du hast da leider ein paar denkfehler, da du ja Ausgangssituation und Endsituation vergleichen müsstest ^^. Davon gibt es zwei (da wir wissen wolle, was passiert, wenn er das neue Ticket nutzt), undzwar "Student x fährt erst nicht, danach mit dem neuen Ticket", und "er fährt erst normal, danach mit dem neuen Ticket":
1) Da Studen x nicht bereit ist, die 10€ zu zahlen, fährt er auch nicht. Also hat er erstmal 0€ ausgaben, die Bahn auch 0€ einnahmen. Mit dem Erwerb des Tickets hat der Student dann 15€ Ausgaben/Verlust, die Bahn macht den Gewinn!
2) Vergleichen wir nun die Situation "Student x fährt normal, danach mit Ticket." Die Kosten der Bahn sind für 2 Fahrten 10€. Egal ob Student x nun mit den 10€ Tickets oder den 8€ Tickets fahren WÜRDE, die Bahn hätte einen Gewinn von 2x5€ bzw 2x3€. Beides wären mehr, als die 5€ Gewinn, die die Bahn von dem 15€ Ticket hätte. Also macht die Bahn im Vergleich zur Anfangssitation einen Verlust von 5€ bzw. 1€, nur der Student macht Gewinn.
Aber dieses gegenseitlichen Ausgleichen hat O.D. ja schon erwähnt, es ist unumgänglich. Es geht einfach nicht, dass JEDER Gewinn macht, zumindest wenn man das nur auf die Tickets bezieht (denn man könnte z.B. ja sagen "jeder Student spart sich jede Menge Spritkosten, die er eh bezahlt hätte" usw...).
