ein Beispiel fürs 3. Semester
[quote=BPO]
Anwendungsfach: Grundlagen der Biochemie 4 Credits (60,60)
Anwendungsfach: Methodologie der Medizin 2 Credits (30,30)
Berechenbarkeit und Komplexität: 6 Credits (75/105)
Hardwarenahes Programmieren: 4 Credits (30/90)
Numerik: 6 Credits (75/105)
Systemprogrammierung: 8 Credits (75/105)
[/quote]
Die Angaben in den Klammern sind als Tupel (Workload in Stunden in Präsenz, Workload in Stunden in Eigenarbeit) zu verstehen. Bei den Anwendungsfächern hab ich mit 50%/50% keine offiziellen Angaben genommen, aber der Rest ist aus der BPO. Auffallend ist aber, dass die Summe der Workloads geteilt durch die Creditanzahl immer auf eine Arbeitszeit von 30h pro Credit kommt.
Unabhängig von der exakten Aufteilung der Nebenfächer kann man dann ja so rechnen:
30 Credits im Semester mal 30h = 900h Workload. Nun haben meine letzten drei Semester nachweislich im Schnitt ca. 14 Wochen Vorlesungszeit gehabt... Macht also eine ca. 64,29 Stunden-Woche oder verteilt auf 5 Arbeitstage 12,8 Stunden pro Tag.
Ist das nicht etwas zu viel? Wer arbeitet schon 13 Stunden am Tag? 8 Stunden sind doch in der Realität üblich.
Nun hatte das letzte Semester insgesamt 21 Wochen... das wäre dann eine 42h Woche, also eine 8.5h Woche. Mal abgesehen davon, dass das völlig utopisch ist, weil man am Ende des Semesters ja teilweise nicht arbeitet, weil die Klausuren schon vorbei sind, kommt man immernoch nicht auf 8 Stunden, sondern mehr.
Werden wir einfach nur gequält oder welche Logik steckt da hinter? Weiß vielleicht jemand, der für die BPO verantwortlich ist, darüber Bescheid? FSMPI oder so??
Naja und vor Allem gibt es sonst irgendwen, der sein Studium mal so strikt planen wollte und hat da irgendwelche Erfahrungswerte, die gut für einen sind. Z.B. Für eine V6 4h die Woche nacharbeiten oder so. Würd mich mal interessieren, wieviel man so die Woche über lernen sollte um kein schlechtes Gewissen zu kriegen.
